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Oscar De La Hoya – Comeback am 3. Juli

Oscar De La Hoya – Comeback am 3. Juli

Kaum, dass mit Alexander Povetkin ein “past prime”- Boxer im Ring gescheitert ist, erklärt ein um sieben Jahre älterer ehemaliger Faustkämpfer, dass er wieder ins Seilgeviert zurückkehren möchte. Die Rede ist von Oscar De La Hoya. Der 48-jährige, der ja schon länger den Plan hegt, aus dem Ruhestand zurückzukommen, hat nun einen Termin für sein Comeback genannt: den 3. Juli.

Der ehemalige Weltmeister hat einen Multifight-Deal mit dem Social-Media-Dienst „Triller“ abgeschlossen. Ryan Kavanaugh, Geschäftsführer der Triller-Muttergesellschaft Proxima Media, erklärte gegenüber „ESPN“, dass er und De La Hoya gute Freunde seien und lange über das Comeback diskutiert hätten. „Er hat trainiert und nach seinen eigenen Worten ist er gut in Form!“ sagte Kavanaugh über De La Hoya. Wie Kavanaugh weiter darlegte, könnte die Fightnight im AT & T Stadium im texanischen  Arlington stattfinden. Während De La Hoya wohl von einem Kampf gegen Floyd Mayweather träumt, haben die Verantwortlichen bei „Triller“ angeblich einen UFC-Kämpfer als Gegner im Visier.

„Triller“ scheint aber nicht nur an „Rentner“- und Promiboxveranstaltungen à la „Jake Paul vs Ben Askren“ interessiert zu sein. Mit der Ersteigerung des Kampfes zwischen Teofimo Lopez und George Kambosos, bei dessen Purse Bid Kavanaugh über sechs Millionen US-Dollar bot, übertraf der 46-jährige die Gebote von Eddie Hearn (3,56 Mio. USD) und Bob Arum (2,315 Mio. USD).

Muss Ryan Kavanaugh dafür Lehrgeld bezahlen? Bob Arum – seit den 60er-Jahren im Boxbusiness unterwegs – hatte von vornherein erklärt, dass er nicht viel bieten würde, weil Kambosos zwar IBF-Pflichtherausforderer sei, aber kein Premium-Gegner: „Wir wollten nur bezahlen, was der Kampf wert ist!“ sagte der 89-jährige danach in einem Interview: „Wenn es Teofimo gegen Ryan Garcia wäre, wäre unser Gebot anders ausgefallen!“

Unterm Strich trotzdem ein Erfolg für Arum: da Lopez bei ihm unter Vertrag ist, fließen über 780.000 USD aus der Versteigerungssumme an Top Rank.

Mit „Tyson vs Jones jr“ war es Triller gelungen, den achterfolgreichsten PPV-Kampf der Geschichte zu initiieren. Nun bleibt abzuwarten, ob ähnliches auch in Zukunft gelingt. Hat De La Hoyas Rückkehr in den Ring genug Potenzial? Ein Rematch gegen Floyd Mayweather, der im Jahr 2007 den ‚Golden Boy‘ nach Punkten bezwang, wäre vielleicht für Boxfans interessant.

Vor fünf Jahren hatte ‚TBE‘ De La Hoya noch einmal zu einem Rematch aufgefordert. Doch der lehnte ab und erklärte, er sei im Ruhestand. Vermutlich könnte man Mayweather auch jetzt noch für einen Rückkampf gegen De La Hoya begeistern. Geld scheint bei „Triller“ und Ryan Kavanaugh ja nicht das Problem zu sein.

Hier noch einmal der Kampf zwischen Mayweather und DE La Hoya am 5. Mai 2007.

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