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Peter gewinnt IBF Eliminator gegen Aguilera: Rematch gegen Wladimir Klitschko rückt in greifbare Nähe

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Ex-WBC-Weltmeister Samuel Peter, Kampfname “Nigerian Nightmare”, konnte heute Nacht den IBF Eliminator-Kampf gegen seinen Kontrahenten Nagy Aguilera durch technischen KO in der zweiten Runde gewinnen. Nach seinen Niederlagen gegen Vitali Klitschko und Eddie Chambers ist Peter wieder zurück auf die Siegerstraße gelangt: seine letzten vier Kämpfe gewann er alle vorzeitig, wobei keiner länger als vier Runden dauerte.

Natürlich muss man feststellen, dass die Gegnerwahl eher dem Wiederaufbau des angeknacksten Selbstvertrauens diente, Aguilera konnte aber immerhin ein Erstrunden-KO gegen Ex-Weltmeister Oleg Maskaev vorweisen. Zudem war der gestrige Fight als IBF Eliminator eingestuft, was das in diesem Fall aber genau bedeutet, ist unklar. Normalerweise bekommmt der Gewinner eines Eliminators ja das Recht auf eine umgehende Titelherausforderung zugesprochen, Peter ist aber in der IBF nur auf Rang vier, Aguilera nur auf zwölf gereiht. Abgesehen davon hat Wladimir Klitschko bereits einen offizielle Herausforderer: Alexander Povetkin. Falls Povetkin dem Duell mit Klitschko weiterhin aus dem Weg geht, könnte es aber zum Kampf gegen Peter kommen, dessen Sieger dann mit Sicherheit auf Klitschko treffen würde.

In der Verfassung, in der sich Peter heute präsentierte, könnte er durchaus eine Gefahr für Povetkin, aber auch Klitschko bedeuten. Seine Gewichtsprobleme scheinen der Vergangenheit anzugehören, seit seinem Kampf gegen Chambers vor knapp einem Jahr hat er 12,5 Kilogramm abgespeckt, und auch sein unbedingter Siegeswille, der ihn auf seinem Weg nach oben ausgezeichnet hat, scheint wieder zurückgekehrt zu sein. Es bleibt abzuwarten, ob Povetkin den für ihn extrem riskanten Kampf gegen Peter annimmt, oder gleich gegen Klitschko ins kalte Wasser springt.

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3 Kommentare

  1. Henning
    13. März 2010 at 19:15 —

    Indem Artikel wird behauptet dass Povetkin sich vor Klitschko verstecken würde. Die Fakten sehen aber ganz anders aus.

    1. Klitschko hat damals éntgegen Povetkins wunsch zuerst Thompson geboxt.

    2. Danach hat sich wie durch ärtzliche Atteste festsellbar Povetkin verletzt. Doch Klitschko wollte nicht auf die Genesung von Povetkin warten, sondern hat mit Rahman jemdanden gewählt der seinen pflichtkapf auf ein Jahr verscheiben würde, da Rahman als IBF Herausforder galt.

    3. Danach hat er anstatt eine Kampf mit Povetkin zu suchen monatelang mit David Haye verhandelt und schliesslich trotz eines kurzfristigen Nagebots von Povetkin Chagaev geboxt.

    4. Desweiteren hatte Klitschko dann die Wahl zwischen Chambers und Povetkin und hat sich zujm wiederholtenmal gegen Povetkin entschieden.

    Der Vorwurf Povetkin würde sich verstecken entspricht demnach nicht den Tqatsachen sondern hier kann allenfalls ein sich verstecken von Wladimir Klitschko gesprochen werden.

  2. 14. März 2010 at 22:02 —

    @Henning: Erstens war nicht von Verstecken die Rede, sondern von aus dem Weg gehen. Sogar Povetkins Trainer, Teddy Atlas, hat bestätigt, dass Povetkin noch nicht reif für einen Fight gegen Wladimir Klitschko sei, und dass er lieber noch eine Zeit lang an ihm arbeiten wolle.
    Auch Sauerland merkt man es an, dass sie es mit dem Kampf nicht sehr eilig haben, da sie wissen, dass der IBF Eliminator für Povetkin wohl etwas zu früh gekommen ist, und er bessere Chancen hat, wenn er seinem Erfahrungsmanko gegenüber Wladimir entgegengewirkt hat.

  3. Michael
    15. März 2010 at 15:06 —

    Besser weiter üben wie gegen den 4.klassigen
    lahmen mexikaner als nur die börse
    einzufahren und mächtig was auf die
    glocke zu bekommen.

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