Offizielles Wiegen in Magdeburg: Stieglitz und Gevor jeweils 76,2 kg; Bonassoli verfehlt Limit

Robert Stieglitz, Khoren Gevor ©Eroll Popova.
Robert Stieglitz, Khoren Gevor © Eroll Popova.

Beim heutigen Wiegen in einem Magdeburger Möbelhaus brachte WBO-Champion Robert Stieglitz exakt 76,2 Kilogramm Kampfgewicht auf die Waage und blieb damit knapp unter dem Supermittelgewichts-Limit. Der sechs Zentimeter kleinere Herausforderer Khoren Gevor war mit 76,2 kg genauso schwer.

Eine kleine Überraschung gab es jedoch beim Wiegen für den zweiten Hauptkampf: während Weltmeisterin Ramona Kühne mit 58,5 Kilogramm das Superfedergewichts-Limit von 58,9 kg unterbot, war ihre Gegnerin Michelle Larissa Bonassoli um drei Kilo zu schwer (62 kg). Damit stehen morgen keine WM-Titel auf dem Spiel.

Hier die Ergebnisse der restlichen Begegnungen:

Superweltergewicht, 8 Runden
Jack Culcay (69,8 kg) vs. Mikheil Khutsishvili (69,4 kg)

Halbschwergewicht, 8 Runden
Haxhi Krasniqi (78,9 kg) vs. Ben Nsafoah (79,5 kg)

Mittelgewicht, 6 Runden
Mike Keta (TBA) vs. Markus Senf (TBA)

Superweltergewicht, 6 Runden
Tommy Altmann (69,6 kg) vs. Andre Deobald (76,5 kg)

Halbschwergewicht, 4 Runden
Dominic Bösel (79,4 kg) vs. Marko Angermann (79,1 kg)

Superweltergewicht, 4 Runden
Mathias Zemski (69,2 kg) vs. Torsten Roos (69,7 kg)

SAT.1 überträgt morgen ab 23:00 Uhr live aus der Magdeburger Bördelandhalle. Die TV-Übertragung ist auch als Live-Stream auf www.ran.de abrufbar.

© adrivo Sportpresse GmbH

32 Gedanken zu “Offizielles Wiegen in Magdeburg: Stieglitz und Gevor jeweils 76,2 kg; Bonassoli verfehlt Limit

  1. Zwar hat Gevor nicht den Punch um Stieglitz richtig K.o zu schlagen jedoch besitz Stieglitz auch keinen ordentlichen Punch,denke trotzdem das Gevor durch Tko gewinnen wird also sprich durch Abbruch da er Serien auf Stieglitz abfeuert so das der Ringrichter abbrechen wird.

  2. Falls Gevor gewinnt,wäre das ein interessanter Überkreuzvergleich zum fiktiven Kampfverlauf von Stieglitz-Sartison.
    Wie wäre dieser Fight wohl ausgegangen?
    Ich weiss,man soll im Boxen ja keine Überkreuzvergleiche anstellen.

  3. Stieglitz wird klar gewinnen. Gevor hat im Supermittelgewicht nichts verloren. Mit den Jungs kann er nicht mithalten, er wird untergehen auch wenn Stieglitz einen schlechten Trainer hat. Mit Thorsten Schmitz könnte er ganz oben angreifen.

  4. Stieglitz wird sein Titel verteidigen, das ist doch klar. Das Stieglitz ein Glaskinn hat finde ich nicht. Schaut euch den Kampf gegen Karoly Balzsay an. Dort hat er bewiesen das er nach vielen Treffern immer noch zurück kommen kann. In Dresden hat er in der 6. Runde auch einstecken müssen, und ist dort auch zurück gekommen. Der Junge kann schon einstecken. Er boxt sehr offen aber das macht seine Kämpfe Attracktiv.

  5. naja, stieglitz hat ganz schoen was einstecken muessen. klar er war besser aber ein paar mal hatte gevor ganz schoen erwischt. ich mag stieglitz aber der geht gegen jeden echten gegner auf die bretter – so leid mir das tut.

  6. Ich glaube, ich habe den Kampf sehr durch die Gevor Brille gesehen. Fand ihn nämlich relativ ausgeglichen. Hätte den Kampf auch nicht abgebrochen.

    Die Aktion gegen den Schiri war natürlich das letzte…

  7. Gevor gut angefangen, hat dann baer stark abgebaut.
    Stieglitz hat die Runden 1,2,4, definitiv abgeben müssen, die Runden 5 und 6 betrachte ich als unentschieden. Ab Runde 7 hatte Stieglitz definitiv die Initiative egriffen und mehr Treffer gesetzt.
    Die Online-Zuschauerabtimmung war unter aller Sau.

  8. Wolff Fuß und Axel Schulz sind auch das letzte, vorallem Fuß hat 0 Ahnung vom Boxen. Axel Schulz hat einfach nicht die Mittel, Sätze richtig zu formulieren.

    Der Ringsprecher gefiel mir auch nicht, klar dass sich die Ossis nicht Michael Buffer leisten können, aber da gibts bestimmt ein dutzend andere, die den Job besser ausüben als der Kneipenbrüller.

  9. @Ahmet du hast eindeutig Recht!
    Zur Disqalifikation. ICh find diese falsch, weil beim ersten mal sah es für mich so aus als ob sich Stieglitz einfach fallen lässt. Man hätten den Kampf fortsetzen sollen. Auch war Stieglitz nicht klar überlegen.

  10. Gevor hättte Stieglitz klar besiegt. Der Gymnasialfuzzi als Kampfrichter hatte Stieglitz schon ein paar unzulässige Pausen gegönnt. Wieso darf ein Deutscher überhaupt Punktrichter sein bei so einem Kampf. Wie Peter Müller seinerzeit den Ringrichter Pipow niederstreckte, hätte es auch ihn erwischen können. Jedenfalls war Stieglitz in Bedrängnis. Ich habe kein Faul gesehen. Die sind hingefallen. Stieglitz vor Schwäche, um Zeit zu schinden. Ich hoffe es haben noch ein paar außer mir gesehen.

  11. Das schlimmste an der Sache ist, dass sich in einer sehr stark besetzten Gewichtsklasse ( Lucien Bute, Kelly Pavlik, Andre Ward, Arthur Abraham, Carl Froch, Mikkel Kessler, Andre Dirrel, ) eine Pfeife wie Stieglitz Weltmeister nennen darf.

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