Top News

PETKO´s LMS FIGHT NIGHT – Erfolg auf ganzer Spur

Arslan-Comeback endet mit klarem Punktsieg

Die KRAFT-Brüder eindrucksvoll mit spektakulären Fights

Cruisergewichtler Firat Arslan gewinnt im Duell gegen den Ungarn Gyula Bozai klar nach Punkten. Allerdings ging der 44-jährige Ex-Champion leicht angespannt in den Kampf: Zum einen wegen seiner monatelangen Pause; zum anderen hatte sein Gegner zuvor mit einigen spektakulären Knockouts auf sich aufmerksam gemacht.

Vor allem im Infight war der ehemalige Weltmeister seinem Kontrahenten turmhoch überlegen. Arslan deckte den 41-Jährigen mit Schlagserien ein, doch der Ungar zeigte Nehmerqualitäten, die Respekt verdienten. Das Duell über die vollen acht angesetzten Runden. Den Zuschauern war das recht, denn so konnten sie den ehemaligen WBA-Champion länger in Aktion erleben.

Lob bekam der 44-Jährige auch von einigen Prominenten, die sich das Kampfgeschehen in der ASV-Halle nicht entgehen lassen wollten. „Firat Arslan hat eine gute Leistung gezeigt, aber er ist ja noch frisch“, grinste der ehemalige Schwergewichtler und Arslan-Freund Luan Krasniqi.

Auch der Veranstalter der Petko´s LMS Fight Night, Alexander Petkovic zeigte sich sehr zufrieden mit seinem in Dachau ausgetragenen Kampfabend: „Wir gehen mit stolz geschwellter Brust aus der Veranstaltung. Es waren tolle Kämpfe dabei, von Fallobst keine Spur. Firat Arslan will es noch einmal wissen, er will noch einen weiteren Kampf mit uns als Promotor machen.“

 

James & Toni Kraft

Die beiden KRAFT-Brüder, James und Toni Kraft, aus Waldkraiburg zeigten einmal mehr, dass der Wechsel zu den Profis goldrichtig war. Vor rund 1 ½ Jahren wechselten James und Toni von der 1. Bundesliga in Straubing (beide mehrfacher Bayrischer und Deutscher Meister) zu Promotor Alexander Petkovic. Auch weiterhin ungeschlagen, zeigte Toni in seinem 4. Profikampf seine boxerische Vielfalt und Raffinesse gegen den schlagstarken und standhaften Ata Dogan aus der Türkei.

Toni Kraft vs. Ata Dogan

6 Runden im Halbschwergewicht

Urteil: einstimmig nach Punkten 60:54; 60:54; 60:54

 

Toni Kraft

Toni Kraft

Auch sein Bruder James zog im gleich und beendete seinen 5. Profikampf in der 5. Runde durch eine galante links rechts Kombination mit einem spektakulären K.O.

James Kraft vs. Jonas Olah

6 Runden im Super Mittelgewicht

Urteil: T.K.O. in der 5. Runde bei 0:59 Minuten

 

Shefat Isufi

Der Münchener WBC Europameister, Shefat Isufi, zeigte seinem Gegner aus Ungarn gleich in der ersten Runde wo der Hammer hängt. Achilles Szabo, der mit Tyron Zeuge in einem 8 Runden Duell über die volle Distanz gegangen ist, musste sich von der ersten Runde an warm anziehen. In der 5. Runde konnte Isufi seinen Gegner mit einem technischen K.O. frühzeitig auf die Heimreise schicken.

Shefat Isufi vs. Achilles Szabo

8 Runden im Halbschwergewicht

Urteil: T.K.O. in der 5. Runde bei 1:58 Minuten

Shefat Isufi

Shefat Isufi

 

Florian Wildenhof

Der 33 jährige aus Altötting zeigte mal wieder, dass Boxen ein technisches Meisterwerk ist. Gegen den ebenfalls technisch versierten Ungarn, Peter Orlik, zeigte Wildenhof, dass er zurecht Europameister der WBC im Halb-Mittelgewicht ist. Der Kampf angesetzt auf 6 Runden endete mit einem einstimmigen Punkturteil von

Florian Wildenhof vs. Peter Orlik

6 Runden im Halb-Mittelgewicht

Urteil: einstimmig nach Punkten 60:53; 60:53; 60:53

Voriger Artikel

Mayweather setzt sich die Krone auf!

Nächster Artikel

Erfolgreiche Titelverteidigungen für Dominic Bösel und Christina Hammer!

4 Kommentare

  1. 4. Mai 2015 at 19:16 —

    Ähm…jaaa.

    Außer den Namen Arslan habe ich alle anderen Boxer vom Namen her noch nie gehört.

  2. 4. Mai 2015 at 19:24 —

    Vor allem, hier werden irgendwelche “regionalen” Titelträger präsentiert, die sich dann in 6 bzw. 8 Runden Kämpfen beweisen dürfen. Ich dachte, Titelkämpfe der großen Verbände, egal was für ein Gürtel getragen wird, sind immer 12 Ründer?

    • 4. Mai 2015 at 22:04 —

      Prinzipiell hast du recht, dass Titelkämpfe auf 12 angesetzt sind. Aber wenn es ein Aufbaukampf ist, in dem der Titel nicht auf dem Spiel steht, kann der Veranstalter durchaus auch kurzrundige Kämpfe ansetzen. Der Sinn leuchtet mir allerdings auch nicht ein, da der Boxer ja die Luft für 12 haben sollte, weswegen es schon sinnvoller ist auf 10 oder 12 zu kämpfen. Ich kenn die Boxer aber nicht wirklich. Vielleicht hatte hatte er länger Pause oder hat ziemlich kurz nacheinander geboxt.

  3. 5. Mai 2015 at 14:31 —

    Hmmm…eine typische Kleinringveranstaltung und eine schlechte noch dazu!
    Für die “Heimboxer” wurden ausschließlich Gegner mit schlechtem Kampfrekord zum verlieren eingekauft!

    Wenn Arslan in diesem Sport noch was reißen will,sollte er sich nicht mit solchen Luschenkämpfen aufhalten!
    Für die Weltspitze reicht es nicht mehr,aber auf Europaniveau könnte noch was klappen!

Antwort schreiben