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Nach der klaren Niederlage gegen Quillin: “Winky” Wright beendet Karriere

Ex-Weltmeister Ronald “Winky” Wright will nach seiner deutlichen Niederlage am Samstag gegen den ungeschlagenen Mittelgewichtler Peter Quillin seine Karriere endgültig beenden.

“Ich werde aufhören”, sagte der 40-Jährige gegenüber der Tampa Bay Times. “Wenn ich nicht mehr Champion sein kann, will ich nicht mehr. Ich will nicht einfach nur kämpfen.”

Wright ließ gegen den schlagstarken Quillin zwar stellenweise seine alte Klasse aufblitzen, konnte aber über große Strecken nicht mit der Physis seines um 12 Jahre jüngeren Gegners mithalten. “Ich konnte nicht das tun, was ich wollte”, so Wright. Ich konnte sehen, was zu tun war, ich konnte es aber nicht ausführen.”

Wright wurde 1990 im Alter von nur 18 Jahren Profi. 1996 gewann er gegen Bronco McCart zum den WBO-Titel im Halbmittelgewicht, den er drei Mal verteidigen konnte. Nach knappen Niederlagen gegen Harry Simon und Fernando Vargas wurde Wright schließlich im Jahr 2001 IBF-Champion, deren Titel er insgesamt fünf Mal verteidigen sollte.

Nach seinem ersten Sieg gegen Shane Mosley galt Wright als unbestrittener König der Gewichtsklasse, nach dem Sieg im Rematch folgte der Aufstieg ins Mittelgewicht, wo er gegen Felix Trinidad einen der größten Siege seiner Karriere feiern konnte. Nach dem umstrittenen Unentschieden gegen Jermain Taylor konnte Wright noch den ehemaligen Weltergewichts-Weltmeister Ike Quartey besiegen, bevor er in einem Catchweight-Kampf gegen Bernard Hopkins relativ klar nach Punkten verlor. 2009 absolvierte Wright noch einen Kampf gegen Paul Williams, wo er jedoch die klarste Niederlage seiner Karriere einstecken musste. Wright kann auf eine Kampfbilanz von 51 Siegen (25 davon vorzeitig), sechs Niederlagen und einem Unentschieden zurückblicken. Wright, der vor allem für seine Defensivkünste bekannt ist (keine einzige vorzeitige Niederlage), gilt als Fixanwärter für die International Boxing Hall of Fame.

© adrivo Sportpresse GmbH

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8 Kommentare

  1. cuba style
    4. Juni 2012 at 01:53 —

    besser so er war mal klasse aber quillin war zu stark er macht das genau richtig sollten sich ein paar ein bsp. dran nehmen

  2. mr loco
    4. Juni 2012 at 08:29 —

    ALles gute winky!

  3. robbi
    4. Juni 2012 at 09:52 —

    Vielleicht kann er ein guter trainer werden….fand seinen stil immer sehr gut…er hat verstanden wozu man ne deckung brauch und ist auch nie ko gegangen….hoffe er bleibt lange gesund.

  4. johnny l.
    4. Juni 2012 at 15:05 —

    winky war ein guter … mit gutem beispiel voran ab in die hall of fame und nimm s. mosley, a. tarver, b-hop, j. taylor, w. joppy etc. gleich mit

  5. ghetto obelix
    4. Juni 2012 at 16:39 —

    Wann wird eigentlich der legendäre Sebastian Sylvester in die Hall of Fame aufgenommen ????

  6. Mr. Wrong
    4. Juni 2012 at 16:47 —

    einer der unterbewertesten Boxer der 90er und 00er, wurde in seiner Karriere viel verar-scht. Keiner hat (prime) Mosley so lächerlich aussehen lassen, wie Winky.

  7. ACTION#1
    4. Juni 2012 at 18:02 —

    @wrong

    WORD!!!!!!!!

    😉

  8. Mr. Wrong
    5. Juni 2012 at 19:50 —

    Microsoft Word? 😉

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