Sergio Martinez: Kein Interesse an drittem Kampf gegen Williams

Sergio Martinez ©Claudia Bocanegra.
Sergio Martinez © Claudia Bocanegra

Zwischen Sergio Martinez und Paul Williams steht es nach zwei Kämpfen 1:1. Viele Beobachter zweifeln jedoch das Urteil im ersten Kampf an. Im zweiten Aufeinandertreffen blieben durch den wohl spektakulärsten K.o. des Jahres 2010 hingegen keine Fragen offen.

Nach Williams‘ schwacher Leistung gegen Erislandy Lara hält sich beim Argentinier das Interesse an einem sogenannten „Rubber Match“ in Grenzen. „Williams wäre ein perfekter Gegner für Cotto oder Dzindziruk“, sagte Martinez gegenüber BoxingScene.

Martinez‘ Promoter Lou DiBella schließt sich jenen Meinungen an, die bei Williams vs. Lara von einem Fehlurteil sprechen. „Ich liebe Paul Williams. Das war aber nicht derselbe Paul Williams, und er hat auch nicht gewonnen“, sagte DiBella. „Er hat Herz gezeigt, aber sonst nicht viel.“ Das Urteil nannet DiBella „Schrecklich und skandalös“. „Solche Dinge lassen mich bezweifeln, ob ich beruflich den richtigen Weg eingeschlagen habe“, so DiBella. „Es war aber nicht Paul Williams, der Lara beraubt hat. Drei Leute haben gepunktet, ohne sich den Kampf anzusehen. Man muss etwas schlechte Punktrichter tun.“

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6 Gedanken zu “Sergio Martinez: Kein Interesse an drittem Kampf gegen Williams

  1. @ jeff

    Größenunterschied ist gut 🙂 David vs Goliath!

    Aber man hat wieder mal gesehen das Williams seine lange Arme nicht zu seinem Vorteil nutzen kann… schade eigentlich, er ist ansich kein Schlechter!

  2. Williams ist ja auch unormal Groß für ein (super) Weltertypen.

    Aber ich glaube Martinez hat ihm den letzten FUNKEN KAMPFGEIST ausm Hirn geknockt!

    Schade….

    Manche kommen wieder…wie Cotto…
    manche bleiben ganz weg wie Hatton…
    manche sind danach defekt wie Williams!

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