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Russischer Milliardär Ryabinsky soll dritten Kampf zwischen Holyfield und Tyson nach Moskau holen

Evander Holyfield ©Glenn Francis, www.PacificProDigital.com.

Evander Holyfield © Glenn Francis, www.PacificProDigital.com.

Der russische Milliardär Andrey Ryabinsky, der neuerdings unter die Boxpromoter gegangen ist, plant nach Ausrichtung von Klitschko vs. Povetkin den nächsten Coup: einen dritten Kampf zwischen den ehemaligen Schwergewichts-Weltmeistern Evander Holyfield (44-10-2, 29 K.o.’s) und Mike Tyson (50-6, 44 K.o.’s).

Das Duell zwischen Holyfield und Tyson soll auf Wunsch diverser russischer Investoren natürlich wieder in der russischen Hauptstadt stattfinden, noch ist allerdings nicht klar, ob es sich dabei um einen Profi- oder um einen Schaukampf handeln soll.

“In der Tat, es gibt dieses Angebot, und im Moment wird darüber verhandelt”, sagte Olga Novitskaya, die Sprecherin von Ryabinskys Firma MIC Inc., gegenüber der russischen Nachrichtenagentur R-Sport. “Wir werden mehr Informationen haben, wenn Evander Holyfield am 13. November in Moskau eintrifft.”

Wie realistisch dieser Plan ist, lässt sich nur schwer sagen, da der 47-jährige Tyson, der seit 2005 nicht mehr geboxt hat, bislang alle Angebote für ein mögliches Comeback abgelehnt hat. Andererseits ist der Schwergewichts-Dominator der späten 80er Jahre schwer verschuldet. Der 51-jährige Holyfield, der ebenfalls über finanzielle Probleme klagt, ist offiziell noch nicht zurückgetreten, sein letzter Kampf liegt aber bereits zweieinhalb Jahre zurück.

Die ersten beiden Duelle zwischen Holyfield und Tyson gehören zu den größten Events in der Geschichte des Schwergewichts. Im ersten Kampf vom November 1996 konnte sich Holyfield als klarer Außenseiter durch TKO in der elften Runde durchsetzen. Im Rückkampf vom Juni 1997 kam es zu dem unrühmlichen Vorfall, wo Tyson Holyfield ein Stück seines Ohres abbiss. Er wurde daraufhin in der dritten Runde disqualifiziert.

© adrivo Sportpresse GmbH

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103 Kommentare

  1. Klitschkonull
    8. November 2013 at 18:50 —

    Der Kampf muss wirklich nicht sein.

    Tyson hat vor Wochen in einem Interview über seine Drogenprobleme gesprochen und das er dem Tod nah ist.

    Er hat viel zu spät aufgehört und halt auch viel Pech gehabt.Don King gehört ….!!!
    Ich hoffe Tyson macht das nicht aus finanziellen Gründen.

    Bei Holyfield sieht es anders aus.Er ist für sein Alter immer noch fit und kann sich sogar noch steigern.Seine technischen Fähigkeiten hat er bestimmt nicht verlernt und Kämpfe mit ihm,egal in welchem Alter sind immer noch interessant. Der wäre für manche Überraschung gut.

    Aber Tyson ist kein Gegner für Ihn mehr.

  2. Abraham der Schinken-Spezialist
    8. November 2013 at 19:08 —

    Das Geld könnte Tyson gut gebrauchen….Wieviel bietet der Russe denn?

  3. Lennox Tyson
    8. November 2013 at 19:21 —

    Traurig das Ganze.

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