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Schon wieder ein Todesfall im Boxsport

Leider hat sich erneut ein tödlicher Zwischenfall im Boxsport ereignet. Die Boxwelt trauert um den australischen Boxer Dwight Ritchie, der am Samstag beim Sparring mit Michael Zerafa in Melbourne ums Leben kam. Der 27-jährige Super-Weltergewichtler Ritchie bekam angeblich einen schweren Körpertreffer, ging in seine Ecke und brach tot zusammen. Er konnte nicht wiederbelebt werden. Die genaue Todesursache ist noch nicht bekannt. Er hinterlässt seine Familie mit 3 kleinen Töchtern.

Dwight Ritchie war seit 10 Jahren Profiboxer, hatte einen Kampfrekord von 19(2)-2-0 und stand zuletzt im August im Ring, als er gegen den in 13 Kämpfen ungeschlagenen Tim Tszyu nach Punkten unterlag. Er bereitete sich zusammen mit Zarefa auf den nächsten Kampf vor. Zerefa bestreitet am 18. Dezember ein Rematch gegen Jeff Horn. Ritchie sollte einen Aufbaukampf gegen den 36-jährigen Tommy Browne (41(17)-7(3)-2 auf der Undercard von Tim Tszyu vs Jack Brubaker am 6. Dezember in Sydney bekommen.

Jake Ellis, Promoter und Freund von Ritchie schrieb auf Facebook: “Es ist in großer Trauer und geschockt zu verkünden, dass Dwight Ritchie, der “kämpfende Cowboy “, heute leider verstorben ist: Er hat das getan, was er geliebt hat. Es ist unerträglich, die tragischen Nachrichten zu akzeptieren, die gerade aufgetaucht sind. Dwight wird von der Box-Bruderschaft immer als eines der besten Talente Australiens in Erinnerung bleiben, dessen Kampfstil genau sein Leben verkörperte. RIP Cowboy, du wirst für immer vermisst werden.”

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Ellis hat eine GoFundMe-Seite eingerichtet, um Ritchies Familie finanziell zu unterstützen.

Neben vielen anderen Boxern zweigte sich auch Ritchies letzter Gegner Tim Tszyu betroffen. Er schrieb auf Facebook: “Heute haben wir mit dem tragischen Tod von Dwight Ritchie einen Champion im Ring und außerhalb des Rings verloren. Wir sind alle erschüttert. Unsere Gedanken und Gebete gehen an die Familie Ritchie, während wir uns alle einen Moment Zeit nehmen sich an einen großen Krieger und Champion zu erinnern. Er ist zu früh gegangen.”

Auch für Sparringspartner Zarefa, der durch seinen Sieg über Jeff Horn bekannt wurde, ist diese Situation nicht leicht zu verkraften. Ob das Rematch nun wie geplant im Dezember stattfindet, ist fraglich.

Dieser tragische Zwischenfalls löst erneut Bestürzung bei Boxern, Trainern, Managern und Fans aus. In der letzten Zeit häuften sich tödliche Boxsportunfälle, weshalb sich (laut Sydney Morning Herald) jetzt angeblich weltweit Ärzteverbände für ein Verbot des Boxsports aussprechen würden.

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17 Kommentare

  1. 9. November 2019 at 14:53 —

    RIF Cowboy.

    Jetzt kommen wieder die Ärzteverbände mit ihren scheinheiligen Verbotsgedanken. Was soll das bringen, dass vermehrt in irgendwelchen Hinterhöfen Bareknuckelkämpfe ausgetragen werden? Es ist schlimm das solche Dinge passieren und man sollte das Risiko für die Kämpfer minimieren, aber mit Verboten erreicht man nur das Gegenteil. Übrigens ist letztes Wochenende ein junger Indonesier in Sepang bei einem MotoGp Nachwuchsrennen leider ums Leben gekommen. Es war in letzter Zeit nicht der einzige der tragisch beim ausüben seines Sports auf der Rennstrecke sin Leben lies. Wo ist eigentlich die Diskussion der Ärzteverbände über ein Verbot der Rennsportserien wenn dort Sportler ums Leben kommen. Wer verbietet eigentlich der Pharmaindustrie endlich Patienten lebenslang von Medikamenten abhängig zu machen und stattdessen Medikamente herzustellen die heilen? Aber damit lässt sich ja dann nur einmal Geld verdienen. Bessere Renditen lassen sich ja mit lebenslanger Einnahme dieser Medikamente verdienen. Welche Ärzteverbände beschäftigen sich eigentlich damit Ärzte zur Rechenschaft zu ziehen bei Ärztepfusch? Oder damit, dass ihre Eidgenossen ihre Fähigkeiten benutzen um Sportler zu dopen und dadurch mitverantwortlich sind, dass Sportler sterben? Damit hätte sie genug zu tun. Ich finde es schlimm und tragisch vom Tod eines Boxers zu hören. Ich finde es aber genauso schlimm, wenn bei anderen Sportarten Sportler ihr Leben lassen nur da kommen keine Doppelmoral – Ärzteverbände aus ihren Löchern.

    • 9. November 2019 at 15:49 —

      Du weisst doch: Heilung unerwünscht. Es wird Linderung verkauft.

      Der Kopfschutz hat hier nicht geholfen und ist trotzdem
      das einfachste und beste Mittel gegen Schäden.

      Der Fahrer hat sich ganz sicher einen Helm getragen!?! Tja, man gibt den Sportlern den besten Schutz mit auf den Weg und der Rest ist Glück. Das Leben ist eine Wette.

      • 9. November 2019 at 16:14 —

        Der Fahrer hat sich ganz sicher einen Helm getragen!?! Tja, man gibt den Sportlern den besten Schutz mit auf den Weg und der Rest ist Glück. Das Leben ist eine Wette.

        Sehr gut auf den Punkt gebracht. 👌

      • Wenn der Kopfschutz hier nicht geholfen hat, dann ist es absolut gar kein Mittel.

        Das wäre so als würde man nach einem Tödlichen Unfall eines Motorradrennfahrers sagen Stützräder würden definitiv viele Unfälle verhindern.

        Jeder Sport hat seine Gefahren, wenn man die DNA ändert dann ist es nicht mehr das was es mal war. Das wäre beim Motorrad Rennen mit Stützrädern genauso der fall wie beim Boxen mit Kopfschutz.

        • 11. November 2019 at 08:02 —

          Deinem üblichen tiefen Zynismus und dummen Logik nach, sitzt deine Verbitterung über dein eigenes Leben sehr tief.
          Hier wieder ein sehr liebgemeinter Hinweis.
          Eine tätschelnde Hand von Darth Vader auf deiner Schulter ist NICHTS Gutes und der Satz: : “So ist es Recht, mein Sohn, lass deinem Hass freien Lauf!” gehört NICHT zu einer Yoga-Übung, die den inneren Druck ablässt zwecks Entlastung der Seele. 😉

    • 10. November 2019 at 09:43 —

      Sachse ja und vergesse nicht American Football, Thaiboxen (wo man allein schon von der dämlichen Mucke nen Schaden kriegt) Menschenhändler Hundebesitzer die ihre Köter auf dein Rasen kacken lassen wodurch Insekten erschlagen werden u.s.w.

      Ne im ernst auf z.B. Seiten für Motorsport wird garantiert darüber zu genüge diskutiert hier geht es um Boxen 😉

      • 10. November 2019 at 12:00 —

        Der Motorsport sollte lediglich als Beispiel dienen, dass es nunmal bei gefährliche Sportarten zu Unfällen kommen kann.

  2. Und wo sind jetzt die Leute die letztens meinten diverse verbote würden was bringen?
    Wenn ein Boxer schon beim Sparring sterben kann, dann zeigt das doch das die vorgeschlagenen Verbote wie verkürzte Runden oder Kopfschutz nicht zwingend etwas bringen oder gar nutzlos sind.

    All diese Maßnahmen hätten nichts gebracht, sowas nennt man blinder Aktionismus, hier haben wir leider wieder das Perfekte Beispiel bekommen.

    R.I.P.

    • 9. November 2019 at 20:02 —

      Absolut richtig..!
      Ein kleiner Effekt wäre durch solche Maßnahmen gegebenenfalls möglich, jedoch grundsätzlich lassen sich auch solch fatale Verletzungen leider nicht ausschließen..
      RIP

      • 10. November 2019 at 04:31 —

        Es drehte sich in der vorherigen Situation ja auch nichts um das Ausschliessen von Gefahren und Risikin, sondern von einem Eingrenzen solcher!

        Und da gibt es schon ein paar Bereiche, wo man ansetzen kann, auch wenn man nicht jeden Unfall verhindern kann!

      • 10. November 2019 at 12:11 —

        Ein völliges Ausschließen aller erdenklichen Risikinn ist schon deshalb nicht möglich, da es sich bei diesem tragischen Unfall um einen Körpertreffer handelte, welcher solcherlei Todesfälle durchaus auch einmal verurrsachen kann, aber ein Eingrenzen dieser ist durchaus eine Möglichkeit, welche mann bei genauerem Räsonieren mal gewissenhaft in Betracht ziehen könnnte. Mir geht es nicht um die völlige Ausschließung dieser tragischen Begebenheiten, sondern um die Mimimimierung von Risikinn in meinem geliebten Boxsport an sich, welcher sich in letzter Zeit leider durch zahlreiche solcher oben bereits mehrfach von mir erwähnten fattalen Fälle auszeichnen tut.

    • 11. November 2019 at 07:46 —

      soll jetzt nach deiner dämlichen Logik nach Motoradfahrer auf ihre Helme verzichten? Denkst du gelegentlich auch mal nach?

    • 11. November 2019 at 08:57 —

      Bist du wirklich so verbittert, dass du es schaffst, konsequent zu ignorieren, dass dieser Sport bereits einen Kopfschutz kennt?
      Glaubst du,dass der Airbag im Auto weg muss, weil es schon vorgekommen ist, dass er einem Baby den Kopf abgerissen hat?
      Woran scheitert es zu verstehen, den Bereich besser zu schützen, auf den man Rundenlang einschlägt?
      Du bist geistig so tief unten angekommen, dass du einem vielleicht auch erzählen willst, dass die Berliner Mauer nur stand, um das Übel draußen zu halten?

      • 11. November 2019 at 11:48 —

        Also letztes Beispiel hinkt, bei uns im Osten kam keiner raus, aber es kam auch keiner rein😂😂😂 nur Spaß.

        • 11. November 2019 at 12:13 —

          tja, das ist ein privates DIng. Ich hatte einen Freund, der aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen immer wütender und verbitterter wurde. Der kam aus dem Osten Berlins.
          mittlerweile schwärmt er wieder von der DDR-Diktatur und hat mir das dann tatsächlich so verkaufen wollen, dass die Mauer eben aus den o.g. Gründen gebaut wurde.

          • 11. November 2019 at 14:18

            Dein Freund gehörte sicherlich zu den Gewinnern dieses Systems, sie vergessen schonmal ganz gerne das es den anderen 80% in der DDR zuwider war in eine Diktatur zu leben und eingesperrt zu sein. Wenn man täglich aufoktroyiert bekommt was richtig und was falsch ist, ersetzt es das eigene Denken und damit fühlen sich manche wohl weil es eigenverantwortliches denken und handeln überflüssig macht. Das Leben ist Dan schön einfach. Das wird immer so bleiben, es gibt ja auch heute noch Menschen die die Hitler-Diktatur toll finden oder Linken, rechten sowie religiösen Extremismus. Es ist nunmal einfacher Idiologien nach zu eifern, als sich selber mal Gedanken zu machen.

        • 11. November 2019 at 13:00 —

          …und wenn du das ganze Drumherum noch dazu kennst, dann kannst du nur mit dem Kopf schütteln….ich meine…
          er hat ein riesiges Haus mit riesigem Garten, fährt einen dicken Mercedes, verdient richtig Schotter und ist gesund.
          Wenn dann noch jedes Treffen plötzlich so abläuft, dass nur noch gemeckert, genörgelt und gehasst wird und nicht mehr gelacht….
          Seine ganze Wahrnehmung ist von dieser geistigen EInstellung eingefärbt, dass er es gar nicht mehr begreift, dass er im grunde überall nur noch sich selbst sieht- sich selbst mit der ganzen Hässlichkeit seiner Gedanken.

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