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Oleksandr Usyk: Tyson Fury kann Anthony Joshua schlagen

Oleksandr Usyk: Tyson Fury kann Anthony Joshua schlagen

Es kommt Bewegung ins Schwergewicht. Nachdem WBO-, IBF-, WBA- und IBO-Weltmeister Anthony Joshua am 12. Dezember seine Titelverteidigung gegen Pflichtherausforderer Kubrat Pulev gewonnen hat, könnte der lang erwartete Zusammenstoß zwischen ‚Gypsy King‘ Tyson Fury und ‚AJ‘ nun tatsächlich bald kommen.

Gab es bislang zwei Probleme, die diesen Kampf verhinderten, so hat sich die Angelegenheit zumindest teilweise geklärt: Oleksandr Usyk hat angedeutet, dass er bereit wäre, „beiseite zu treten“, damit alle Gürtel vereinigt werden können. Interessant wäre sicher noch, welche Summe der Ukrainer für seinen „Step aside“ einstreichen wird.

Problem Nummer zwei ist der US-amerikanische Schwergewichtler Deontay Wilder. Der ‚Bronze Bomber‘ beharrt darauf, dass ihm ein Rückkampf gegen Tyson Fury zusteht. Während Fury & Co behauptet hatten, dass die Frist für „Wilder vs Fury III“ abgelaufen wäre, hatte Wilders Team zuletzt eine sogenannte Mediation eingeleitet, ein außergerichtliches Verfahren zur konstruktiven Beilegung des Streitfalls. Der Mediator, ein pensionierter Richter, so hieß es, würde nach Durchsicht der Verträge respektive der Rückkampfklausel, eine Empfehlung aussprechen. Wie Wilders Co-Manager Shelly Finkel vor einem Monat in einem Interview erklärte, sei er optimistisch. Dann aber hörte man von der Angelegenheit nichts mehr.

Vor knapp zwei Wochen hat Adam Smith, Leiter Boxen bei „SkySports“ noch berichtet, in der Londoner Boxszene würde geklatscht, dass Deontay Wilder sich auf den Kampf gegen Tyson Fury vorbereitet. Und auch „SkySports“-Experte Johnny Nelson stieß ins gleiche Horn: „Ich habe mit einem Vertreter von Tyson gesprochen und es hieß, die Unterzeichnung der Verträge stehe unmittelbar bevor.”

Doch von einer dritten Begegnung zwischen Wilder und Fury scheint nun keine Rede mehr zu sein. Dafür herrscht angeblich weitgehend Einigkeit über die Verträge für einen ersten Kampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua. Geplant ist der Megafight für den Zeitraum Mai / Juni 2021. Eddie Hearn hat erklärt, dass beide Boxer bereits mündlich zugestimmt hätten.

WBO-Pflichtherausforderer Oleksandr Usyk hat im Übrigen nicht nur seine Bereitschaft erklärt, einen „Step aside“ zu machen, der 33-jährige verkündete auch, dass Tyson Fury seiner Meinung nach die Fähigkeiten habe, um Joshua besiegen. Im Interview mit „SunSport“ erklärte Usyk: „Tyson Fury ist ein unberechenbarer Boxer. Er hat die richtige Mentalität und die boxerischen Möglichkeiten, um Joshua zu schlagen!“

Fraglich ist, ob Usyk sich mit seinem „Step aside“ – wenn man von der damit zusammenhängenden finanziellen Zuwendung mal absieht – einen Gefallen tut. Falls Tyson Fury tatsächlich gewinnt, wovon ich eigentlich ausgehe, stünde ihm mit dem ‚Gypsy King‘ der gefährlichere Gegner gegenüber.

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42 Kommentare

  1. 21. Dezember 2020 at 21:15 —

    Fraglich ist, ob Usyk sich mit seinem „Step aside“ – wenn man von der damit zusammenhängenden finanziellen Zuwendung mal absieht – einen Gefallen tut. Falls Tyson Fury tatsächlich gewinnt, wovon ich eigentlich ausgehe, stünde ihm mit dem ‚Gypsy King‘ der gefährlichere Gegner gegenüber.

    Das hätte ich nicht gedacht, dass Usyk auf seinen Status des Pflichtherausforderer verzichtet, zumal, sollte Fury gewinnen, sicherlich Wilder durch den ungeklärten Vertrag, wahrscheinlich als erstes gegen Fury ran darf und Usyk weiterhin auf seine Chance warten muß. Entweder das wurde ihm sehr gut versüßt oder er hat die Eier auch gegen Fury sich Chancen auszurechnen.

  2. 21. Dezember 2020 at 22:39 —

    finde ich sehr schade wenn der kampf fury joshua stattfinden würde.
    hin und rückkampf ist das jahr 2021 bei den beiden damit voll.
    und weder wilder usyk oder sonst wer würde zum zug kommen.
    zudem wäre fury vs joshua meiner meinung nach ein absolutes missmatch. joshua hat meiner meinung nach gegen einen fury in topform nur die luckypunsh chance, ansonsten wird das ein spielchen für fury.

    wilder fury 3 und usyk vs joshua
    wäre wohl die bessere und spannendere alternative.

  3. 22. Dezember 2020 at 07:51 —

    Wie heißt doch gleich der Promoter von Usyk?

    Krass, dass er denkt, das Fury tatsächlich eine Chance gegen Joshua hat. Ich hätte ja eher gedacht, dass Joshua tatsächlich eine Chance gegen Fury hat. Und ich glaube, so wird es auch in etablierten Boxkreisen gehandhabt.

    Joshua bringt ausser seinem Punch nichts mit, aber Wilders Punch ist gefährlicher und darüber hat Tyson schon gelacht!

    Ich sehe es als weiteren Versuch, gewisse Kampfpaarungen lukrativer zu reden, als sie wirklich sind. Und was Usyk betrifft:

    Sollte es tatsächlich zu Joshua vs. Fury kommen und Fury gewinnt, dann ist für Usyk der Käse gegessen, denn dann wird Hearn Joshua erst gegen Usyk antreten lassen, wenn Joshua finanziell nichts mehr abwirft. Usyk ist aber schon zwei Jahre älter als Joshua!

  4. 22. Dezember 2020 at 08:12 —

    “Und ich glaube, so wird es auch in etablierten Boxkreisen gehandhabt.”
    Danke für die Erleuchtung, Guru.

    Wie nennt man das? Donald-Trump-Methode?

    • 22. Dezember 2020 at 13:42 —

      Nun, Schreiberling, Du kannst mir ja mal ein paar Boxexperten benennen, welche Joshua gegen Fury eine realistische Chance einräumen bzw, welche Fury in diesem Kampf nicht mit Abstand als Favoriten betrachten. Ich bin sehr gespannt!

      Nein, bin ich nicht, denn es gibt keine Experten, welche Joshua gegen Fury als Favoriten betrachten. Das machen nicht mal seine Fans!

      Man muss kein Guru sein und man muss nicht einmal ein großer Experte sein, um zu wissen, dass Fury Joshua beinahe haushoch überlegen ist!

      • 22. Dezember 2020 at 14:04 —

        “Krass, dass er denkt, das Fury tatsächlich eine Chance gegen Joshua hat. Ich hätte ja eher gedacht, dass Joshua tatsächlich eine Chance gegen Fury hat. Und ich glaube, so wird es auch in etablierten Boxkreisen gehandhabt.” DEINE Worte.

        Da steht nichts von Boxexperten, welche Joshua gegen Fury eine realistische Chance einräumen bzw. welche Fury in diesem Kampf nicht mit Abstand als Favoriten betrachten.

        • 22. Dezember 2020 at 14:16 —

          Nein, das steht da nicht, aber dennoch ist es bekannt, warum sollte man es nicht erwähnen, dass die Fähigkleiten von Fury in Boxkreisen über jeden Zweifel erhaben sind und Fury im Kampf gegen Joshua eindeutig der Favorit wäre?

          Es ist in der Tat krass, dass Joshua denkt, das Fury gegen ihn eine Chance haben könnte. Das bedeutet ja soviel wie, dass sich Joshua in diesem Kampf als Favorit wähnt. Irgendjemand in seinem Stall muss Joshua doch mal aufgeklärt haben, dass ihm Fury haushoch überlegen ist und er maximal eine Chance hat, gegen Fury zu gewinnen.

          Was gibt es da zu beanstanden?

          • 22. Dezember 2020 at 14:17

            Nein, das steht da nicht?`
            Natürlich. GANZ GENAU SO steht es da.

          • 22. Dezember 2020 at 14:32

            Schreiberling:
            Da steht nichts von Boxexperten, welche Joshua gegen Fury eine realistische Chance einräumen bzw. welche Fury in diesem Kampf nicht mit Abstand als Favoriten betrachten.

            Schreiberling:
            GANZ GENAU SO steht es da.

            Was denn jetzt, Schreiberling, steht es da oder steht es da nicht?
            Du musst DIch schon entscheiden!

  5. 22. Dezember 2020 at 08:42 —

    Es wollen einfach 98 Prozent Fury gegen Joshua sehen und vielleicht zwei Prozent Usyk gegen einen der Beiden. Beides Engländer, zwei englische Promoter, ergibt ja auch Sinn. Wilder vs. Fury 3 hat auch grad niemand Bock drauf, obwohl mglw. noch Ansprüche bestehen – ich nehme an, da wird auch ein bisschen Geld fließen.

    Nicht vergessen: Usyks Anspruch rührt von der Sonderregelung der WBO, nachdem ein Unified Champion aus einer unteren Gewichtsklasse sofort den Champion fordern darf, wenn er aufsteigt. Kein anderer Verband hat Usyk so hoch gerankt. Noch ein Grund, warum es Sinn ergibt, eine Vereinigung aller vier Verbände hier vorzuziehen. Wenn Usyk dann noch – für lau – ein bisschen was abgreifen kann, umso glücklicher für ihn.

    Ständig wird hier gejammert, es gäbe zu viele Champions, zu viele Gürtel, etc. Jetzt besteht mal die Chance, das Ganze zu vereinen und zu vereinfachen, und es wird auch herumgejammert. Unverständlich aus meiner Sicht.

    • 22. Dezember 2020 at 11:18 —

      ich bin da ein wenig hin und her gerissen.
      auf der einen seite will ich den unified undisputed champ haben. aber es werden mindestens 2 wenn nicht 3 kämpfe werden. d.h. die herausforderer sind noch mehr als ein jahr blockiert. wenn man sieht wie lange schon pulev oder whyte warten mussten kann das auch nicht gut für den sport sein. gut whyte ist jetzt erst mal selbst beschäftigt wobei wenn povetkin nicht mehr antritt er wieder zum PH ernannt werden sollen. lieber wäre es mir fast im frühjahr boxen joshua und usyk und fury und whyte. die sieger könnten dann die große unification machen mit 2-3 kämpen. während dessen können leute wir wilder, hunter usw den nächsten würdigen herausforderer unter sich ausmachen. dann wäre erstmal die pflicht erledig und keiner (außer wilder vielleicht) würde noch legitim warten.

      • 22. Dezember 2020 at 12:17 —

        Okay, kann man so sehen. Dann aber eher Usyk-Joshua und Wilder-Fury (anstatt Whyte).

        Diese PH gehören imo abgeschafft, da die Verbände im Ernstfall eh nicht die Macht haben, so etwas durchzuziehen. Und sie profitieren ja durch die Sanctioning Fees ebenfalls von finanziell lukrativeren Fights. Auf der einen Seite werden „Opfa“ wie Pulev, Szeremeta oder demnächst Yidrim zu PH erklärt – auf der anderen bekamen ein Sturm, Wlad oder zuletzt Lomachenko mittels „Superchamp-“ oder „Franchise-“Champ Status jahrelang Freifahrtscheine, um Pflichtverteidigungen generell ignorieren zu können. So etwas ergibt aus Sicht eines Fans absolut keinen Sinn.

        • 22. Dezember 2020 at 15:10 —

          naja wie du es sagt ohne PH machen viele halt was sie wollen und das sind dann noch größerer missmatches. es wäre natürlich besser wenn es bei einem unified champ auch nur einen PH geben würde der aus den 4 verbänden jeweils ausgeboxt wird. damit das dann auch wirklich ein top mann ist.

      • 22. Dezember 2020 at 14:01 —

        Fury vs. Joshua?

        Ein Hammer Kampf, mit sehr, sehr großem Marktwert, aber Joshua ist erst 31 und die Gefahr, dass im Fury die Gürtel wegnimmt und nicht wieder hergibt, ist für ihn, bzw. für Hearn, viel zu groß!

        Hearn hätte danach nur noch Usyk als Cashcow im HW, aber ob der dazu geignet ist, Fury zu besiegen? Ich kann es mir absolut nicht vorstellen!

        Mit andern Worten:
        Wenn Joshua seine Gürtel an Fury verliert, ist Hearn mehr oder weniger beide Cashcows los. Daher wird dieser Kampf vorerst sicherlich nicht kommen. Zumindest wird ihn Hearn solange wie möglich herauszögern.

        • 22. Dezember 2020 at 16:12 —

          Usyk ist keine Cashcow in UK.

          matchroomboxing.com/boxers/ – Schau dir an, wen Hearn alles hat. Er braucht Usyk nicht.

          • 22. Dezember 2020 at 17:49

            Ich glaube schon, dass ein Cruiser, der ein technisches Genie ist und dem man durchaus zutraut, alle im Schwergewicht zu besiegen, eine geradezu unglaubliche Cashcow ist!

            Und klar, Hearn braucht Usyk nicht, da hast Du absolut Recht, Hearn braucht aber auch Joshua, Bivol, Saunders usw. nicht, aber warum hat er sie wohl unter Vertrag?

            Ganz klar, um das meiste Geld mit Ihnen zu verdienen. Einen anderen Grund gibt es nicht. Kein Promoter finanziert einen Boxer aus purer Menschfreundlichkeit oder aus purer Langeweile.

            Joshua ist der prestigträchtigste Boxer bei Hearn und danach kommt auch schon Usyk. Saunders oder Andrade sind tolle Boxer, aber sie würden gegen Canelo untergehen. GGG ist weit über seiner Primetime, noch immer sehr gut, aber als Cashcow? Nicht mehr in diesem Leben unmd wenn doch, dann nur gegen Canelo!

            Usyk ist ein Diamant und wenn Joshua, dessen Schwächen ja über die Grenzen bekannt sind, in einem seiner nächsten Fights untergeht und seine Lust verliert, ist Usyk der nächste Mann bei Hearn, soviel steht fest!

          • 22. Dezember 2020 at 18:49

            Du schreibst Unsinn bzw. spekulierst, ohne die Fakten zu kennen.

            GGG vs. Szeremeta: 7 Mio garantiert plus PPV-Beteilung.
            Chisora vs. Usyk: 4,1 Mio garantiert plus PPV-Beteilung (60 %).
            Usyk: 2,5 Mio garantiert plus PPV-Beteilung (40 %).
            Diejenigen, die das PPV auf Sky Sports gekauft haben, haben das vorwiegend wegen Chisora getan. Sprich: Usyk wird von populären Engländern wie Whyte, Chisora und natürlich AJ finanziert.

            In der Forbes Liste 2020 ist übrigens Fury der bestbezahlte Boxer, vor AJ, Wilder und Alvarez.

          • 23. Dezember 2020 at 08:16

            Aber wir sind uns doch sicherlich einig darüber, dass die Kämpfe mit dem größten Cashflow Weltmeisterkämpfe im Schwergewicht sind, oder?

            Du schreibst ja auch selbst, dass Fury der bestverdienende Boxer ist und Arum bezahlt Fury mit Sicherheit keine 100 Millionen Dollar für seine Kämpfe gegen Schwarz und Wallin!

            Und welchen Weltmeister hat nun Hearn im Schwergewicht unter Vertrag?

            Nur Anthony Joshua, also ist Joshua auch die Cashcow für Hearn. Dabei spielt es keine Rolle, wieviel die anderen Boxer gerade verdienen. Bei guter Einteilung ist Joshua zurzeit der Boxer bei Hearn, mit dem sich in den nächsten 8 Jahren am meisten Geld generieren lässt. Das ist ein Fakt!

            Und welchen Schwergewichtler hat Hearn noch im Gepäck, dem die große Masse der Boxwelt zutraut, Weltmeister zu werden?

            Richtig, Usyk!

      • 22. Dezember 2020 at 14:07 —

        Whyte wäre für Wilder auf jedenfall ein guter “Aufbaukampf”. Wilder war vor Fury mental sehr stark, das wird er nicht mehr sein. Ein Kampf gegen eine Flitzpiepe bringt Wilder da nicht wirklich weiter.

        Dann doch lieber Fury vs. Wilder 3!

        Povetkin könnte in den Ruhestand gehen und Whyte hätte einen längst fälligen WM-Kampf in petto. Allerdings steht ihm da seine Niederlage gegen Povetkin im Wege.

        • 22. Dezember 2020 at 15:12 —

          naja wenn der kampf fury joshua nicht kommt dann halt fury jetzt auch nicht die großen option. da fallen mir nur wilder III whyte und hunter ein. und als internes UK duell ist whyte auch nicht ganz unlukrativ!

          • 22. Dezember 2020 at 16:02

            @ Brennov – vielleicht noch Joyce, Ortiz und Ajagba, aber grundsätzlich hast du Recht, AJ und Fury brauchen den Kampf gleichermaßen.

            Das wird aber auch im Vertrag fair berücksichtigt: im ersten wird die Börse 50:50 verteilt, im zweiten bekommt der Sieger des ersten dann 60 Prozent.

          • 22. Dezember 2020 at 18:18

            Fury ist der erste lineare Weltmeister und darauf ist er sehr stolz. Er boxt nur noch für die ganz großen Kämpfe und wenn er sie alle gewonnen hat, hört er mit dem Boxen mehr oder weniger auf.

            Solange er noch einen großen Kampf vor sich hat, wird er auch weiterhin “Gemüse” boxen. Whyte und Hunter sind nur Vorbereitungskämpfe für Fury. Genauso wie Schwarz und Wallin. Eine Möglichkeit, sich kostenlos warm zu halten und darauf hat Fury nur Bock, wenn am Ende auch etwas dabei heraus springt!

            Ich meine, man hat doch von Fury eigentlich genug miterlebt, um ihn wenigstens ein bisschen einschätzen zu können. Er hat nach Klitschko schon die Handschuhe an den Nagel hängen wollen, weil er mit dieser Demontage in den Boxolymp aufgestiegen ist. Erst nachdem Joshua Klitschko ebenfalls besiegt hat, wurde für Fury ein Comeback logisch!

            Von daher stimmt es, dass Fury auf jedenfall Joshua will, aber darüber entscheidet eben nicht Fury, sondern Hearn und Hearn würde Joshua nach einem Kampf gegen Fury sehr wahrscheinlich verlieren. Daher wird Hearn versuchen diesen Kampf solange herauszögern, bis der Marktwert von Joshua zu fallen droht!

            Das ist marktwirtschaftliches Denken!

            Bisher hat Joshua die meisten Gürtel im HW, Fury ist nur WBC-Meister. Solange Joshua im Besitz dieser Gürtel ist, ist Joshua eine Cashcow und solange wird Hearn ihn melken und davor beschützen, seine Gürtel zu verlieren.

            Und Joshua ist bekannt dafür, eigentlich gar nicht boxen zu wollen. Er verdient damit sein Geld und das nicht schlecht, aber Joshua zählt nicht zu den Menschen, welche in den Ring steigen, um sich dort verprügeln zu lassen. Er muss stets motiviert werden und lässt sich sehr leicht aus seinem Konzept bringen!

            Joshua ist gut, keine Frage, aber ist nicht so gut wie er sein könnte und dafür gibt es gute Gründe. Ich hege große Symphatien für ihn. Gegen Ruiz 2 hat er sich in meinen Augen blamiert, aber gegen Pulev war er wieder der Alte, der sich seiner Krux stellt!

          • 22. Dezember 2020 at 18:32

            Joshua erinnert ein bisschen an Lennox Lewis, nur das Lewis technisch hervorragend war!

          • 22. Dezember 2020 at 18:53

            Von daher stimmt es, dass Fury auf jedenfall Joshua will, aber darüber entscheidet eben nicht Fury, sondern Hearn und Hearn würde Joshua nach einem Kampf gegen Fury sehr wahrscheinlich verlieren. Daher wird Hearn versuchen diesen Kampf solange herauszögern, bis der Marktwert von Joshua zu fallen droht!

            Das ist marktwirtschaftliches Denken!
            ––––––––
            Nein, das ist kompletter Unsinn und Verdrehung der Fakten. Eddie und AJ möchten den Kampf. Fury natürlich auch. Warum schreibst du so etwas und wo hast du das her?

          • 23. Dezember 2020 at 08:30

            Aus marktwirtschaftlicher Sicht ist es nur logisch, das Hearn aus Joshua noch soviel herausholen will, wie möglich. Das als Unsinn abzutun, wiederspricht dem, was in den letzten Jahrzehnten des Boxsports praktiziert wurde!

            Arum und Fury wollen den Kampf gegen AJ aus besagtem Grund und Hearn wird versuchen, diesen Kampf aus besagtem Grund so spät wie möglich stattfinden zu lassen!

            Natürlich würde Hearn und auch kein anderer Promoter das offiziell verlauten lassen, das wäre ja auch peinlich, deshalb befinden er sich ja auch in Vertragsverhandlungen mit Arum und machte gute Miene. Das heisst aber noch lange nicht, dass Hearn den Kampf will. Noch nicht!

            Um es nochmal zu sagen:
            Joshua wird nicht mehr lange boxen, wenn er nicht mehr Weltmeister ist und unter gegebenen Umständen sieht es so aus, dass er seine Titel an Fury verlieren würde. Da ist es doch nur logisch, dass Hearn zuvor noch gerne zwei, drei weitere Weltmeisterkämpfe mit Joshua promoten würde!

            Das Publikum und Fury machen Hearn aber einen Strich durch die Rechnung und spielten Arum in die Karten, denn jeder will Fury vs. Joshua sehen!

  6. 22. Dezember 2020 at 09:29 —

    Guten Morgen Leute.

    Ich möchte hier keinen angreifen, aber wenn ich lese das Joshua außer seiner Schlagkraft nichts mit bringt , finde ich das schon traurig.Er ist Kein WIlder bei ihm verstehe ich das.

    Ja er ist nicht auf dem selben Level wie Fury, dass wissen wir .
    Technisch ist Fury besser.
    Jedoch kann keiner sagen , dass Joshua Technisch nichts drauf hat. Wenn er so scheiße wäre was seine Technik betrifft , würde er als Amateur nur kassieren und nichts erreichen.
    Als Amateur ist es viel schwieriger , einen ko zu schlagen als Pofi. Das weiß jeder.
    Am ende gewinnt man meistens durch eine Punkt Entscheidung .
    Joshua hat als Amateur vieles erreicht und das in so einer kurzen Zeit.
    Als Profi hat er sich jedem gestellt und gewonnen. Das hat er außerdem in einer Kurzen zeit Geschafft. Wie viele Kämpfe hatte er schon bevor er Weltmeister Wurde!!!
    Wieviel Kämpfe hatte er bevor er gegen Klitschko gekämpft hat !!!
    JA Klitschko war nicht mehr so Jung , dass ist mir schon bewusst , aber keiner kann mir sagen, dass Klitschko scheiße war. Er hat gekämpft wie ein Löwe und hat alles gegeben.
    Aj wird nur noch Fertig gemacht , weil er gegen Ruiz verloren hat .
    Hätte Aj damals Ruiz in der 3 Runde Ko geschlagen , ohne Probleme , würde keiner hier so schlecht Über Aj reden.
    Er hat eine Solide Technik … Er hat gegen ruiz nicht mit seiner Schlagkraft besiegt sondern mit seiner Technik. So wie er Joseph Parker besiegt hat und Pulev.

    Wenn Joshua Überhaupt keine Technik hat bzw. mega scheisse ist , dann ist ja fast jeder im Schwergewicht Scheiße abgesehen von Uysk und Fury .

    Dieser hass gegen Joshua , dass werde ich nie verstehen. Er respektiert jeden und labert nicht scheiße und zeigt sein können im Ring. Ich sehe es schon kommen , wenn er Fury Ko schlägt..
    Was hier dann abgeht.

    Ich tippe zwar auch auf Fury… aber habe Respekt vor AJ und habe immer im Hinter Kopf , wo er grad steht und was er alles bereits erreicht hat.
    Er ist Weltmeister und Olympia Champ… das Darf man nie vergessen.

    • 22. Dezember 2020 at 09:38 —

      Nachvollziehbare Argumente, guter Kommentar!

    • 22. Dezember 2020 at 13:35 —

      Ich hatte es ja schon an anderer Stelle mitgeteilt, aber ich mache es gerne nochmal:

      Hier dreht es sich um Joshua vs. Fury und da bringt Joshua in der Tat nichts mit, womit er Fury gefährden könnte. Ausser seinem Punch natürlich; denn im Schwergewicht kann immer ein Schlag entscheidend sein, wie man in Joshua vs. Ruiz 1 gesehen hat.

      Hätte Joshua seine Schlagstärke nicht, wäre ein Kampf gegen Fury gänzlich uninteressant; denn so wie es aussieht, würde ihn Fury einfach so ausboxen. Nach Punkten hat Joshua absolut keine Chance und was bleibt ihm da noch? Richtig!

      Ich weiss auch nicht, wieso Du da auf “Hass gegen Joshua” kommst? Fury ist der bei Weitem bessere Boxer, warum sollte man das nicht auch so artikulieren. Das ist auch keineswegs respektlos gegenüber Joshua. Es ist nur ein Situationsbeschreibung!

      Und auch das niochmal, in der Hoffnung, das es diesemal ankommt:

      Joshua ist kein schlechter Boxer, aber er ist auch nicht der Beste und im Gegensatz zu Fury, gar ein Level darunter. Und nein, ich hasse Joshua nicht, warum auch?

    • 22. Dezember 2020 at 14:52 —

      Wenn Joshua Überhaupt keine Technik hat bzw. mega scheisse ist , dann ist ja fast jeder im Schwergewicht Scheiße abgesehen von Uysk und Fury .

      ———-

      Ich habe jetz hier mal ein wenig gestöbert, aber irgendwie finde ich hier niemanden, der behauptet, dass Joshua überhaupt keine Technik hat. Und ich finde auch niemanden, der behauptet, dass Joshua mega scheisse wäre!

      Wenn Du also niemanden angreifen willst, dann solltest Du auch niemandem diese Worte in den Mund legen; denn das wäre dann ja ein Angriff!

      • 22. Dezember 2020 at 16:03 —

        Puma will sagen: AJ wird unterschätzt. Das ist so. Man darf nicht so tun, als stünde der Sieger schon fest. Fury tut das mit Sicherheit nicht.

        • 22. Dezember 2020 at 18:28 —

          Das glaube ich nicht! Ich meine das Joshua unterschätzt wird.

          Ich sehe Joshua direkt nach Fury und ich glaube das wird recht allgemein so betrachtet. Callum Smith wurde ja auch nicht unterschätz, er hat in Canelo nur seinen Meister gefunden. So what!

          In meinen Augen hat Smith nichts seiner Reputation eingebüßt. Absolut nichts! Ganz im Gegenteil, ich finde seine Bizeps-Verletzung aus Runde 3 oder 4 gar nicht mal so unwichtig für die Kampfentscheidung. Smith hätte sich vielleicht noch zwei drei Runden holen können. Er hätte wohl trotzdem verloren, aber ganz anders. Zudem hat er darüber nicht lamentiert!

          Joshua wird seinen Meister in Fury finden. Das ist natürlich noch nicht in Stein gemeiselt, aber mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird es in Stein gemeiselt werden, wenn der Kampf zustande kommt. So wie bei Canelo vs. Smith!

          Aber mal ganz davon abgesehen, ich würde mich freuen, wenn Fury seinen Meister finden würde. Das wäre bestimmt sehr spannend!

        • 22. Dezember 2020 at 18:36 —

          Das wäre auch ein großer Fehler.. Klar ist AJ nicht von vorne herein chancenlos..

          Sein großes Problem wird mMn allerdings sein, dass er aus taktischer Sicht extrem limitiert in den Kampf geht.. sogar limitierter als Wilder.. Denn der kann rundenlang daneben schlagen und trotzdem gefährlich bleiben..
          Und AJ..? 😀 der muss eigentlich innerhalb der ersten Runden gut durchkommen und damit auch Eindruck schinden.. Verpuffen seine Attacken und er schaltet wie gewohnt in den Maikäfermodus hat Fury ihn doch genau da, wo er ihn haben möchte..

          • 22. Dezember 2020 at 18:54

            So sieht es aus, Flo9r!

          • 23. Dezember 2020 at 08:34

            Und man möge sich einmal vorstellen, wieviel Marktwert Joshua verlieren würde, wenn er zweimal von Fury vorgeführt würde!

            Wilder, einer der mental sehr starken Boxer, wurde auch von Fury vorgeführt und wir erleben leibhaftig mit, was das aus Wilder gemacht hat!

          • 24. Dezember 2020 at 12:47

            Könnte sein.. andererseits hat AJ eine Fanbase, die jetzt nicht unbedingt mehrheitlich aus Hardcore-Boxfans besteht..
            Die meisten würden ihm wohl völlig unabhängig irgendeiner sportlichen Leistung zujubeln.. ähnlich wie schon bei WK hier in DL..
            Daher bin ich mir gar nicht sicher, inwiefern sein Marktwert darunter leiden würde..

          • 24. Dezember 2020 at 13:19

            Ich meine den direkten Marktwert, nicht den, welchen man aus dem Zuschauerinteresse generieren könnte!

            Wenn Joshua einmal gegen Fury, ist Joshua schon nicht mehr Weltmeister, aber die Welt wird auf den Rückkampf warten, daher wird sich nicht viel ändern. Wenn Joshua aber ein zweites mal von Fury besiegt wird, sind die Titel für ihn ersteinmal vom Tisch, womit der Marktwert selbstverständlich drastisch sinkt.

            Da Fury in diesem Falle sämtliche Titel innehält, gäbe es für Joshua erst einmal nicht viel zu holen und da stellt sich mir die Frage, wie Joshua damit umgeht!

            Ich habe schon des Öfteren durch die Blume gehört, dass Joshua kein typischer Boxer ist, der sich wieder wie selbstverständlich nach oben kämpfen würde, wenn er ganz unten ist. Er scheint eine kleine erfolgsverwöhnte Diva zu sein. Ein bisschen so wie Lewis!

            Nach seinem Sieg gegen Ruiz zeichnete sich ja soetwas schon ein kleines bisschen ab und mit den Jahren wird es nicht leichter, sich dem Trainig für einen Kampf zu stellen, der einem ausser Geld nichts bringt.

            Na klar kann es auch ganz anders kommen, AJ könnte gegen Fury gewinnen, AJ könnte auch nach dem Verlust seiner Titel exorbitant fleissig werden und sich zum besten Boxer aller Zeiten entwickeln und Fury zum Ende beider Karrieren noch die Titel abluchsen, aber dafür fehlen mir noch die erforderlichen Anzeichen.

          • 24. Dezember 2020 at 15:27

            “AJ könnte .. … . sich zum besten Boxer aller Zeiten entwickeln”

            Also das würde ich zumindest mal auschließen..

  7. 22. Dezember 2020 at 20:48 —

    @ digger stubble

    Vielleicht solltest Du Dir erstmal durchlesen, WAS Du geschrieben hast, bevor wir weiter darüber diskutieren.

    • 23. Dezember 2020 at 08:50 —

      Nein Schreiberling, wenn Du jemanden etwas vorwirfst, dann solltest Du das auch begründen können. Und wenn Dir die Begründung dafür fehlt, dann liegt ja auf der Hand, was Du tun solltest…

  8. 23. Dezember 2020 at 06:39 —

    Guten Morgen.
    Also wenn ich mir denn 2 Kampf genau angucke stelle ich immer fest , dass Wilder Tyson Fury oft getroffen hat. Es war jetzt nicht so , dass Fury kaum getroffen wurde bzw. alle Schläge verhindern konnte.
    Wenn das Wilder schafft , wird auch Joshua Tyson Fury treffen. Davon können wir aus gehen.
    Joshua Kämpft um Längen besser als Wilder. Seine Beinarbeit , Jap Reaktion einfach alles .
    Teddy Atlas meinte vor 4 Wochen , dass Joshua Boxerisch Wilder Überlegen ist und wesentlich Intelligenter Boxt als Wilder.
    Anthony vieles geändert, seit seiner Niederlage gegen Ruiz.
    Besonders seine Muskelmasse hat er Reduziert. Mit 108 kg Boxt er sehr gut und ist Schnell und hat auch mehr Ausdauer.
    Natürlich ist Tyson Fury Favorite aber Joshua kann auch gewinnen.

  9. 23. Dezember 2020 at 14:59 —

    Klar wird AJ Fury auch mal treffen.. gehört ja mehr oder weniger dazu.. Nur ist die Chance, dass gelegentlich “auch mal treffen” den Fight zu Gunsten AJ´s entscheiden wird..
    AJ ist kein wirklicher One Punch Knockouter wie Wilder.. da fehlts eindeutig an Explosivität..
    Joshua braucht nicht weniger als den Lucky Punch des Jahres um gegen Fury zu gewinnen.. Das ist natürlich nicht ausgeschlossen..
    Aber jetzt davon auszugehen, dass AJ´s Beinarbeit, Jab und Reaktionen (lol) Fury vor grundsätzlich große Probleme stellen werden, finde ich schon relativ gewagt..

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