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Ronda Rousey – Wechsel ins klassische Boxen?

„Was hat eine MMA-Kämpferin auf dem Cover des „Ring Magazine“ zu suchen? Diese Frage wird momentan queer durch die sozialen Netzwerke diskutiert. Es regt die Boxfans auf, dass ausgerechnet der konkurrierende MMA-Sport eine Sportlerin auf der Bibel des Boxsports platzieren darf. Schon schlimm genug, dass eine Frau zu sehen ist. Aber dann auch noch eine aus dem MMA? Das geht schon mal gar nicht… (?)

Der Hintergrund: Rousey hat angekündigt, sie wolle sich im klassischen Boxen versuchen. Es ist kaum zu glauben, denn so eine Aussage geht völlig gegen den Trend. Während gerade Ex-Boxerinnen wie Holly Holm versuchen in MMA durchzustarten, weil da die Verdienstmöglichkeiten besser sind, will die weibliche Ikone des MMA klassisch boxen? Nicht zu fassen. In den USA sind MMA-Kämpfe von Frauen total angesagt. Das Frauenboxen dagegen dümpelt so dahin. Will eine amerikanische Boxerin eine gute Börse erzielen, muss sie nach Mexiko gehen. In den USA ist mit Frauenboxen einfach „kein Blumentopf“ zu gewinnen.

Man sollte bei dieser ganzen Geschichte wissen, dass das Magazin „The Ring“ Oscar de la Hoya gehört. Er hat bei der Fauenboxconvention im vorigen Jahr angekündigt, sich mit seiner „Golden Boy Promotion“ mehr für das Frauenboxen einsetzen zu wollen. Passiert ist allerdings nicht viel. Jetzt kommt er mit dieser Knüller-Nachricht auf dem „Ring“-Cover. Kann man das überhaupt ernst nehmen? Wäre es nicht zielführender, wenn er bei seinen Veranstaltungen mehr Frauenkämpfe, statt solche waghalsigen Ankündigungen präsentieren würde?

Demnächst steht womöglich ein Kampf zwischen Ronda Rousey und Ex-Boxerin Holly Holm an. Jeder, der sich mit Kampfsport auskennt sollte wissen, dass Rousey hier in ihrer angestammten Sportart die Nase vorne haben wird. Stünden sich beide Kämpferin „nur“ im klassische Boxen gegenüber, wäre die Favoritenrolle gewiss anders verteilt. Vielleicht ist es ja genau das worauf es hinauslaufen soll: Rousey schlägt Holm in einem MMA-Kampf. Danach bietet sie womöglich Holm an, einen klassischen Kampf gegen sie zu machen. Denkbar wäre es zumindest. Aber ob das Frauenboxen dadurch tatsächlich aufgewertet wird, bleibt fraglich.

Als erste bekannte und erfolgreiche Boxerin hat sich die argentinische Halbwelter WBC-Weltmeisterin Erica Farias zu Wort gemeldet. Sie würde sofort gegen Ronda Rousey antreten. Farias ist gewiss nicht die Einzige, der man zutrauen würde, Rousey im klassischen Boxen das Leben schwer zu machen. Namen wie Layla McCarter oder auch Delfine Persoon kann man da ruhig mal ins Spiel bringen. Wenn sich Ronda Rousey nur auf das klassische Boxen beschränken muss, ist sie weitgehend „entschärft“. Oder was meinen die Boxsportexperten von Boxen.de?

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6 Kommentare

  1. 1. November 2015 at 05:57 —

    Schon der Titel ließ erahnen , dass der T.ran.senliebhaber den Artikel geschrieben hat

  2. 1. November 2015 at 10:57 —

    Der Name “Ronda” in Kombination mit dem oben abgebildeten Bild und der tatsache , dass diese 1.70m große MMA Bantamgewichtlerin anderen Süd Staaten Trailer Park Dixie chicks den Elbogen ins Gesicht rammt , haben mich zunächst iritiert.
    Aaaaaaaber……. Siehe Maxim Fotos.

  3. 1. November 2015 at 11:48 —

    Was bringt ihr das ? Frauenboxen bringt kein Geld mehr. Reine Zeitverschwendung.

  4. Rousey die Pest des 21. Jahrhunderts. Künstlich hoch gepushed von den Medien. Unerträglich diese attention whore.
    Ein typischer fall von übermut. Sie ist quasi der amerikanische Feigenbutz.

  5. 2. November 2015 at 08:57 —

    Hilfe da draussen!!!!
    Boxen.de wurde von transgender,homosexuelle, liebende Femministen und gutmenschliche Welcome Refuges übernommen.
    Bitte Putin greifen Sie ein

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