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Roy Jones jr vor dem endgültigen Aus?

Wie hier auf boxen.de angekündigt: Jones jr stand wieder einmal im Ring. Ort des Geschehens war seine Heimatstadt Pensacola. Sein Gegner, der 40-jährige Rodney Moore, hatte seit 2002 keinen einzigen Kampf gewonnen. Auch bei dieser, von Jones jr selbst promoteten Veranstaltung, sollte seine Rolle klar sein. Der Ex-Champ wollte durch einen eindruckvollen Sieg vor heimischen Publikum glänzen. Das gelang allerdings nur bedingt.

Das Resultat nach unerwartet vollen10 Runden: Ein eindeutiger Punktsieg (3x 100:90) für den Lokalmatador und Veranstalter. Für einen solchen Gegner hätte Jones jr früher eine, maximal 2 Runden gebraucht. Diesmal sah es eher nach einer Quälerei aus. So war es auch: Jones wollte den Leuten etwas bieten und er „spielte“ ein wenig mit seinem Gegner. Was ihn dann am „Abschuss“ hinderte, war eine Verletzung des Bizeps, die er sich in Runde 5 zuzog. Von da an hatte er starke Schmerzen und konnte er nur noch mit einer Hand boxen.

Es war eine schwierige Situation. Er war gezwungen weiter zu boxen. Was wollte er sonst machen? Wenn er den Kampf aufgegeben hätte, wäre er gegen einen Journeyman zum Loser der Nation geworden. Den Triumph wollte und konnte er Moore einfach nicht gönnen.

Jones jr sagte in einem spontanen Interwiev (Klick), dass er ein Gefühl gehabt hätte, dass dieser Kampf durchaus der letzte sein könnte. Das machte ihn traurig. Das die Wahrscheinlichkeit dafür nun sehr hoch ist, hätte er allerdings selber kaum geglaubt. Der als Routine-Auftritt gedachte Kampf bei seiner Veranstaltungsserie „Island Figths 38“ wird langwierige Folgen nach sich ziehen.

Wie schwer die Verletzung wirklich ist, muss sich noch herausstellen. Roy Jones jr  wird wohl einige Monate damit zu tun haben, bevor er überhaupt wieder an Boxtraining denken kann. Ob es überhaupt weiter geht oder das Karriereende nun endgültig ist, muss man abwarten.

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6 Kommentare

  1. 15. August 2016 at 15:35 —

    Tja, wird Zeit endlichen Tatsachen zu akzeptieren und nicht eine Lüge zu leben.

  2. 15. August 2016 at 23:18 —

    Besser als Vitali Hitlerko.
    Aua, aua, meine Schulter! Da hab ich mir beim rechte Arm Ausstrecken im ukrainischen Parlament doch glatt eine Sehne in der Schulter gerissen! Chris Byrd, du bist der wahre Sieger!
    Jetzt beende ich meine Karriere und werde Bürgermeister. Dann müssen mir alle den rechten Arm entgegenstrecken.

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