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Fury knackt den Klitschko-Code

Da sicher alle anderen Kollegen schweigen werden, weil sie ihren Unmut entweder schon am Sandsack losgeworden sind, oder die Konsequenzen fürchten, werde ich hier einen kleinen Einblick zur mangelhaften Organisation beim Weltmeisterschaftskampf von Wladimir Klitschko versus Tyson Fury geben.

Vor dem Gefecht wurden alle akkreditierten Journalisten in einer Presseinformation über die Termine für die Pressekonferenz vor und nach dem Fight, das öffentliche Pressetraining sowie das offizielle Wiegen informiert.

Darauf folgte eine weitere Email mit einer korrigierten Adresse und dem Hinweis, dass das Weigh-In nicht für die Boxfans zugänglich sei, sondern nur für akkreditierte Medienvertreter. Diese Information enttäuschte und verwunderte mich, weil ich dies noch nie erlebt oder gehört hatte.

Die Boxfans dürfen also nur die überteuerten Tickets für die Fußballstadien kaufen, aber sollen ihren Idolen nicht zu nahekommen? Bisher hat mir die Unternehmenskommunikationschefin sowie Pressesprecherin bei der Klitschko Management Group (KMG), Nicola Pattberg, die Gründen für diese fan-feindliche Entscheidung noch nicht beantwortet.

Keine Fans beim Wiegen erwünscht

Eine gerechtfertigte Ausrede fällt mir dazu nicht ein, weil selbst eine erhöhte Sicherheitsgefährdung durch Personenkontrollen hätte beseitigt werden können. Ansonsten hätte man auch den Kampf unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden lassen müssen!

Wahre Showgrößen und Geschäftsmänner wie Floyd Mayweather verstehen es sogar aus dem Wiegen ein Fan-Event der Extraklasse zu machen und verkaufen nur dafür Eintrittskarten. Bei KMG scheint man auf die Boxfans verzichten zu können, zumindest wenn es sich nicht um das Mainevent handelt!

Dies war nicht der einzige Fehltritt in der Vorbereitung auf den Weltmeisterschaftskampf im Schwergewicht. Bereits bei den Akkreditierungsanfragen der Journalisten kam es zu ewigen Diskussionen mit Frau Pattberg, die nicht ein einziges boxspezifisches Medium in Deutschland zu kennen scheint!

Von russischen Zeitungen und der größten russischsprachigen Sport-Homepage ganz zu schweigen. Ein Kollege musste sich seine jahrelange Mitarbeit von seiner ausländischen Redaktion per Stempel bestätigen lassen, obwohl er in Boxkreisen seit mindestens zehn Jahre bekannt ist und über eine Suchmaschine leicht zu finden gewesen wäre.

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Dazu wurde ein Fotograf von der neuen „Klitschko-Mama“ mit einem anderen ohne Akkreditierung verwechselt und deshalb fast vom öffentlichen Pressetraining verwiesen. Denn Frau Pattberg konnte sich einfach nicht vorstellen, dass ein Fotograf und ein Journalist zweier unterschiedlicher Medien befreundet sein können und der eine dem anderen aus freien Stücken bei Videoaufnahmen unterstützt: „Wenn dies nicht Herr XY ist, warum hilft er Ihnen dann?“

Soviel zur sozialen Kompetenz und Höflichkeit einer Person, die das Klitschko-Team in der Öffentlichkeit positiv repräsentieren soll…

Ein fadenscheiniges Kriterium für die ominöse Journalistenauswahl in Düsseldorf waren teilweise die vorhergehenden Klitschko-Akkreditierungen, welche natürlich nichts mit dem Alter eines Journalisten zu tun haben!

Ich war sicher schon bei mehr Duellen von Wladimir Klitschko live vor Ort als die ehemalige „Head of Communications International“ der Fitness-Kette McFit, welche sich zuvor mit Fitnessplanung, Fußball, Sportnahrung, Theatern und Tourismus beschäftigte, obwohl ich um einiges jünger bin!

Und bei meiner letzten Akkreditierung für Wladimir Klitschko versus Kubrat Pulev wurden mir auch keine Probleme bereitet, sondern Entgegenkommen gezeigt! Daher würde ich gerne eine Gegenfrage stellen: „Bei wie vielen Kämpfen der Klitschkos waren Sie in ihrer Freizeit, die ihren Job bei KMG legitimieren? Und wie kommt es, dass man den Eindruck gewinnt, dass Sie keine Ahnung vom Boxsport haben?“ Der Werbevertrag mit McFit war wohl eher ausschlaggebend für Ihre Position.

Der „Pattbergsche“ Zweiklassenjournalismus

Die Krönung der Organisationsmisere war die „Pattbergsche“ Einführung eines Zweiklassenjournalismus. Natürlich wurde im Vorfeld darüber geschwiegen, obwohl man vorab in Emailkontakt stand.

Es wurde eher so getan als müsste man sich glücklich schätzen seiner Arbeit nachgehen zu dürfen! Dazu war die Presseinformation zu den Medienevents so formuliert als würde es keine halben Akkreditierungen geben, doch die zeichnete sich dadurch aus, dass Journalisten der Zutritt zur Pressekonferenz nach dem Fight verwehrt wurde!

Die einzige Möglichkeit exklusive News zu erhalten und Interviews zu führen, wurde einer großen Zahl von Medienvertretern verwehrt. Angeblich aus Platzmangel in einem Fußballstadion, wo angemessene Räume vorhanden sein müssten.

Es ist ein Skandal, dass man durch die Verschleierung von Tatsachen zu einem Kampf gelockt wird und dann noch dankbar sein soll, obwohl dieser einem rein gar nichts für die eigene Berichterstattung bringt.

Eine Platzkarte in einer der letzten Reihen des Stadions ist schon was ganz Besonderes und mit einem Fernglas hätte man die Hünen sicher auch besser erkennen können…

Die Kampfanalyse hätte ich besser vor dem Fernseher machen können. Dazu war es eine pure Geldverschwendung unter diesen widrigen Umständen ein ganzes Wochenende in Düsseldorf zu verbringen.

Nostalgisch erinnerte ich mich an den ehemaligen Pressesprecher Lorenz Eichhorn, der so schön unkompliziert höflich war und das Unternehmen leider Ende Februar verließ. Er empfing die Journalisten persönlich bei der Abholung der Akkreditierungen, verteilte Pressemappen und versuchte nicht Fotografen und Schreiberlinge gegeneinander auszuspielen, indem sie sich um eine einzige Akkreditierung pro Redaktion schlagen müssen.

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Dieses Mal hatte man sich gefälligst zu entscheiden, entweder es wird geschrieben oder fotografiert. Beide Berufsgruppen fielen der Gleichmacherei zum Opfer und damit wurde eine adäquate Berichterstattung vorsätzlich verhindert.

Mit der internationalen Gleichberechtigung der Medien war wohl eher der Großteil der englischen Presse gemeint, die beim Wiegen mindestens die Hälfte aller Anwesenden darstellte. Selbst die ukrainischen und russischen Medien waren an einer Hand abzuzählen und unter den deutschen Boxsportfotografen erkannte ich nur zwei bekannte Gesichter. Außer deutsch, englisch, ukrainisch und russisch nahm ich keine weiteren Sprachen war.

Die Vorführung Wladmir Klitschkos

Nachdem ich meinen eigentlich nicht vorhandenen Platz auf der Pressetribüne einnahm und die Zuschauer über mir sich über drei fehlende Stühle wunderten, sollte die Klitschko-Show in der in der Düsseldorfer Esprit Arena beginnen.

Die Undercard gab nicht allzu viel her und fand wie gewöhnlich wenig Beachtung unter den 48.000 Zuschauer. Umso mehr Anspannung war während des Gefechts zwischen Schwergewichtsweltmeister Wladimir Klitschko und Tyson Fury zu spüren.

Ab Runde eins war die Arena ruhiger als sonst, weil die Boxfans geschockt verfolgen mussten, wie ein hilfloser Klitschko über zwölf Runden von dem Briten Fury vorgeführt wurde und nach einer gefühlten Ewigkeit (über elf Jahre) seine erste Niederlage erlitt.

Der 39-jährige Titelverteidiger verlor seine Gürtel der IBF, IBO, WBO und WBA einstimmig nach Punkten an den hungrigen Fury, der mit 116-111, 115-112 und 115-112 zum neuen Weltmeister im Schwergewicht erklärt wurde.

Der unorthodoxe Boxstil des 27-jährigen Herausforderers mischte sich mit einer Beweglichkeit und Schnelligkeit, die „Dr. Steelhammer“ in das Reich der Ideenlosigkeit und Lethargie beförderten.

Die altbewährte Marschroute von Klitschkos ehemaligen Trainer Emanuel Steward wurde noch nie gegen einen technisch-fähigen Boxer mit Größenvorteil auf die Probe gestellt. Schnell erwies sie sich als unpraktikabel, weil sein linker Jab von Fury kaltgestellt wurde und die harten, rechten Geraden noch viel weniger ankamen.

Oft mangelte es an der richtigen Distanz, oder der Jab wurde einfach abgeblockt beziehungsweise abgelenkt. Fury hatte seine Technik-Hausaufgaben gemacht und verstand es den Weltmeister zu verunsichern. Man konnte es in Klitschkos verzweifeltem Gesicht ablesen.

Dies geschah nicht nur durch Furys ungewöhnlichen Boxstil, sondern auch durch verbale Provokationen und das Verschränken der Arme hinter seinem Rücken. Der boxende Riese mit einer Körpergröße von 2,06 Meter hatte keine Deckung nötig, weil er schnell merkte, dass seine Reichweitenvorteile ihn vor brenzligen Situationen schützen würden.

Harte Wirkungstreffer landete kaum einer der beiden Boxer. Der Schlüssel zum Erfolg war die Unvorhersehbarkeit von Furys flinken Aktionen, gepaart mit einem Jab, der ihm Runde um Runde einbrachte. Klitschko hingegen wirkte leider teilnahmslos, inaktiv und müde.

Don’t want to open my eyes
I want to fall asleep
Cause I’d miss you Wlad
And I don’t want to miss your skills”

Ab Runde vier musste Klitschko mit einem Cut unter dem linken Auge zurechtkommen. Später folgte ein weiterer über dem rechten Auge. Dies bot einen ungewohnten Anblick für die Schaulustigen und verstärkte das Gefühl, dass diesmal alles anders werden würde.

Als selbst der Punktabzug wegen einiger Hinterkopfschläge den ehemaligen K.o.-Königs nicht in den Fight-Modus hatte bringen können, sah man die Box-Sensation immer näher kommen.

Am Ende konnte es keinen Zweifel am rechtmäßigen Sieg des „Gypsie-Kings“ geben, dem neben dem Boxen das Gesangstalent in die Wiege gelegt wurde. Was für ein Entertainer und wahrlich kein Charisma einer Unterhose! Glücklicherweise haben die Punktrichter den Kampfverlauf nicht anders gesehen und dem Auswärtsboxer seinen verdienten Überraschungssieg zugesprochen.

Wie geht es mit Klitschko weiter?

Im nächsten Jahr soll es einen Rückkampf geben: „Fortsetzung folgt”, ließ Klitschko nach dem Fight vermelden. Nachdem der Ukrainer bereits in seinem letzten Duell gegen Bryant Jennings etwas schwächelte, darf man nun gespannt sein, ob der Publikumsmagnet wieder zu seiner alten Form findet?

Nur mit einem Sieg gegen Fury würde es Sinn machen den Vertrag mit RTL über die restlichen drei Duelle wahrzunehmen. Die Entscheidung liegt bei ihm und es wäre wünschenswert, wenn der ehemalige Champion einen würdigen Zeitpunkt für sein Karriereende findet.

Kann der Phönix wieder auferstehen, oder ist er für immer zu Asche zerfallen?

Foto: picture alliance

 

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19 Kommentare

  1. 1. Dezember 2015 at 13:59 —

    Gut geschriebener Bericht!!

    Hmmmm……ist schon interessant was in der ersten Hälfte des Berichtes steht, man sollte doch eigentlich annehmen, das wenn der Langzeitchampion im Schwergewicht wieder eine Titelverteidigung hat, man rundherum froh ist wenn man Journalisten und Fotografen aus allen Herren Länder um sich versammeln kann………..
    Da scheint es ja gewaltig an Professionalität im Klitschkoteam zu mangeln!

    Tja und zum Kampf…….Klitschko wurden die Grenzen aufgezeigt und er wurde mit seinen eigenen Waffen besiegt!
    Klitschko hat vor allen Dingen seine Kämpfe wegen seiner Größe und damit verbundenen Reichweitenvorteilen gewonnen, aber diese wurden im Kampf gegen Fury neutralisiert!
    Und da er keine Eier hat um in den Infight zu gehen, glaube ich auch nicht das er den Rückkampf gewinnt wenn es den denn tatsächlich gibt!!
    Klar kann Klitschko noch gegen sehr viele Boxer bestehen, aber will er das noch ohne WM-Titel??

    Ich hatte es hier schon mehrmals geschrieben, wenn Klitschko noch einmal verlieren sollte, dann gegen jemanden den man nicht wirklich auf der Rechnung hat!

    Ich hatte zwar vor dem Kampf gehofft das Fury ein Mittel findet um zu siegen, aber so wirklich daran geglaubt habe ich nicht und während des Kampfes habe ich gedacht das Fury evtl. im letzten Kampfdrittel konditionell einbricht und Klitschko mit harten Händen durchkommt und den Kampf doch noch siegreich gestaltet!
    Aber wir wissen alle wie es ausgegangen ist und es wurde auch höchste Zeit das es mal wieder einen neuen Champ im Schwergewicht gibt, wie es weitergeht wird die Zukunft zeigen!

  2. Diese Boxevents in Leichenhallen sollten verboten werden. Immer wieder NULL stimmung!

    Es hätten genauso gut Marciano, Ali, Frazier und Joe Louis gleichzeitig im Ring einen 4er Brawl veranstalten können und die stimmung wäre gleich beschissen gewesen, weil diese dummen Fussball hallen so riesig sind, dass man sich vorkommt wie auf einer Aktionärsversammlung. Selbst auf dem BER Flughafen istdie Stimmung besser.

    Und bei K2 ist es doch schon seit jeher immer so rübergekommen, als ob sie abseits der Lasershow, sparen an allen ecken und enden. Wenn sie könnten würden sie die Glühbirnen auf den Toiletten auch noch rausdrehen. Was ein jämmerlicher versager verein.

    @ TBE

    DANKE! Endlich mal einer der sagt was sache ist. Ich kann diese weichgespülten RTL JA-Sager journalisten nicht mehr ertragen. Es wird sich öffentlich nur gegenseitig zucker in den Arsch geblasen.

    Klasse Bericht, weiter so!

  3. 1. Dezember 2015 at 15:55 —

    bin schon gespannt wenn wilder als Gegner aussucht,wenn es wieder eine namenlose pfeife wird dann ist er für mich unglaubwürdig.

  4. 1. Dezember 2015 at 16:08 —

    Robert Helenius vs Erkan Teper ist off
    Schade hätte ein interessanter Kampf werden können…
    Helenius kämpft stattdessen gegen Franz Rill

  5. 1. Dezember 2015 at 16:11 —

    Derek Vinyard 84*
    Ich denke der nächste Gegner von Wilder wird Arreola,Glazkov oder Szpilka sein.
    Wäre eine immerhin schon ne kleine Verbesserung!

    • Naja Arreola wäre mMn absolut unnötig. Arreola wurde von Stiverne 2x vorgeführt und Stiverne selbst von Wilder vorgeführt. Glaube auch nicht das Cerveza Arreola mittlerweile etwas dazu gelernt hat.

      Szpilka oder Glazkov wären definitiv interessant. Danach muss Pove kommen, alles andere wäre inakzeptabel.

  6. 1. Dezember 2015 at 17:56 —

    na ja Arreola wäre ziemlich schwach,Szpilka kampft schon gegen Mansour,ok Glazkov wäre nicht schlecht trotzdem würde ich mir ein Chagaev lieber wünschen.

  7. Was ist eigentlich mit dem Stricher Hukic? Da er ja nun zur “RTL Familie” gehört, nehme ich an boxt er auch nicht mehr in den USA? 😀

    Wenn er bei RTL genauso Ko geht wie gegen Glowacki, dann wird sich RTL sicher freuen.

  8. 1. Dezember 2015 at 18:05 —

    @ Derek Vinyard 84

    Na immerhin geht es in dem Kampf Helenius- Rill um den EM-Titel!

    @ Dr. Fallobsthammer

    Huck soll ja am 27.2. gegen IBF-WM Ramirez boxen!

    Weist du von wem Huck jetzt trainiert wird?

    • Achso.

      Keine ahnung. Habe von Hukic seitdem KO nix mehr gehört. Nur das er alibimäßig das rematch fordert.

    • 1. Dezember 2015 at 19:09 —

      Angeblich soll Graciano Rocchigiani Hucks’ Trainer werden. Die beiden sollen auch in einem “Geheimtreffen” über die Vorstellungen ihrer Zusammenarbeit gesprochen haben. Genaueres ist z.Zt. aber nicht bekannt.

  9. Fury: “Klitschko-Lager? Betrüger!”

    “Nach dem Kampf hatte ich glaubwürdige Informationen aus sehr gut informierten Quellen. Ich sollte in der Umkleide nichts anfassen, da das Klitschko-Team versuchen könnte, mich unter Drogen zu setzen”, sagte Fury auf einer Pressekonferenz nach seiner Heimkehr nach Großbritannien.
    “Mir wurden allerlei Sachen gereicht, von vielen verschiedenen Leuten. Ich habe aber alles abgelehnt, was nicht aus meinem eigenen Gepäck kam.”

    Um einer Manipulation aus dem Weg zu gehen, verweigerte Fury sogar das Trinken von Wasser. “Ich bin lieber völlig dehydriert abgereist”, führte der neue Schwergewichtsweltmeister der WBA, IBF, WBO und IBO weiter aus: “Ich hatte wirklich große Angst vor einer positiven Dopingprobe.”

    “Sie sind sehr gut im Betrügen”
    Das Lager Klitschkos bestehe “aus Betrügern”, so Fury weiter. “Sie sind sehr gut im Betrügen. Sie haben viel probiert. Es gab viele Dinge, von denen Sie dachten, dass sie mich beeinflussen würden”, so Fury.
    Der Birte ist sich sicher, dass es bereits früher so war: “So war es bei den vorherigen Kämpfern oft der Fall. Bei mir hat aber nichts davon funktioniert.”

    • 2. Dezember 2015 at 11:38 —

      @ Dr. Fallobsthammer

      Und wenn wir einmal ganz ehrlich sind, ist dass nicht einmal eine Neuigkeit. Man möge sich bitte einmal ernsthaft damit auseinandersetzen, wie und warum V. Klitschko in Kiew Bürgermeister wurde. Damit ist doch bereits alles gesagt!

      Alle Vertragspartner der Klitschkos haben sich über deren Methoden beklagt. Alle! Die Klitschkos sind keine Boxer, sondern Marionetten der Marketing-Strategen, welche die Ukra…..

      Ach was soll’s!

      • Ja leider hört man diese storys aber komischerweise nie im deutschen fernsehen, weil das Journalistische Niveau absolut erbärmlich ist. Es wird immer so getan als seien die Journalisten hierzulande mega kritisch gegenüber allem und nehmen kein blatt vor den mund. Dabei machen die meisten nichts anderes als einfach diese scheiße zu verkaufen die die leser hören wollen.

        Wo kämen wir denn hin, wenn ein journalist die von Fury erwähnten methoden ansprechen würde? Dann wäre doch Clinchimir nicht mehr der angepriesene Gentleman, dann könnte man nicht mehr im Kollektiv auf Clinchemars gegnern rumhacken, was ja hierzulande schon fast eine Sportart geworden ist. Die Medien verkaufen den leuten den klassischen Saubermann und den klassischen Bösewicht(im idealfall sollte er engänder sein) und schon sind die Dosenbiertrinker zufrieden.

    • 2. Dezember 2015 at 14:09 —

      ich wusste doch dass die Clinchko Groupie-Lover Fan,Brennov und der ironfister sich mal wieder um ihrem gefallenen Idol,sich melden würden.

      Da sage ich nur hahahahahahahahaha

      Schon erbärmlich wie ihr denkt dass sich das Glaskinn wieder seine ertrogene und gekaufte titel auf fairen Wege zurückholen kann.

      Wenn jmd schon ihn Deutschland auswärts gewinnt dann wird er sicher nicht Heimwärts mit seinen Regeln nach punkte verlieren.Und das liebe Glasskinn ist ein eigner engster Feind,denn wenn jmd ohne ein bisschen risiko kämpft ohne angst davor zuhaben dass sein glasskin in 1000 stücke zerspringt wird auch im rematch von fury wie ein baby vorgeführt.
      Das dunkle Reaktorenzeitalter ist vorbei ,möge die Boxjugend erblühen!!!

      OKHC ein Leben lang!!!!

      • @ THe Fan

        Fury auf stoff? Fury hätte selbst mit ner ladung Valium gewonnen, so ungefährlich und schlecht war Graf Clinchemar.

        Und ich höre selten, dass sich boxer bei Matchroom oder anderen promotern so oft beschweren wie es bei K2 der fall ist. Das da alles nicht sauber abläuft, sollte selbst der größte Fanboy bereits eingesehen haben.

    • 2. Dezember 2015 at 16:07 —

      Es ist doch immer wieder erfreulich, Menschen im Netz zu finden, welche sich ihre Meinung nicht haben BILDen lassen.

      Der deutsche Journalismus ist genauso tot (winzig kleine Ausnähmchen bestätigen die Regel), wie die ach so viel gepriesene Meinungsfreiheit.

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