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Pflichtaufgabe erledigt – Dubois besiegt Snijders

Pflichtaufgabe erledigt – Dubois besiegt Snijders

Im Jahr 2019 stoppte Dubois alle seine fünf Gegner innerhalb von fünf Runden. Genau genommen hat Nathan Gorman ‚Dynamite‘ Dubois die Bilanz verdorben. Der seinerzeit 23-jährige Landsmann von Dubois war nämlich der Einzige unter der Gegnerschaft von Dubois, der sich bis zum fünften Durchgang auf den Beinen halten konnte.

Bis zur vierten Runde schaffte es Richard Lartey aus Ghana, während Ebenezer Tetteh (ebenfalls aus Ghana), Razvan Cojanu aus Rumänien und der Japaner Kyotaru Fujimoto schon in der zweiten Runde untergingen. Auch, wenn die genannten Herren im Ranking zum Teil erst meilenweit von der Weltspitze entfernt zu finden sind, so rangierte der Japaner Fujimoto vor dem Kampf gegen Dubois bei der WBA auf # 12, Nathan Gorman ist bei Boxrec zur Zeit auf # 36.

Kein Wunder also, dass sich die Erfolge von Daniel Dubois auch in den Ranglisten der großen Verbände niedergeschlagen haben: bei der WBO liegt ‚Dynamite‘ auf # 3, bei der WBC auf # 7. Auf dem Weg zur Weltspitze wartet am 24. Oktober schon ‚Juggernaut‘ Joe Joyce. Sollte der Niederländer Ricardo Snijders zum Stolperstein werden?

Wie schon in der Headline vorweggenommen: nein, wurde er nicht. Vermutlich hat Daniel Dubos in der Vorbereitung für diese Begegnung härtere Sparringspartner gehabt. Von Snijders kam so gut wie nichts. Kaum, dass die Eröffnungsglocke verklungen war, begann der 13 kg schwerere Brite, seinen Gegner vor sich her zu treiben. Schon in der ersten Runde ging Snijders drei Mal zu Boden. Kein Wunder, dass einer der britischen TV-Kommentatoren resigniert feststellte: „Der Deutsche (Erik Pfeifer) wäre definitiv ein besserer Gegner gewesen“.

Nachdem Snijders zu Beginn des zweiten Durchgangs erneut Bodenkontakt hatte, verspürte Ringrichter Marcus McDonnell wohl keine Lust mehr, sich das einseitige Trauerspiel länger als nötig anzuschauen und brach den Kampf ab. Sieger durch TKO in Runde 2: Daniel ‚Dynamite‘ Dubois.

Eine enttäuschende Leistung des Niederländers, falls man im Zusammenhang mit dieser Begegnung das Wort „Leistung“ überhaupt strapazieren möchte. Für Dubois der fünfzehnte Sieg im fünfzehnten Kampf, allerdings ohne jede Aussagekraft. Snijders – so der TV-Kommentar im britischen Fernsehen, sei nicht in der Lage, Dubois auf die Probe zu stellen.

Nun darf man auf den 24. Oktober gespannt sein. Joe Joyce wird sich wohl nicht so leicht abfertigen lassen, wie Ricardo Snijders.

Solange der Kampf zwischen Dubois und Snijders noch online ist, ist er zum Beispiel hier zu sehen

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2 Kommentare

  1. 30. August 2020 at 10:26 —

    Oh man. Was für ein langweiliger Kampf.
    Wieso boxt eigentlich dubois solche pfeifen.

    Ich möchte gerne denn Sinn verstehen!

    Er möchte sich doch weiter entwickeln und Erfahrung sammeln.
    Er musste gegen Gegner wie dereck chisora, Carlos takam, David price, brjant Jennings kämpfen. Tom Schwarz oder so

    Aber nicht gegen solche low level Kämpfer.

    Joe Joyce, hatte bis jetzt die besseren Gegner. Außerdem hat er auch mehr Erfahrung, was die amateur Karriere betrifft.

    Bin schon gespannt

  2. 30. August 2020 at 12:34 —

    Der sieht ja im Vergleich nichtmal wie ein Cruiserweight aus!

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