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Roy Jones jr – Sparring mit Chris Eubank jr

Roy Jones jr – Sparring mit Chris Eubank jr

Wenn am 12. September in Kalifornien Mike Tyson und Roy Jones jr aufeinandertreffen, dann sind die beiden Boxoldies zusammen 105 Jahre alt. Doch das ist offenbar kein Grund, bei der Vorbereitung für den Showkampf auf die Bremse zu treten. Auch wenn die Show und der gute Zweck im Vordergrund stehen soll: überall im Netz grassieren Videoclips, die ‚Iron‘ Mike bei der Arbeit zeigen … beim Schattenboxen, bei der Pratzenarbeit.

 

Keine Frage: Tyson beeindruckt. Möglicherweise empfindet das Roy Jones jr ebenso. Der 51-jährige, der seit einiger Zeit als Trainer von Chris Eubank jr aktiv ist, hat sich nun Unterstützung von seinem Schützling geholt.

Bild: chriseubankjr / Instagram (Bearbeitung: Boxen.de)

In einem Interview hat der 30-jährige Brite erklärt, Jones jr habe ihn als Sparringspartner verpflichtet: „Ich habe einen Platz in der ersten Reihe, um zu sehen, was Roy tut, um sich auf Mike vorzubereiten, und ich helfe ihm. Das ist etwas, von dem nicht einmal in einer Million Jahre geträumt hätte … Roy Jones zu helfen, gegen Mike Tyson zu kämpfen.“ sagte Eubank jr sinngemäß: „Ich muss ihn für diesen Kampf mit Mike in Form bringen.“

Auch Chris Eubank jr hat natürlich die Videoclips von Mike Tyson gesehen: „Er sieht in seinen kleinen 30-Sekunden-Clips auf Instagram großartig aus, aber acht Runden gegen Roy Jones sind etwas anderes.“ Zumal Jones  seinen letzten Kampf noch vor zwei Jahren hatte.

Roy Jones jr selber ist zuversichtlich, dass er gegen Tyson die Nase vorn haben wird und warnte Mike Tyson, dass er Schwierigkeiten bekommen würde, wenn der Kampf länger dauert: „Mike sieht nicht nur aus wie ein Killer, Mike ist auch ein Killer. Aber Mike ist kein Gepard. Mike muss schnell zuschlagen. Wenn er das nicht tut, hat er Probleme, denn er kämpft gegen den klügsten und versiertesten Typen, mit dem er jemals im Ring stand!“

Mike Tyson hat zwischenzeitlich geäußert, dass er die von der California State Athletic Commission für diesen Kampf festgelegten Regeln mißachten werde. Andy Foster, der Executive Director der CSAC, hatte erklärt: „Sie (Tyson und Jones jr) können hart sparren, aber sie sollten keinen Knockout anstreben! Verletzt sich jemand, ist das Ganze vorbei!“ In einem Interview hat ‚Iron‘ Mike nun durchblicken lassen, dass er die Regeln ignorieren wird: „Ich werde Roy suchen und zerstören! Search and destroy!”

Auf der Undercard wird möglicherweise die Begegnung zwischen dem ehemaligen NBA-Star Nate Robinson und YouTuber Jake Paul stehen. Während es für Robinson der erste Auftritt im Boxring wäre, hat Paul bereits im Januar geboxt und YouTuber AnEsonGib in Runde 1 durch TKO geschlagen.

 

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4 Kommentare

  1. 3. August 2020 at 14:42 —

    Genau das kann Tysons Problem werden. Es sieht erstmal gut aus, wenn er wieder in Ring steht und ein paar Angriffe macht. Aber 8x3min sind etwas anderes, wenn man sich ansonsten einen Joint nach dem anderen reinzieht und so lange nicht geboxt hat. .

  2. 3. August 2020 at 15:07 —

    Wenn das Google liest … au weia

  3. 4. August 2020 at 14:35 —

    Mike Tyson hat im Box Sport alles erreicht.
    Einerseits, freue ich mich, ihn zu sehen andererseits habe ich auch etwas Angst, dass er richtig kassiert.
    Jones war viel aktiver im Boxen als Mike.
    Zu dem war er ja noch bis 48 aktiv und im Training. Boxreg

    MIKE HAT NICHTS GEMACHT UND DROGEN ZU SICH GENOMMEN.

    Nur weil er jetzt im Training ist, beudetet das nicht, dass er im topform ist.

    In seiner prime time, war er so gut wie unbesiegbar. Mit 20 Jahren Weltmeister und wurde 4.5 Jahre später, wieder Weltmeister.
    Er war ja im knast.

    Ich denke, er hätte viel mehr erreicht, aber das Geld, die Drogen und die Frauen, haben ihn kaputt gemacht. Das hatte er damals auch selbst erwähnt. Don King usw haben ihn nur ausgenutzt. Damals hat er alle Trainer entlassen, wegen Don King und wurde manipuliert, dass sie sein Geld wollen.

    Später, hat er Trainer bekommen, die unerfahren waren.
    Er hat kaum noch geboxt wie früher.

    Viele Entscheidungen, bereut er noch bis heute.
    Fuck Don King

  4. 4. August 2020 at 15:10 —

    Tja…..Showkämpfe für einen guten Zweck ist ja an sich eine tolle Sache, aber warum müssen es dann 2 Boxrentner sein die im Spätherbst ihrer jeweiligen Karriere mehr Kämpfe verloren als gewonnen haben, bzw. gegen Gegner verloren haben die sie in ihrer Prime vermutlich in der 1. Runde ins Land der Träume geschickt hätten!!?

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