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Quillin holt mit sechs Knockdowns WBO-Titel von N’Dam N’Jikam

Peter Quillin ©Geoffrey Ciani / ESB.

Peter Quillin © Geoffrey Ciani / ESB.

Der 29-jährige Amerikaner Peter “Kid Chococlate” Quillin (28-0, 20 K.o.’s) hat sich mit einem einstimmigen Punktsieg gegen den Franzosen Hassan N’Dam N’Jikam (27-1, 17 K.o.’s) den WBO-Titel im Mittelgewicht geholt. Obwohl Quillin insgesamt sechs Niederschläge gelangen, war der Kampf gegen den überaus zähen N’Dams aber keine einseitige Angelegenheit.

Quillin hatte in den Anfangsrunden noch Probleme, sich auf die Beinarbeit und schnellen Hände des WBO-Champions einzustellen. In der vierten Runde schlug Quillins linker Haken aber zum ersten Mal voll ein und schickte N’Dam auf die Bretter. N’Dam schien sich eigentlich bereits wieder erholt zu haben, da wurde er vom schlagstarken New Yorker ein weiteres Mal zu Boden geschlagen.

In der fünften Runde hielt sich Quillin unverständlicherweise zurück und gab dem Franzosen dadurch Gelegenheit, sich wieder zu fangen. In der sechsten Runde war es erneut der linken Haken, der N’Dam zum insgesamt vierten Mal zu Boden schickte. N’Dam klammerte jedoch nicht, sondern suchte zur Freude des Publikums den Schlagabtausch. Dabei fing er sich aber eine schwere Rechte ein und musste ein viertes Mal angezählt werden.

In den folgenden Runden ließ Quillin seinen Gegner aber wieder zurück in den Kampf kommen, N’Dam war aktiver und schlug auch mehr Kombinationen. Die zehnte Runde lief für Quillin hingegen wieder etwas besser, N’Dam zeigte aber eine Menge Herz. Nach einer ausgeglichenen elften Runde schien N’Dam in der letzten Runde über konditionelle Vorteile zu verfügen und setzte dem Amerikaner schwer zu. Im Schlagabtausch an den Seilen wurde der Franzose jedoch erneut von Quillins linkem Haken erwischt und musste ein fünftes Mal zu Boden. Wenige Sekunden vor Schluss kam Quillin noch mit einer rechten Geraden durch, was den sechsten Niederschlag zu Folge hatte.

Die drei Punktrichter hatten den Kampf mit 115-107 etwas eindeutiger gewertet als die Kommentatoren von Showtime, Quillin war aber der rechtmäßige Sieger. “Brooklyn stand heute hinter mir”, sagte der New Yorker mit kubanischen Wurzeln im Showtime-Interview. “Das ist ein historischer Moment. Ich habe kubanische Power. Ich ziehe den Hut von Hassan. Es gehört eine Menge dazu, in den Hinterhof seines Gegners zu kommen und so eine gute Leistung zu bringen. Ich bin sehr froh über diesen Moment, das ist ein Segen. Ich trage einen großen Namen, das bringt eine große Verantwortung mit sich.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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17 Kommentare

  1. Mr. Wrong
    21. Oktober 2012 at 05:06 —

    geiler Kampf, beide sind auf gleichem Level.
    Gegen die Weltspitze wären aber beide chancenlos.

  2. Putin
    21. Oktober 2012 at 08:16 —

    Der Titel gehört Pirog und keinem anderen. Alles Propaganda von dem WBO Verband, damit ihn ein Amerikaner tragen soll und kein Russe. Pirog wird Quillin genauso K.O. schlagen und vernichten, wie er es mit Jackobs gemacht hat.

  3. florian
    21. Oktober 2012 at 09:07 —

    Ein toller Kampf aber das ein Boxer sechsmal zu Boden muss und nicht ausgezählt wird hab ich schon seit Floyd Paterson gegen Ingemar Johannson nicht mehr mitgekriegt. Quillin sollte jetzt gegen Pirog boxen um zu sehen wer der wahre WBO Champ ist.

  4. 300
    21. Oktober 2012 at 10:48 —

    Hoffentlich bricht Quillin Pirog seinen Kiefer.

  5. 300
    21. Oktober 2012 at 11:01 —

    @ Putin

    Find es ja lustig dass du Zeit hast hier zu posten. Ich dachte du bist damit beschäftigt dein Volk zu unterdrücken und Wahlen zu fälschen. Obwohl ich glaube das du auch ne Fälschung bist.

  6. UpperCut
    21. Oktober 2012 at 11:27 —

    Pirog ist wirklich stark uberbewertet.

  7. Carlos2012
    21. Oktober 2012 at 11:47 —

    Der Franzose hast mich sehr enttäuscht. Kein Wunder das er vor Golovkin weggelaufen ist.

  8. Putin
    21. Oktober 2012 at 12:05 —

    @ 300,
    Zeit für eine Aussage zu machen habe ich immer, da ich ja ein großer Fan vom Faustkampf bin, obwohl ich selber ja bekanntlich Judo praktiziere, und das auch sehr erfolgreich. Der Schröder und Bush können ein Lied davon singen, wie ich Sie auf denn Rücken gelegt habe
    Ich stehe hinter dem Slawischen Volk, und bekämpfe den Islamismus / Salafismus, was die deutsche Regierung leider nicht macht, was in paar Jahren Deutschland zu ziemlich großen Problemen führen wird. Ich stehe hinter meinen Volk was eure Regierung nicht tut, und lieber Geld für andere Länder ausgibt als für Deutschland, und es wird was gegen 100 im Untergrund aktive Rechtsextreme getan, aber nichts gegen 10000 Salafisten in Deutschland.
    Ich werde dafür sorgen das russische Boxer bald alle Gewichtsklassen dominieren werden, und Dimitry Pirog seinen Titel zurück bekommt, und Martinez K.O. schlägt.
    So, ich mache mich auf denn Weg mit meinem Freund Medwedew zum Kadyrow.

  9. SemirBIH
    21. Oktober 2012 at 14:21 —

    N’Dam hat auf jeden Fall Herz und Wille gezeigt. Doch ich denke, dass er gestern gegen einen Golovkin oder einen Pirog sehr schwer k.o gegangen wäre.

  10. ghetto obelix
    21. Oktober 2012 at 14:27 —

    N’Dam ist trotzdem kein schlechter Mann, der auf jeden Fall nochmal was reissen kann.

  11. Marco Captain Huck
    21. Oktober 2012 at 14:39 —

    @gehtto
    nur ein bisschen rumtanzen im ring reicht halt nich, hätte er damals gegen golovkin geboxt wäre seine Karriere schon beendet

  12. MainEvent
    21. Oktober 2012 at 15:08 —

    Hassan der Affe wurde richtig vermöbelt! Toll 🙂

  13. edin87
    21. Oktober 2012 at 15:55 —

    Was für ne Witzfigur der Franzose und der ami die spielen in der untere Klasse und der geildgeile Weltverband hat Pirog denn Titel gestohlen.
    Rechtmässiger besitzer des Gürtel bleibt Pirog in meinen Sicht nur weil der wegen einer Rückenverletztung pausieren und auskurieren muss.
    Hoffe auf einen 100 % genesung und das er seinen Titel fighten kann.

    300@ Halt endlich dein Maul du schreibst eh nur Mist und betreibe dein Slavenhass vlt im NPD forum oder wo solche gestalten sich rumtreiben

  14. Putins hu.re m.utter
    21. Oktober 2012 at 21:47 —

    The Kid Chocolate!!!

    Die rede von Moslem,Salavisten etc. ist hier fehl am platz!

  15. Putin
    22. Oktober 2012 at 10:37 —

    Danke für deine Aufmerksamkeit, du behinder.t.er Salafist. Fühlst dich wohl dadurch angesprochen.

  16. Gary
    22. Oktober 2012 at 10:52 —

    @Putin

    ich glaube nicht, dass diese Art wie du dein land führst zu weniger Problemen führen wird, eher zu grösseren. Aber das werden wir ja in 20-30 Jahren sehen. Oder spätestens wenn die Rohstoffe in Russland zur Neige gehen.

  17. Gary
    22. Oktober 2012 at 11:12 —

    “money rules”
    das Gefühl mit Bevorzugen von irgendwelchen Boxern von Weltverbänden rührt daher, dass alle ihr Geld am liebsten mit HBO machen wollen. Das heisst, nur diejenigen sind attraktiv, die in amerikanischen Medien am meisten boxerisch positiv präsent sind. Wenn ein Pirog sich in Russland verkriecht und in USA nicht boxen möchte, dann hat er schlechte Karten und sonst alle, die sich so verhalten. Deswegen gehen die Besten, die auch entsprechend entlohnt werden wollen, nach USA. Ansonsten kämpfen sie sonst wo für deutlich weniger Geld. Klitschkos scheissen drauf weil die auch sonst gut von der Werbung leben und nicht(mehr) so gierig auf grössten Börsen sind. Mekka des Profi-Boxens ist halt USA, da ist nichts zu rütteln! In welchem Land zahlt man sonst als TV-zuschauer 50 Dollar für ein Kampf?! In Russsland ? In Deutschland? Aber weiss das jemand wo man das sonst tut? Ok England auch noch…

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