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Riesenüberraschung in New York – McWilliams Arroyo verliert gegen unbekannten Japaner

Eines der am höchsten gehandelten Talente des Sports, der Puertoricaner McWilliams Arroyo, verlor am Samstagabend im Madison Square Garden seinen lupenreinen Kampfrekord. Nachdem der ehemalige Amateurstar seine ersten drei Profikämpfe jeweils problemlos per KO gewonnen hatte, schlug ihn nun ein bislang unbekannter Japaner, Takashi Okada, in vier Runden nach Punkten. Okada waren zuvor in zwei Kämpfen einen Sieg und ein Unentschieden gelungen, doch durch den Sieg über den im Fokus stehenden Arroyo dürfte sein Profil schlagartig gestiegen sein.

Gleich als sich beide Boxer in der Mitte des Rings trafen wurde in den ersten Sekunden klar, dass der Kampf für Arroyo schwerer werden würde als vielleicht erwartet. Okada legte gut los und zeigte, dass er über schnelle Hände verfügt und auch gewillt war diese fliegen zu lassen. Arroyo zeigte zwar auch seine Qualitäten und brachte vor allem die härteren Schläge ins Ziel, doch die erste Runde war bereits sehr eng und umstritten. Okada schien kurz etwas angeschlagen nach einem guten Treffer von Arroyo und musste diesen festhalten, doch kam danach wieder gut zurück.

Die zweite Runde sollte ausschlaggebend für den Überraschungssieg sein. Eine ausgeglichene Runde mit leichten Vorteilen für McWilliams Arroyo nahm eine drastische Wendung als Okada ihn am Ohr erwischte und zu Boden schickte. Die 10-8 Runde brachte dem Japaner schließlich den Sieg, nachdem Arroyo die dritte Runde für sich entscheiden konnte, und Okada eine starke vierte Runde hinlegte, in der er einfach der aktivere Mann war und die etwas besseren Treffer setzen konnte.

Die Spannung vor der Urteilsverkündung war groß, da der Kampf eng gewesen war, und auch der Verdacht leise im Raum stehen müsste, dass der hoch gehandelte McWilliams Arroyo von den Punktrichtern bevorteilt werden könnte. Doch diese sahen Takashi Okada mit 39-36, 38-37 und 38-37 einstimmig vorne.

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