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Nach seinem Sieg gegen Botha: Bekommt Holyfield einen weiteren Titelfight?

 ©Nino Celic

Evander Holyfield hat bei seinem Sieg über Francois Botha am Samstag in Las Vegas gezeigt, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Der vierfache ehemalige Weltmeister hofft, trotz seiner mittlerweile 47 Jahre, auf eine weitere Titelchance, die in Anbetracht seiner jüngsten Leistungen im Ring immer wahrscheinlicher wird.

Der TKO-Sieg gegen den “White Buffalo” war aber ein hartes Stück Arbeit: die ersten fünf Runden wurden über weite Strecken vom Südafrikaner bestimmt, der Holyfield sowohl aus der Distanz, als auch im Infight nicht zur Geltung kommen ließ. Doch mit fortlaufender Kampfdauer schien Botha etwas die Kondition auszugehen und Holyfield fing an, harte Treffer zu landen. In der sechsten Runde zeigten seine Schläge das erste Mal richtige Wirkung, und der Kampf begann sich zu drehen.

Eine krachende Rechte in der Achten schickte Botha zu Boden, dieser kam zwar noch einmal auf die Beine, eine Schlagserie an den Seilen veranlasste aber Referee Russell Mora dazwischen zu gehen und den Kampf zu beenden. Im Interview mit Al Bernstein analysierte Holyfield seine Leistung: ” Ich bin momentan bei 70 Prozent, ich weiß, dass ich noch besser werden kann. Botha hat sehr gute defensive Fähigkeiten, es sieht von außen zwar nicht so aus, aber er war auch im Infight sehr effektiv. Ab der sechsten Runde merkte ich aber, dass er müde wurde. Ich habe schon lange nicht mehr im Ring gestanden, aber ich werde sehr bald wieder kämpfen.”

Was bedeutet dieser Sieg nun für Holyfields Karriere? Botha gehört zwar schon seit längerem nicht mehr zur Weltspitze, aber wenn man bedenkt, dass Holyfield in seinen letzten Kämpfen (besonders gegen Nikolai Valuev) sehr gute Vorstellungen abgegeben hat und mit fast 50 Jahren noch in besserer physischer Form ist als so mancher 30-jähriger Boxer, ist ihm ein weiterer Titelfight gegen Klitschko oder Haye durchaus noch zuzutrauen. Haye scheint einer Begegnung mit dem “Real Deal” auch nicht gänzlich abgeneigt zu sein, zumal sich ein solcher Event in England bestimmt gut verkaufen ließe.

© adrivo Sportpresse GmbH

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4 Kommentare

  1. Eugeniusz
    15. April 2010 at 21:23 —

    Wie verzweifelt müssen die Amis eigentlich sein, dass sie einen 47-jährigen immer noch boxen lassen?! und diese disskussion von einem titelkampf ist ja wohl der reinste witz, holyfield würde gegen die klitschkos keine 6 runden überstehen und gegen haye maximal 10
    runden. Meiner Meinung nach, hätte Holyfield schon vor 10 jahren abtreten müssen, aber er bevorzugt es lieber, seinen eigenen Legendenstatus zu zerstören. Im schlimmsten fall wird er als Aufbaugegner für Nachwuchsboxer ( Solis, Povetkin, Boytsov….) seinen Schädel hinhalten und im Rollstuhl landen

  2. Michael
    27. Oktober 2010 at 17:22 —

    Naja, Solis, Povetkin und Boytsov sind eher Witze, wenn man bedenkt, dass Holyfield euren fetten Helden Walujev vermöbelt hat, und das in dem Alter. Zu seiner Glanzzeit hätte er die Klitschkos aber ganz locker ausgeknockt, die boxen ja nur gegen fette Opas, super. Guck dir mal Klitschkos Fresse nach dem Kampf gegen Lewis an und da war Lewis schon Rentner. Klitschko profitiert von mangelnder Konkurrenz, ein Typ wie Tyson hätte für den Langeweile-Boxer keine Minute benötigt…

  3. kategorie-c
    29. Oktober 2010 at 10:19 —

    Hollyfield hats drauf und ist 1000mal besser als das ganze fallobst was dieses jahr gegen klitschko angetreten ist.ich denke klitschko hat angst sich zzu blamieren wenn es nur zu einem ganz knappen punktsieg reicht!!!!

  4. Kevin22
    29. Oktober 2010 at 15:36 —

    Klar doch… wir kramen mal schnell uralte Beiträge aus, weil das Dope nicht mehr wirkt…

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