Panikraum für Anthony Joshua?

Panikraum für Anthony Joshua?

Wie „The Sport Rag“ berichtet, ist in der Arena im saudi-arabischen Diriyah, in der Andy Ruiz jr und Anthony Joshua am 7. Dezember beim „Clash on the Dunes“ aufeinandertreffen, auf Wunsch von Matchroom Boxing extra ein Panikraum für den britischen Schwergewichtler Anthony Joshua eingerichtet worden.

Nach der Niederlage gegen Andy Ruiz im Sommer hatte es Gerüchte gegeben, wonach AJ vor dem Kampf eine Panikattacke erlitten habe, aber Joshuas Promoter Eddie Hearn hatte dies stets abgestritten. Genau wie Joshua selber. Auf die diesbezügliche Frage eines Journalisten antwortete der britische Schwergewichtler: „Was ist eine Panikattacke?“.

Umso erstaunlicher ist nun der Bericht über die Existenz eines speziellen Raumes für solch einen Fall. „Es ist nur eine Vorsichtsmaßnahme“, zitiert „The Sport Rag“ Eddie Hearn: „Anthony hatte vor dem letzten Kampf keine Panikattacke und diesmal wird er definitiv keine haben. Aber für den Fall, dass es passiert, haben wir ihm einen sicheren Platz in seiner Umkleidekabine errichtet. Er hat gerade seinen ersten Kampf gegen einen molligen Mexikaner verloren, der aussieht wie eine Figur aus einem Pixar-Film. Natürlich wird er vor dem Kampf ein paar Unruhezustände haben. Wer würde das nicht?“ hat Hearn laut „The Sport Rag“ sinngemäß erklärt.

Der Panikraum, der angeblich durch eine Tresortür gesichert wird, soll im Inneren eine bequeme Couch bergen, einige von Joshuas persönlichen Gegenständen, ein eingebautes Soundsystem mit einer vorinstallierten Meditations-Wiedergabeliste und Stimmungsbeleuchtung.

 

 

32 Gedanken zu “Panikraum für Anthony Joshua?

  1. Anthony hatte vor dem letzten Kampf keine Panikattacke und diesmal wird er definitiv keine haben
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    Diese Aussage impliziert eine Lüge. War es denn vorher NICHT definitiv???
    Naja, spricht klar für seine mentale „Stärke“. Er ist jemand, der seinen Gedanken mehr Kraft gibt, als seinem Herz.
    Der wird sowas von untergehen!!!

    1. So ist es … lernt man in jeder NLP-Schulung: Wörter wie „eigentlich“ oder „definitiv“ nicht benutzen, da sie innere Unsicherheit verraten.

      Außerdem, wenn jemand zu solchen Attacken tendiert, ist es nicht gerade förderlich, in der Öffentlichkeit davon zu reden, dass so etwas „definitiv nicht passieren wird“. Hearn kann das nicht ausschließen und setzt AJ so unnötig unter Druck. Psychische Aussetzer haben nichts mit der physischen Konstitution zu tun und kommen gar nicht so selten bei extrem starken Personen vor.

        1. Ich gehe davon aus, dass man im AJ Camp schon jetzt extrem auf den Fall einer Niederlage fixiert ist. Nun sind Vermeidungsstrategien gefragt, die versuchen sollen, dies zu übertünchen. Dadurch erreichen sie meiner Meinung nach das genaue Gegenteil. Wie ein Bohrer fräst sich der Zweifel in die Psyche des armen Kerls. Vermutlich werden sie einen entsprechenden Gameplan aushecken: mit Herumrennen, Jab & Grab und gelegentlichen rechten Haken, die Ruiz beeindrucken sollen – nur aus der Angst heraus, getroffen zu werden.

          Aber Ruiz weiß, dass er wieder aufsteht, wenn er getroffen wird, AJ, dass er ausgeknockt wird. Das ist der Unterschied.

          1. ich denke auch, dass AJ viel klammern wird. Wenn es nach mir ginge, dürfte es Klammern beim Boxen nicht geben und müsste sofort bestraft werden.
            Von mir aus sei es erlaubt, wenn man in der Runde zu Boden gegangen ist.
            Wie ich schon einmal schrieb: Sie sollen das Problem boxerisch lösen. Diese Typen, die einen auf Abstand halten wollen und sofort zupacken, wenn man ihnen zu Nahe kommt, gehen mir richtig auf den Sack.
            Die Regeländerung beim Fußball, dass der Torwart den Ball nicht mehr in die Hand nehmen darf, wenn er vom eigenen Mann mit dem Fuß zurückgespielt wird, tat dem Fußball auch richtig gut. Warum? Weil es dann einfach mehr Fußball zu sehen gibt.
            So eine Regeländerung wünsche mir für den Boxsport.

          2. Da haste Recht. Was würde passieren, wenn ich beim Freistil-Ringen meinem Gegner, wenn er einen Beinangriff startet, eine in die Fresse schlagen würde? Umgekehrt gehören Grappling-Einlagen nicht in einen Boxring.

          3. Als Klitschko in auf dem Boden hatte, hat dass meiner Meinung nach, im Nachhinein, AJ psychisch beeindruckt. Ab da an hat er gewusst das er schlag bar ist und hat für sich selber registriert das er verletzbarer ist, als er geglaubt hat. Iwie finde ich das er seitdem nicht mehr der selbe ist. Zu merken das man jederzeit umgehauen werden kann, hat bei ihm die Angst eines knock out manifestiert. Es gibt Boxer die können damit umgehen und es gibt eben Boxer die sich psychisch davon nicht mehr erholen und kämpfen ängstlich. Angst ist nie ein guter Ratgeber. Für AJ gibt es eigentlich nur den einen Weg und zwar den den auch Klitschko gegangen ist. Seinen Körper zu nutzen und den Kampf unterbinden. Er wird, denke ich, nie mehr unbedarft den ko suchen.

  2. naja ob man das wirklich panikraum nennen muss? es ist ein raum in dem er eben mentale kraft sammeln kann und sich konzentrieren und in sich gehen kann. muss ja nicht unbedingt panik sein. kann man doch auch als motivationsraum sehen.

  3. Tut man sich hier überhaupt jemand einen Gefallen, wenn man sich für nahezu jeden Artikel von einigen Usern niedermachen lassen muss?

    Ich pesönlich finde es eher deprimierend, das eine fiktive und in 5 Minuten verfasste Story wesentlich mehr Klicks bekommt, als eine gut recherchierte, an der man 2 bis 3 Std sitzt.

    Bei den rund 350 Artikeln, die ich bislang für Boxen.de verfasst habe, aber einen Trend wahrzunehmen, wenn da mal 2 Testballons dabei sind … na ja

    1. Vielleicht solltest du endlich damit aufhören,die Dinge persönlich zu nehmen und dich davon befreien,was andere/Fremde von dir halten. Es gibt nichts was unwichtiger ist und dir nur dein Leben zur psychischen Hölle macht, wenn Bewertungen anderer dein Selbstwertgefühl stabilisieren müssen.

    1. ich habe mal für einen Freund in seiner Kneipe gegrillt, weil einer ausgefallen ist.
      Da gab es einen Gast, der hat im Laufe des Abends dreimal sich eine Bratwurst bei mir abgeholt hat und JEDES MAL hatte er an meiner Art zu grillen etwas auszusetzen und mir sogar vorgschrieben, wie ich das zu machen hätte.
      Jedes Mal sagte er mir, wann ich die Wurst umdrehen soll, jetzt wieder, mach doch mal, kannst du das überhaupt….So, das reicht. Gibt her!
      Ich sagte ihm NICHT wütend, dass er sich verpissen soll oder das ich grillen kann oder…oder..
      Wenn man die Menschen sieht und versteht, ändern sich die Dinge. Wenn man ihre Ängste sieht!
      Ich sagte: Hier deine Wurst. Halb gar und schön labrig, wie der Kunde es mag. (mit einem richtig dicken Grinsen im Gesicht)
      Verstehst du? Es ging gar nicht um mich. Das Herabsetzen ist bei vielen Menschen ein wichtiger Bestandteil, woran ihr Selbstwertgefühl hängt 😉
      Er ging wortlos und ist an diesem Abend nicht mehr gekommen.
      Du wirst es NIE allen Recht machen, also versuche es erst gar nicht

  4. halloooo

    das hat jetzt 0 mit dem thema zu tun ich bin drauf gestoßen und musste schmunzeln

    der charr könnte echt als comedian arbeiten

    er so :

    Ich bin seit zwei Jahren ununterbrochen im Training, absolviere regelmäßig mein Sparring, mit anderen Worten, ich bin durchweg fit und aktiv. Noch immer habe ich mein Level von 2017.

    Ich danke euch für eure Geduld. Nun hoffe ich, dass ich endlich bald in den Ring steigen kann, um euch zu zeigen, dass ich bereit bin meinen Gegner auszuknocken.

    Ich werde noch lange Weltmeister bleiben. Vor allem will ich nach dem Kampf gegen Povetkin oder Hunter als Weltmeister auch gegen den Sieger aus dem Kampf Joshua./.Ruiz in den Ring steigen.

    Mit meinen Fans im Rücken werde ich bald meinen Titel verteidigen. Ich bleib dran.

    der typ bleibt noch lange weltmeister !!!

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