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Noel Gevor ist bereit für die „Muhammad Ali Trophy”

Die World Boxing Super Series eröffnet Noel Gevor eine neue Chance! Das größte Boxturnier der Welt startet am 9. September nicht irgendwo, sondern in Deutschland!

An diesem Tag steht die Berliner Max-Schmeling-Halle im Fokus. Hier will Marco Huck gegen den derzeit besten Cruisergewichtler der Welt, dem Ukrainer Oleksandr Usyk, den ersten Schritt in Richtung Gewinn der „Muhammad Ali Trophy“ machen.

Doch der Berliner Huck ist nicht der einzige Deutsche von Weltformat, der an diesem historischen Abend in den Ring steigen wird: Noel Gevor aus dem Sauerland-Stall wird sich ebenfalls einer großen Herausforderung stellen. Der 26-jährige Hamburger bekommt es mit dem US-Amerikaner Isiah Thomas (28) zu tun!

„Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit mich im Rahmen des wohl größten Boxturniers aller Zeiten zu beweisen“, freut sich Gevor. Obwohl der Schützling und Stiefsohn des einstigen Europameisters Khoren Gevor nicht im Hauptkampf steht, bereitet er sich trotzdem schon seit einigen Wochen auf das Duell mit Thomas vor.

Kein Wunder, denn Gevor ist Ersatzmann für Huck beziehungsweise Usyk! „Natürlich wünscht man niemanden eine Verletzung, doch falls nötig, stehe ich sofort bereit. Muhammad Ali ist das Idol eines jeden Boxers. Falls ich die Chance bekomme, die Trophäe mit dem Namen des ‚Größten aller Zeiten‘ zu gewinnen, werde ich sie auf jeden Fall nutzen!“

Zuletzt musste sich Gevor Mitte Mai in einem engen Gefecht umstritten dem Polen Krysztof Wlodarczyk geschlagen geben. Mit einem Sieg über den ehemaligen WBC- und IBF-Weltmeister hätte sich der gebürtige Armenier einen direkten Startplatz im mit 50 Millionen Dollar notierten Turnier verdient.

„Das war mein bisher stärkster Gegner und ich war in den Anfangsrunden eventuell ein wenig zu vorsichtig und zurückhaltend“, sagt Gevor. „Dazu fand der Kampf im Ausland statt. Obwohl so viel gegen mich sprach, war es auf den Punktzetteln eine enge Geschichte und im Endeffekt war ich in den Augen vieler Boxexperten der eigentliche Sieger!“

Diese Erfahrung kann Gevor (22-1, 10 K.o.) jetzt gegen Isiah Thomas (15-1, 6 K.o.) in die Waagschale werfen. Der Rechtsausleger mit den „Krakenarmen“ (Spannweite: 2,03 Meter) ist unbequem zu boxen – das musste selbst schon der aktuelle IBF-Weltmeister und WBSS-Teilnehmer Murat Gassiev erfahren.

„Gegen ihn sah Thomas zwei Runden sehr gut aus und führte, bevor der Kampf wegen Nachschlagens des Russen abgebrochen wurde“, erklärt Gevor und stellt klar: „Es wird garantiert nicht leicht Thomas zu schlagen, doch wer sagt denn, dass der Weg an die Weltspitze einfach ist? Mit der Unterstützung der Fans in Berlin werde ich den nächsten Schritt in diese Richtung machen!

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Tickets für die Premiere der World Boxing Super Series am 9. September in der Berliner Max-Schmeling-Halle gibt es unter www.eventim.dewww.StubHub.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

WORLD BOXING SUPER SERIES FIXTURES
09/09/17 – Cruiserweight Quarter-Final: 
Oleksandr Usyk vs. Marco Huck (WBO World)
Max-Schmeling-Halle, Berlin, Germany

16/09/17 – Super Middleweight Quarter-Final:
Callum Smith vs. Erik Skoglund (WBC Diamond)
Echo Arena, Liverpool, United Kingdom

23/09/17 – Cruiserweight Quarter-Final: 
Yunier Dorticos vs. Dmitry Kudryashov (WBA World)
Alamodome, San Antonio, Texas, USA

30/09/17 – Cruiserweight Quarter-Final: 
Mairis Briedis vs. Mike Perez (WBC World)
Riga Arena, Riga, Latvia

07/10/17 – Super Middleweight Quarter-Final:
Chris Eubank Jr vs. Avni Yildirim (IBO World)
Hanns-Martin-Schleyer Halle, Stuttgart, Germany

14/10/17 – Super Middleweight Quarter-Final:
George Groves vs. Jamie Cox (WBA Super)
The SSE Arena, Wembley, London, United Kingdom

TO BE CONFIRMED
Cruiserweight Quarter-Finals: 
Murat Gassiev vs. Krzysztof Wlodarczyk (IBF World)

Super Middleweight Quarter-Finals:
Juergen Braehmer vs. Rob Brant
Foto und Quelle: World Boxing Super Series

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1 Kommentar

  1. 20. August 2017 at 23:20 —

    Thomas, ein leicht aufgepumpter LHW, fällt durch einen slicken Style, extrem schwache KO-Quote und Passivität gegen gute Gegner auf. Für Gevor die Chance, sich gegen einen „guten Namen“ für die dezent ungerechte Niederlage gegen El Diablo zu rehabilitieren.

    Aber das alles kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass man im CW ohne Power nunmal keinen Blumentopf gewinnen kann. Und die wird sich bei Gevor niemals einstellen, da kann er noch so viele von der Papierform her „gute“, in Wahrheit aber zweitklassige Boxer besiegen. Paradebeispiel ist eben Wlodarczyk, den er oft und gut getroffen hat, aber eben ohne ein einziges Mal halbwegs wirklich Schaden anzurichten. Zu Zeiten von Maske, Ottke & Co. war es mit „passendem Matchmaking“ noch möglich, mit einem solchen Boxstil in den oberen Klassen zu reüssieren, heutzutage geht da nichts mehr.

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