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Santos vs. Nader II: Am 13. April in Schwechat

Roberto Santos, Marcos Nader ©Nino Celic.

Roberto Santos, Marcos Nader © Nino Celic.

Nur fünf Monate nach dem nicht unumstrittenen Urteil im ersten Kampf kommt es am 13. April in Schwechat (nahe Wien) zur Neuauflage des Mittelgewichts-Duells zwischen EU-Champion Roberto Santos (18-6-3, 10 K.o.´s) und dem Österreicher Marcos Nader (16-0-1, 2 K.o.´s).

Obwohl Nader am 2. November 2012 nach Meinung der meisten Zuschauer beinahe alle Anfangsrunden gewonnen hatte, konnte Santos, der im Kampf zuvor Dominik Britsch bezwungen hatte, mit einem starken Finish noch den Fight drehen und ein mehrheitliches Unentschieden herausholen.

Für das Urteil gab es vom Publikum lautstarke Pfiffe, Nader kann sich auch heute noch nicht mit der Entscheidung anfreunden. “Das war eine ziemlich knappe Geschichte”, so der Schützling von Trainer Otto Ramin. “Ich habe mir den Kampf danach noch einige Male angeschaut. Und ich denke, dass ich damals gewonnen habe.” Nun will Nader im zweiten Anlauf den Titel holen. “Die Karten werden neu gemischt!”, so der 22-Jährige. “Für uns beide ist es das zweite Mal. Er weiß jetzt, wie ich boxe – ich weiß, wie er kämpft. Es wird also nicht leichter als im ersten Kampf.”

Den Rückhalt der Fans hat Nader auch beim zweiten Kampf sicher. “Die Unterstützung beim ersten Kampf gegen Santos war schon perfekt. Das ganze Publikum stand hinter mir. Ich bin mir sicher, am 13. April werden mich die Zuschauer sogar noch mehr anfeuern. Deshalb kann ich es auch gar nicht mehr abwarten, wieder im Multiversum Schwechat im Ring zu stehen”, so der Österreicher.

© adrivo Sportpresse GmbH

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9 Kommentare

  1. Lothar Türk
    15. Februar 2013 at 12:20 —

    finde beide Boxer gut. Aber das interesse hält sich in Grenzen. Finde Santos nach hinten raus immer sehr kampfstark. das hat vor allewm D. Britsch gespürt. Kampfeswille.

  2. ghetto obelix
    15. Februar 2013 at 13:16 —

    auf diesen Kampf hat die Welt gewartet!

  3. Mayweather
    15. Februar 2013 at 14:27 —

    Santos fährt eine ähnliche Strategie wie Arthur Abraham früher. In den ersten Runden Kraft sparen, sich hinter einer Doppeldeckung verschanzen, nur sporadisch schlagen und den Gegner auspowern lassen. In den späteren Runden lägt er dann mehrere Schippen drauf und macht den Kampf.
    Leider hat Santos bei weitem nicht den Bums in den Fäusten wie Abraham. Aber gegen Boxer die sich darauf einlassen und sich in den ersten Runden schön verausgaben (Britsch 2 mal hintereinander) scheint diese Taktik gut zu funktionieren…

  4. 300
    15. Februar 2013 at 15:22 —

    Also wenn ein Österreicher wieder angreift, wird die Welt wieder den Atem anhalten

  5. Carlos2012
    15. Februar 2013 at 16:52 —

    Santos wird Nader ins Gehirn Fi..c..ken.

  6. Alonso Quijano
    15. Februar 2013 at 17:23 —

    santos wins

  7. Fan
    15. Februar 2013 at 21:32 —

    Viel zu großes Risiko für Santos wieder in Austria zu Boxen , wegen Knebelverträgen bleibt ihm wohl nichts anderes übrig . Santos muß Nader schon sehr deutlich schlagen am besten durch K.O , für die meisten Österreicher steht ihr Gewinner Nader schon fest. Selbst wenn Santos gewinnen sollte , was tut Sauerland noch um den Titel zu bekommen danach kommt wieder Santos gegen Britch . Ich hoffe Santos legt nochmal zu ansonsten wird es über die Punkte nichts werden , diesmal wird die Sauerland Bande garantiert nen extra Zahltag für die Punktrichterbereit halten .

  8. Allerta Antifascista!
    15. Februar 2013 at 21:42 —

    300 sagt:
    15. Februar 2013 um 15:22
    Also wenn ein Österreicher wieder angreift, wird die Welt wieder den Atem anhalten

    ———————————————————-
    😀

  9. johnny l.
    16. Februar 2013 at 01:22 —

    Lothar Türk sagt:
    15. Februar 2013 um 12:20
    finde beide Boxer gut. Aber das interesse hält sich in Grenzen. Finde Santos nach hinten raus immer sehr kampfstark. das hat vor allewm D. Britsch gespürt.
    ––––––––––––
    L.Türk, der Großmeister der pointiert formulierten Boxfachwissens, hat gesprochen. Danke, Lothar, für deine geballte Kompetenz. Ich glaube, aus diesem Blickwinkel habe ich das Ganze noch nie betrachtet!

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