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Porter gewinnt Rückkampf gegen Diaz; Jack vs. Periban endet unentschieden

MGM Grand  ©Nino Celic.

MGM Grand © Nino Celic.

Nur zwei Tage vor dem Mega-Fight zwischen Floyd Mayweather Jr. und Saul Alvarez in Las Vegas hat US-Promoter Golden Boy in der gleichen Arena einen Event veranstaltet, der die Boxfans auf das Ereignis des Jahres einstimmen soll. Im Hauptkampf des Abends konnte sich die amerikanische Weltergewichts-Hoffnung Shawn Porter (22-0-1, 14 K.o.’s) im Rückkampf gegen den ehemaligen Leichtgewichts-Titelträger Julio Diaz (40-9-1, 29 K.o.’s) durchsetzen.

Diaz brachte gleich zu Beginn einen guten linken Haken ins Ziel, Porter steckte den Schlag aber gut weg und bearbeitete seinen Gegner mit Uppercuts und Körpertreffern. Auch die nächsten zwei Runden waren hart umkämpft, Porter hatte im Infight aber leichte Vorteile.

In der vierten Runde kam Porter mit seinen bislang klarsten Treffern durch, Diaz wirkte leicht beeindruckt. Auch in der fünften Runde konnte Porter wieder gute Treffer landen, Diaz kehrte aber wieder zurück. Nachdem die sechste und siebte Runde relativ ausgeglichen waren, gelang es Porter – anders als im ersten Kampf, der unentschieden geendet hatte – das Tempo in den Schlussrunden noch einmal zu erhöhen.

Durch einen Zusammenstoß in der neunten Runde erlitten beide Boxer kleine Cuts, die aber keinen Einfluss auf den Kampfverlauf hatten. Die letzte Runde war etwas unsauber, da es viele Clinches gab, Porter brachte aber einen verdienten, relativ klaren Punktsieg nach Hause (Urteil: 98-92, 97-93, 97-93).

Der zweite Hauptkampf des Abends zwischen dem ungeschlagenen Schweden Badou Jack (16-0-1, 10 K.o.’s) und dem zähen Mexikaner Marco Antonio Periban (20-1-1, 13 K.o.’s) endete unentschieden. Periban machte in den ersten zwei Runden viel Druck, Jack blieb aber cool und fand ab der dritten Runde immer besser in den Kampf.

Periban blutete ab der vierten Runde aus dem rechten Auge und wurde, da Jacks Timing immer besser wurde, nun häufiger getroffen. Jack gewann dadurch an Selbstvertrauen und traf nun auch vermehrt mit seiner rechten Schlaghand. Periban startete in den Schlussrunden eine letzte Offensive, der Mexikaner blutete aber stark aus der Nase und wirkte am Ende des Gefechts ziemlich ausgepowert.

Obwohl Jack insgesamt mehr Treffer ins Ziel gebracht hatte und die meiste Zeit wie der Chef im Ring gewirkt hatte, schienen die drei Punktrichter die Aktivität Peribans stärker bewertet zu haben, weswegen es ein mehrheitliches Unentschieden gab (96-94, 95-95, 95-95). Möglicherweise wird es daher auch zwischen diesen beiden Boxern zu einem Rematch kommen müssen.

© adrivo Sportpresse GmbH

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14 Kommentare

  1. Marco Captain Huck
    13. September 2013 at 08:34 —

    Hatte Periban klar vorne

  2. Tommy
    13. September 2013 at 09:46 —

    Huck Huckt Weg 😉

  3. Markus
    13. September 2013 at 13:37 —

    @Marco Captain Huck: Klar vorne im auf die Deckung schlagen meinst du oder?

    Jack hat die meisten Schläge geblockt und mehr und klarer getroffen. Die Statistiken am Ende haben das bestätigt, 20% mehr Trefferquote und ca. 60 Treffer mehr für Jack, dazu noch die klareren und härter.

    Das Urteil war für mich nicht nachzuvollziehen. Aktivität steht meiner Meinug nach nicht über Effektivität, es sei denn, ein Boxer schlägt um ein Vielfaches häufiger als der andere, was hier aber nicht der Fall war.

  4. Markus
    13. September 2013 at 13:41 —

    PS: Sogar die mexikanischen Kommentatore hatten es 97-93 für Jack, was auch mein Scoring war. 96-94 wäre auch noch ok gewesen. Aber 95-95? Now way!!!

  5. Marco Captain Huck
    13. September 2013 at 13:48 —

    Für mich war Periban klar besser, und da bin ich nicht der einzigste

  6. Markus
    13. September 2013 at 14:02 —

    @Marco Captain Huck: Ja, aber warum denn?? Nur weil er mehr geschlagen hat?

    Ist ja nicht böse gemeint, nur wenn Du hier solche Dinger raushaust, solltest du es auch begründen können, um Dich etwas von den Kiddies abzuheben, die hier nur labern, was ihnen gerade in den Sinn kommt 😉

  7. Marco Captain Huck
    13. September 2013 at 14:09 —

    Periban hat eine Mega Workrate an den Tag gelegt, ich habe den Kampf live gesehen und ich kann der Statistik nicht wirklich glauben, Boxingscene hatte Periban auh vorne

  8. Markus
    13. September 2013 at 14:12 —

    @Marco Captain Huck: OK. Das sind eben die Kämpfe, die schwer zu scoren sind, gute Aktivität gegen gute Effektivität. Was die Prediction League angeht, bleibt zumindest alles gleich 😉

    Freuen wir uns auf ein gutes Box-WE mit hoffentlich fairen Scorings 🙂

  9. Marco Captain Huck
    13. September 2013 at 14:19 —

    Ja stimmt Markus

    DMAX 4 EVER

  10. Tommy
    13. September 2013 at 15:28 —

    Marco Huck… du hast den Kampf wahrscheinlich live auf einem stream in 240p Qualität geguckt???? Und nur die workrate reicht nicht aus um den sieg zu erlangen, wenn alle anderen werte gegen dich sprechen… deine argumente sind nicht sehr überzeugend muss ich ganz ehrlich sagen. selbst das mexikanische tv hatte periban hinten.
    aber gut…. selbst marco huck sah sich ja vorne gegen firat arslan…. nichts ist also unmöglich

  11. theironfist
    13. September 2013 at 16:13 —

    werde mir den Kampf jetzt mal anschauen

    -https://www.youtube.com/watch?v=HKG5FlHiI9w….

  12. theironfist
    13. September 2013 at 17:07 —

    finde das Urteil geht in Ordnung, Körpertreffer 50:50, klare treffer zum kopf sehr knapp für Jack, Periban war dafür in einigen Runden der aktivere ansonsten ausgeglichen, Urteil geht meiner Meinung nach in Ordnung, sollte auf jedenfall ein Rematch geben, war ein super kampf von Beiden!!

  13. Marco Captain Huck
    13. September 2013 at 20:48 —

    @Tommy

    Boxingscene hatte Periban auch vorne, da wird es schon möglich gewesen sein das man Periban nach 10 Runden vorne hat

  14. SergioMartinez
    13. September 2013 at 23:58 —

    habs live auf fox sport gesehen und war fuer periban hab auch auf ihn getippt aber jack hat das Ding klar gewonnen!!

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