Ola Afolabi: „Ich will Huck oder Lebedev“

Marco Huck, Denis Lebedev ©Nino Celic.
Marco Huck, Denis Lebedev © Nino Celic.

Aus der Klitschko-K.o.-Garantie wurde gestern Abend bekanntlich nichts. Dass die Zuschauer in der Hamburger Imtech Arena dennoch einen spektakulären Knockout zu sehen bekamen, dafür sorgte Cruisergewichtler Ola Afolabi (17-2-3, 8 K.o.’s). Bereits in der ersten Runde schlug es bei Gegner Terry Dunstan (24-4, 14 K.o.’s) derart voll ein, dass der ehemalige Europameister minutenlang nicht ansprechbar war.

Beide Boxer versuchten in der unmittelbaren Anfangsphase ihren Jab zu etablieren, eine halbe Minute vor Rundenende drängte Klitschkos Sparringpartner Afolabi Dunstan aber in die Seile und landete eine gute Rechte. Afolabi machte dann einen Schritt zurück und erwischte Dunstan mit einem weiteren Volltreffer, der den Mundschutz in hohem Bogen aus dem Ring fliegen ließ. Dunstan schlug hart auf dem Ringboden auf und musste anschließend versorgt werden.

Afolabi, der mit diesem Sieg seinen WBO-Intercontinental-Titel zum ersten Mal verteidigen konnte, hofft nun auf einen großen Kampf. „Ich will ein Rematch gegen Marco Huck“, sagte Afolabi im Interview mit Sky Sports. „Mir ist damals der Sieg gegen Enzo Maccarinelli zu Kopf gestiegen. Das wird dieses Mal nicht passieren. Ich will auch gegen Lebedev kämpfen. Mir ist egal, wer als nächstes kommt.“

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7 Gedanken zu “Ola Afolabi: „Ich will Huck oder Lebedev“

  1. Wenn Afolabi gut trainiert hätte er gegen Huck Chancen zu gewinnen,gegen Lebedev zu kämpfen das rate ich ihm ab alles andere als eine deutlich Punktniederlage wäre für Afolabi nicht drin ein huck Remacth wäre aber sicher gut.

  2. @Sugar
    Meiner Meinung nach wirkte er nicht wirklich gut auf Huck vorbereitet,hatte sich aber dennoch gut gegen Huck verkauft,Afolabi hätte bei einer etwas besseren Vorbereitung denn Huck mit seiner Schlagkraft gefährdet oder sogar besiegt.Gruss

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