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Radovan: Ich versuche während der Vorbereitung viele Spiele der WM zu schauen

So langsam wird es ernst für den Kölner Boxer Denis Radovan. In seinem zehnten Kampf (bislang konnte er alle Profifights gewinnen) muss der Sauerland-Profi nicht nur gegen den starken Esten Pavel Semjonov (22-9-2) ran. Bei Denis Radovan hat sich einiges geändert. Was? Das verrät er hier vor seinem Kampf am 14. Juli in der Offenburger Baden-Arena (live ab 20 Uhr auf SPORT1) im Interview.

Denis, bist du Fußballfan? 

Denis Radovan: „Ja, klar. Ich versuche zur Entspannung während der Vorbereitung so viele Spiele wie möglich der WM zu schauen.”

Bist du traurig, dass die Deutsche Fußballnationalmannschaft raus ist?

Denis Radovan: „Ich bin wirklich enttäuscht. Unsere Spieler wirkten bei allen Spielen total platt. Aber so ist es halt manchmal im Sport!”

Wer wird jetzt Weltmeister? 

Denis Radovan: „Die Kroaten haben mir zum Beispiel sehr gut gefallen. Die Top-Mannschaften wirken hingegen alle ziemlich müde.”

Zurück zum Boxen – wie lief deine Vorbereitung auf den Fight in Offenburg?

Denis Radovan: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben ja auch einiges umgestellt!”

Spielst du dabei auf den Wechsel vom Super- ins Mittelgewicht an?

Denis Radovan: „Unter anderem. Wir arbeiten aber auch am Stil. Schlagkraft und Frequenz sind ein großes Thema. Die Fans dürfen sich zudem auf etwas spektakulärere Kämpfe freuen.”

Fällt dir der Gang ins Mittelgewicht schwer?

Denis Radovan: „Nein, ich habe einen Ernährungsplan, mit dem ich sehr gut zurechtkomme. Zudem habe ich jetzt mit Wolfgang Unseld einen sehr erfahrenen Athletiktrainer an meiner Seite. Ich fühle mich rundum wohl.”

Zum Kampf – dein Coach Conny Mittermeier hat gesagt, dass du Pavel Semjonov umhauen musst, obwohl er vielleicht bislang dein stärkster Gegner werden könnte.

Denis Radovan: „Wenn der Conny das sagt, werde ich es machen!”

Neben der sehr intensiven Vorbereitung befindest du dich gerade auch noch im Prüfungsstress?

Denis Radovan: „Ja, ich studiere Sportmanagement und muss einige Klausuren schreiben. Boxen und Lernen – das ist momentan mein Alltag. Aber ich weiß, warum ich das alles mache. Irgendwann ernte ich Erfolg!”

Zudem pendelst du viel.

Denis Radovan: „Ja, das stimmt. Meine Freundin wohnt in Schwerin, ich trainiere in Stuttgart und meine Heimat ist Köln.”

Was hörst du auf den langen Fahrten? 

Denis Radovan: „Überwiegend Hip Hop – aber ich freue mich auch auf Reportagen zur Fußball-WM.”

Foto und Quelle: Team Sauerland

 

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