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Nach dem Tod von Steward: Hearns will Kronk-Gym weiterführen

Kronk Boxing ©Nino Celic.

Kronk Boxing © Nino Celic.

Nach dem Tod von Cheftrainer Emanuel Steward blickt der legendäre Detroiter Kronk-Gym einer ungewissen Zukunft entgegen. Dass Stewards Schwester Diane Steward-Jones bereits das Schild über der Eingangstür abnehmen und alle Erinnerungsstücke abtransportieren ließ, sorgte bei den Fans aber auch den Boxern selbst für Spekulationen.

Möglicherweise will Steward-Jones den Gym an einem anderen Ort wiedereröffnen, in Detroit ist man jedoch verunsichert, weswegen sich nun auch Stewards erster Superstar, der ehemalige Weltmeister in fünf Gewichtsklassen Thomas Hearns, zu Wort gemeldet hat. Der 54-Jährige würde gerne das Kronk an seinem ursprünglichen Ort weiterführen.

“Ich weiß wirklich nicht, was gerade passiert”, sagte Hearns gegenüber USA Today. “Ich weiß aber, dass Emanuel wollte, dass die Sache weiterläuft. Ich bin dazu bereit, mich voll reinzuhängen, um Emanuels Traum zu helfen. Falls die Stadt Detroit und der Staat Michigan helfen könnten, das Gebäude in der McGraw Straße aufzuräumen und dort den Gym zu eröffnen, wäre das fantastisch. Das würde Emanuel stolz und glücklich machen. Wir würden wieder von vorne anfangen.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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7 Kommentare

  1. mik
    29. Oktober 2012 at 15:55 —

    Detroit ist so eine scheißgefährliche Stadt… mit Abstand die gefährlichste und heruntergekommenste in den USA. Dass Emanuel Steward ausgerechnet dort sein Gym weiter geführt hat zeigt, dass es nicht abgehoben war und den Menschen aus den unteren Schichten nie den Rücken zugekehrt hat. Jeden den ich von dort kannte ist weggezogen und zwar schnell…Habe vor kurzem noch einen Artikel in der Detroit Free Press gelesen, in dem stand dass seine Schwester alles aus dem Gym gerettet hat um es vor Plünderern zu retten. Echt ein Witz diese Stadt, Verhältnisse wie in Afrika. Wer mal eine Runde durch die Industrieruinen von Detroit gedreht hat weiß wovon ich rede.

  2. gee
    29. Oktober 2012 at 18:47 —

    Einerseits ist Detroit gefährlich, andererseits gehört das Kronk-Gym zu Detriot.
    Hoffentlich wird das Gym von Hearns weitergeführt (vielleicht noch mit Stewards Assistenten), wenn auch in einer anderen Stadt. Hauptsache der Spirit des Kronk-Gyms und der Geist von Steward leben weiter und ermöglichen Amateuren sowie Profis daran teilzuhaben.

  3. florian
    29. Oktober 2012 at 18:58 —

    @gee

    Stimmt das Kronk Gym muss unbedingt weiter geführt werden. Steward hat da so viele Boxer (denen kaum jemand was zugetraut hätte) zu grossen Champions geformt wäre schade wenn niemand versucht es ihm gleich zu tun. Hearns und Bashir wären bestimmt gut dafür geeignet die beiden kennen Steward so gut wie kaum ein anderer.

  4. 300
    29. Oktober 2012 at 23:42 —

    Dieses Detroit würde ich gerne sehen. Ich interessiere mich für Sch.ei.ße

  5. mik
    30. Oktober 2012 at 09:36 —

    @300 du Freak 😉 Als ich damals dort war haben wir mal wegen einem Arbeitsunfall einen Krankenwagen rufen müssen. Der kam mit 2 Polizeiwagen im Schlepptau. In vielen Gegenden leider Standart in Detroit. Außer Down Town ist Detroit ein großes Ghetto, vollkommen vermüllt, vor allem voller Spritzen und Crackpfeifen. Als weißer sollte man viele Gegenden ausschließlich aus dem Auto besichtigen… Am Flughafen wurde mir ernsthaft geraten nur im Flughafen einkaufen zu gehen. Ich kenne viele amerikanische Städte, aber das war die mit abstand abstoßendste Stadt die ich jemals in einem westlichen Land gesehen habe. Schlimmer geht es wahrscheinlich nur in Kappstadt, Rio oder Tijuana.

  6. 300
    30. Oktober 2012 at 13:00 —

    @ mik

    Wie kommt man dann dazu in so einer Stadt arbeiten zu gehen???
    Mit vorgehaltener Waffe??? 🙂

  7. Henry Maske Killerpuncher Nr.1
    30. Oktober 2012 at 16:57 —

    @300

    Warum wohl da arbeiten? Tja in Detroit dealt es sich halt am besten.;)

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