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„Ruiz ist ein verdammter Feigling“

„Ruiz ist ein verdammter Feigling“

„Wir haben Andy Ruiz ein Angebot gemacht, aber Schokolade ist für ihn im Moment wichtiger als Boxen.“ hat der britische Schwergewichtler Dillian Whyte in einem Interview erklärt. Auch wenn es in den kommenden Monaten wohl nicht zum Kampf zwischen Ruiz und Whyte kommen wird, „beharken“ sich beide in den Medien und sozialen Netzwerken.

 

Zwar erzählt Andy Ruiz gerne von möglichen Kämpfen, erwähnt Tyson Fury, Deontay Wilder, Joseph Parker und auch Dillian Whyte als potenzielle Gegner, doch bislang tut sich nichts. Nach der Trennung von Trainer Manny Robles Ende Januar ist anscheinend auch noch keine Entscheidung über einen neuen Coach gefallen. Gerüchten zufolge soll es ein Gespräch mit Theodor ‚Teddy‘ Atlas gegeben haben. Atlas bestätigte allerdings bisher nur, dass Andy Ruiz ihn im Laufe der kommenden Wochen in New York treffen würde, um herauszufinden, ob ein „Miteinander“ funktionieren könnte.

Dass Ruiz ohne Trainer nicht boxt, ist nachvollziehbar. Whyte ist trotzdem sauer, zumal der „Destroyer“ behauptet haben soll, dass Whytes Promoter Eddie Hearn ihm zwar ein Angebot gemacht habe, Whyte aber eigentlich gar nicht gegen ihn antreten wolle. Hearn sieht das Ganze genau andersrum: „Es ist eine riskante Zeit für Ruiz. Wenn er gegen Dillian Whyte verliert, was kommt dann noch für ihn?“ erklärte Hearn sinngemäß in einem Interview.

Und während Whyte nun wohl gegen Alexander Povetkin kämpfen wird, beschimpft er Andy Ruiz auch weiterhin: Er (Ruiz) sei kein echter Mexikaner, schrieb Whyte zum Beispiel bei Instagram und: „Ein Klumpen rollt von einem großen Zahltag weg! Du bestehst nur aus Magen und hast kein Herz!“

Möglicherweise hat der Umstand, dass Ruiz nicht in den Kampf gegen Whyte eingewilligt hat, aber einen anderen Grund: es kursieren Gerüchte darüber, dass Andy Ruiz mit Premier Boxing Champions verhandelt und erst dann wieder in den Ring zurückkehrt, wenn die Verträge mit PBC unter Dach und Fach sind.

Dafür hat sich nun ein anderer darüber mokiert, dass Whyte möglicherweise als nächstes gegen Alexander Povetkin antritt: Michael Hunter, der nach meinem Dafürhalten Povetkin auf der Undercard von Ruiz vs Joshua II klar geschlagen hatte, aber auf den Punktzetteln nur ein “Draw” erzielen konnte.

Quelle: Michael Hunter / Twitter

 

So, wie es aussieht, muss sich Hunter aber hinten anstellen: Eddie Hearn plant Whyte vs Povetkin für Anfang Mai und danach möglicherweise Whyte vs Ruiz, bevor es dann für Whyte gegen den Gewinner aus Tyson Fury vs Deontay Wilder geht. Falls nicht die Rückkampfklausel, die beiden das Recht auf Fury vs Wilder III einräumt, das zunichtemacht.

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4 Kommentare

  1. 3. Februar 2020 at 23:41 —

    Frage mich warum Whyte sich so auf Ruiz Jr. fokussiert. Der regt dich schon seit Wochen auf wie ein kleines Gör. Na ja, wenn man sich seine Situation ansieht, kann man schon nachvollziehen warum er anfängt zu verzweifeln. Dllian ist ja schon seit einer gefühlten Ewigkeit PH von Wilder. Aber sein ständiges bashing der anderen HW fängt an nervig zu werden. Wenn es nach ihm geht hat ja das gesamte HW Angst davor mit ihm in den Ring zu steigen. Wobei von meiner Perspektive aus. Whyte einige richtig grottige Leistngen gebracht hat siehe Chisora und Wach. Er hätte auch die letzten 2 Jahre nutzen können sich in den andern Verbänden zu positionieren. Bei den Mexikanern der WBC scheint er ja kein gutes Standing zu haben.

  2. 4. Februar 2020 at 04:09 —

    Whyte versucht seine Mittelmäßigkeit durch Lautstärke zu überspielen. Welche Chancen hätte er denn gegen Wilder? Genau Null. Dazu ist er in meinem Buch der Dauer-Dopingverdächtigen ganz oben auf der Liste. Insofern hoffe ich, dass er sein Leben lang PH bleibt.

    Povetkin hat zwar in meinen Augen gegen Hunter knapp verloren, aber für Whyte sollte es trotzdem noch gut reichen, denn Pove hat gegen einen fast 10 Jahre jüngeren Fighter eine bärenstarke Vorstellung hingelegt. Ein spektakulärer Knockout gegen Whyte wäre doch ein tolles Karriereende für den im Alter noch mal alles gebenden und niemanden fürchtenden Russen.

  3. 4. Februar 2020 at 08:21 —

    Man soll diesem Kläffer endlich den Gegner geben, nach dem er schreit.
    Der braucht so richtig was auf die Fresse.

    • Ja, am besten von dir. Du bist von uns allen definitiv der stärkste mit dem größten digitalen Bizeps. 🙂

      Aber fang nicht an zu heulen wenn Whyte nicht so boxt wie du es gerne möchtest.

      Ruiz war ein One Hit Wonder genau wie Rahman. Jetzt investiert er eine hälfte seiner Kohle in Snickers und die andere in Diabetes produkte.
      Hätte er den zweiten Kampf gegen Joshua wenigstens mit Würde verloren, stattdessen hat er wie eine pussy nach ausreden gesucht.
      Kein Boxer, sondern eine Luftpumpe ist das.

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