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Oliver Harrison – Tod mit 58

Oliver Harrison  – Tod mit 58

Harrison, der drei Jahre lang auch der Coach von Amir Khan war, ist gestern an den Folgen seiner Krebserkrankung gestorben. Der gebürtige Jamaikaner hatte von 1987 bis 1991 selber als Profiboxer im Ring gestanden, aber erst als Trainer fand Harrison  seine Berufung.

Haroon Khan, Amirs jüngerer Bruder, war ebenfalls von Harrison trainiert worden: “Ich war am Boden zerstört, als ich die Nachricht bekam. Er (Oliver Harrison) war mein erster Profiboxtrainer, er gab mir so viele Ratschläge während der vielen Jahre, in denen wir zusammenarbeiteten. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.”

Der Mann aus Manchester hatte zahlreiche bekannte Boxer unter seinen Fittichen, so betreute er neben Amir Khan unter anderem Rocky Fielding, Martin Murray und Jamie Moore. Fielding, der 2018 aufgrund des Gesundheitszustands von Harrison den Trainer wechseln musste, brachte seine Trauer öffentlich zum Ausdruck – wie viele andere, die Harrison kannten und schätzten: „ … ich  bin absolut am Boden zerstört … ruhe in Frieden, du hast bis zum Ende gekämpft.”

Auch Ex-Weltmeister Anthony Crolla zeigte sich betroffen: „Ein Mann, den ich schon seit der Amateurzeit kenne. Ein großartiger Trainer und eine großartiger Mensch.“ Ricky Hatton postete auf Instagram: “Es ist so traurig, von dem Tod von Oliver Harrison zu hören. RIP Oliver.”

 

Frank Warren, Eddie Hearn, Tony Bellew, Barry McGuigan, Glenn McCrory, Kal Yafai, Liam Smith, Alex Arthur, Peter McDonagh – die Liste derjenigen, die in den sozialen Netzwerken ihrer Betroffenheit Ausdruck verliehen ist, ist lang.

Oliver Harrison war niemand, der sich ins Licht der Scheinwerfer drängte und Aufmerksamkeit für sich beanspruchte. Er war zufrieden damit, wenn er seine Arbeit hinter verschlossenen Türen erledigen konnte. Die britische Boxwelt wird ihn vermissen.

Ruhe in Frieden.

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