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Paukenschlag in Großbritannien: Sky Box Office stellt Pay Per View ein

Jim Watt, Ian Darke ©Nino Celic.

Jim Watt, Ian Darke © Nino Celic.

Während die Fans hierzulande zumeist ohne Aufpreis in den Genuss von spannenden Boxkämpfen kommen, musste man in Großbritannien für große Fights bislang meist extra in die Taschen greifen. Das könnte sich nun ändern: Sky Box Office hat nach einigen Enttäuschungen in letzter Zeit den Rückzug vom Pay Per View-Modell verkündet, was tiefgreifende Veränderungen für die britische Medien- und Boxlandschaft mit sich bringen könnte.

Entscheidend dürfte die wenig rosige Bilanz der letzten Monate gewesen sein: bei David Hayes Titelverteidigung gegen Audley Harrison gab es Manipulationsgerüchte, Geldmaschine Amir Khan wechselte zu Prime Time, Nathan Cleverlys WM-Kampf gegen Jürgen Brähmer platzte, der Mega-Fight zwischen David Haye und Wladimir Klitschko blieb hinter den Erwartungen zurück.

“Wir haben in letzter Zeit zu viel in Deals investiert, wo nur wenig zurückgekommen ist”, sagte ein Sky-Sprecher gegenüber dem Daily Express. “Wir denken nicht, dass es fair ist, dafür von den Zuschauern extra Geld zu verlangen. Das bedeutet nicht, dass wir nie wieder zu Pay Per View zurückkehren werden. Es ist momentan nur nicht der richtige Moment.”

Für die Boxer Carl Froch, Nathan Cleverly und Ricky Burns ist diese Entscheidung natürlich bitter, denn sie werden durch den Ausfall der PPV-Einnahmen in Zukunft wohl geringere Börsen kassieren. Damit scheint auch eine Rückkehr des Boxens im frei empfangbaren Fernsehen möglich, was der Breitenwirksamkeit des Sports nur zugute kommen würde.

© adrivo Sportpresse GmbH

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10 Kommentare

  1. MainEvent
    12. August 2011 at 13:41 —

    Hierzulande meist gratis??? Wenn man GEZ Gebühren zahlt und ausser Boxen in den “ÖR-Sendern” nichts ankuckt, dann ist es ebenfalls PPV

  2. Levent aus Rottweil
    12. August 2011 at 14:10 —

    Geschieht dem Carl Froch ganz recht 😉

  3. Mr. Wrong
    12. August 2011 at 15:12 —

    oooooooooooooooooh ja, die Gehälter von Catic, Hukic, Sylvester, Brähmer und Co. zu bezahlen ist ein echtes Privileg.
    Hoch lebe der deutsche Boxsport.

  4. Paule
    12. August 2011 at 18:58 —

    Wir können schon froh sein, das wir gucken dürfen. Sehe gerade eine sendung über Kuba, da gibts jeden tag 30 Minuten GZSZ, das wars. Also, mal den Ball flach halten und nur noch dankbar sein.

  5. UpperCut
    12. August 2011 at 19:27 —

    danke mr. wrong das dacht eich auch eben. deppen wie huck oder kriminelle wie braehmer zu bezahlen ob man nun obxen guckt oder nicht….

  6. Tom
    12. August 2011 at 21:29 —

    @ MainEvent

    Diese sche..s GEZ-Gebühren müssen die Meisten eh bezahlen,ob man sich dabei für Boxen interessiert oder nicht!

  7. Mr. Wrong
    12. August 2011 at 22:06 —

    hey, nicht falsch verstehen – wie ich schonmal geschrieben habe: schlechtes Boxen, ist immernoch besser als gar kein Boxen. Folglich stimme ich Tom absolut zu.

  8. Charlys69
    13. August 2011 at 13:42 —

    und wer ist es schuld….??

    W. Klitschko weil er David Haye besiegte, und Brähmer der so clever war nicht gegen Cleverly anzutreten. Somit können unseren deutschen und osmanischen Box-Promoter evtl. den Ein oder Anderen bekannten Namen in “ihren Stall” ziehen. Haye ist z.b. ja bereits mit Sauerland geschäftlich verbunden….

  9. MainEvent
    13. August 2011 at 14:34 —

    Die 200 Euros GEZ würde ich persönlich liber für PPV Boxen ausgeben. Ob PPV oder GEZ oder Werbeflut, alles hat seine Vor und Nachteile

  10. MainEvent
    13. August 2011 at 14:35 —

    @Tom und da soll noch einer sagen “freies” Land 🙂 🙂

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