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Sebastian Lujan erzielt KO-Sieg über Mark Melligen in tollem Kampf

Einen starken KO-Sieg erzielte am Freitagabend der Argentinier Sebastian Andres Lujan, als er Mark Jason Melligen in neun Runden ausknockte, nachdem er Melligen bereits in den drei Runden zuvor jeweils zu Boden geschlagen hatte, aber vorher ausgeboxt worden war. Lujan, der damit seit über vier Jahren ungeschlagen ist und in der Zeit einige gute Siege erzielen konnte, war kurzfristig für Freddy Hernandez eingesprungen, der ursprünglich gegen Melligen boxen sollte, sich aber im Training verletzte.

Die kurze Vorbereitungszeit für den erst dritten Kampf von Lujan in den USA schien sich früh zu rächen. Der Argentinier versuchte anfangs Druck auszuüben, musste aber immer wieder klare Treffer von Melligen hinnehmen, der Lujan zuerst gut abkonterte und daraufhin im Vorwärtsgang gut ausboxte. Besonders Melligens rechter Jab erwies sich schon früh als beste Waffe in seinem Schlagrepertoire. Auch durch die zweite und dritte Runde hindurch bestimmte der 25-jährige Philippine das Geschehen im Ring problemlos. Mit schnelleren Händen und deutlich höherer Präzision ließ er Lujan teilweise wie einen Anfänger aussehen und mit schönen Kombinationen chancenlos wirken.

Doch in der vierten Runde zeigte Sebastian Lujan die ersten Anzeichen, dass er durchaus eine Herausforderung für Melligen sein könnte. Nach wenigen Sekunden in der Runde landete der Argentinier seinen besten Schlag bisher mit einer harten rechten Geraden zum Kopf von Melligen. Der Schlag änderte das Momentum ein wenig, da nun der Druck, den Lujan ausübte effektiver wurde und er bessere Treffer setzen konnte. Besonders einige gute Kombinationen in der letzten Minute der Runde sorgten dafür, dass er die Runde gewann. Die fünfte Runde sollte jedoch wieder ausgeglichener sein bevor Sebastian Lujan ab der sechsten Runde die Kontrolle völlig übernahm. Der große Aufreger der sechsten Runde war ein harter Aufwärtshaken, den Mark Melligen am Ende der Runde landete, nachdem der Gong bereits ertönt hatte.

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Die entscheidende Wendung nahm der Kampf jedoch, als Melligen gegen Ende der sechsten Runde eine harte rechte Gerade von Lujan hinnehmen musste, die ihn zu Boden beförderte. Lujan drückte den Rest der Runde weiter nach vorne ohne jedoch noch mal ähnlichen Erfolg zu haben. Dieser sollte erst in der folgenden Runde wiederkommen. Melligen schien zu diesem Zeitpunkt keine Antwort auf Lujans Druck zu haben und ließ sich den Kampf des Argentiniers aufzwingen. Lujan hingegen war völlig unbeeindruckt von Melligens Schlagkraft und machte dies mit seinem Verhalten im Ring besonders in dieser Runde mit tief hängenden Runden und Showboating mehr als deutlich. Eine gute Kombination schickte kurz vor Ende der Runde den an den Seilen stehenden Melligen zum zweiten Mal zu Boden.

Obwohl Mark Jason Melligen etwas zurück kam mit einer besseren achten Runde, konnte er diese erneut nicht gewinnen, da Lujan ihn auch in dieser Runde wieder auf die Bretter schicken konnte. Eine rechte Gerade zum Kopf in den letzten zehn Sekunden der Runde sorgte für Niederschlag Nummer Drei.

Das abzusehende Ende kam dann schließlich in Runde Neun. Nach nur fünfundvierzig Sekunden sackte Melligen erneut zusammen und machte dieses Mal keinerlei Anstalten wieder aufzustehen. Vielmehr als ein einzelner guter Schlag war es die Akkumulation der vielen Treffer der letzten Runde und der physische sowie mentale Druck, den Lujan auf ihn ausgeübt hatte, der das Ende herbei brachte.

Sebastian Andres Lujan, der bereits vor dem Kampf von einigen Organisationen in der Top 10 im Weltergewicht geführt worden war, kann nach der starken Leistung am Freitag durchaus auf einen baldigen Titelkampf hoffen, zumal die Ausstrahlung des zuschauerfreundlichen Kampfes im US-amerikanischen Fernsehen ihm einige neue Fans gewonnen haben sollte.

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1 Kommentar

  1. jeff
    3. Juli 2011 at 21:20 —

    Oh man das war aber ein mieses Wochenende für unsere Filipinos!

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