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Peter Kadiru zum dritten Mal Europameister

In Brâila/ Rumänien wurden die Kämpfe um die Podestplätze über sieben Tage ausgetragen. Peter Kadiru startete mit einem Freilos in das Turnier und bestritt seinen ersten Kampf am Samstag, den 18. März gegen die Ukraine.

Er fand nach einer hart erkämpften ersten Runde richtig in den Kampf und konnte klare Treffer setzen. Mit einem Punktsieg gelang ihm der Einzug in das Halbfinale. Dort wartete der technisch starke und schnell boxende Franzose, der zuvor Russland aus dem Rennen warf. Mit langen Geraden hielt Kadiru seinen Gegner auf Distanz und kontrollierte weitestgehend den Kampfverlauf. Somit wurde der Deutsche auch nach diesem Kampf als Sieger verkündet.

Im Finale wartete Alexandar Mraovic aus Österreich. Alexandar gewann am Vortag durch K.o. in der ersten Runde und wurde in Braila klar als der Favorit gehandelt.

Die Halle tobte beim Einmarsch beider Athleten. Punkt 19.45 Uhr ertönt der Gong zur ersten Runde. Von Anfang an versucht Peter den Österreicher unter Druck zu setzen und dabei die Distanz mit einer sicheren Deckung zu halten. Mit punktuellen Schlagserien setzt er klare Treffer und unterbricht jeden Angriffsaufbau Alexandars.

Zum Ende der Runde gelangt ein Kopfhaken des Österreichers ins Ziel und Kadiru, der sich nichts hatte anmerken lassen, wird vom Kampfrichter angezählt. Nachdem der Kampf wieder freigegeben wurde, setzte Kadiru noch einmal zum Endspurt der ersten Runde an und kann diese klar für sich entscheiden.

Die nächsten beiden Runden zieht der Boxer von den Hamburg Giants die anfangs mit Trainer Andy Schiemann aufgestellte Taktik souverän durch und punktet klar in Runde zwei und drei. Das Punkturteil sichert sich Peter Kadiru und erhält dazu die Auszeichnung zum U22-Europameister im Superschwergewicht.

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Der Gewinner reißt die Arme hoch und zeigt mittels Handzeichen eine drei in Richtung Publikum.  Nicht ohne Grund, denn schließlich krönte er mit diesem Sieg seine doch noch junge Boxkarriere bereits mit dem dritten Titel bei den Europameisterschaften.

Der unglaubliche Druck, der auf dem einzigen deutschen Finalteilnehmer lastete, löste sich bei Trainer und Sportler bei der Verkündung des Urteils . Auch Trainer Schiemann riss mit feuchten Augen und einem erlösenden Schrei die Arme hoch.

Der Hamburger, der das Boxen beim SV Polizei Hamburg erlernt hat, wechselte 2013 zum Boxclub Traktor an das Landesleistungszentrum und startete hier eine einzigartige Erfolgsgeschichte.

Quelle: BCT-SN

Foto: Marten Lange – Skr Media

 

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