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Murray stoppt Navarro in sechs Runden; Rabchenko und Quigg ebenfalls erfolgreich

Martin Murray ©Mark Robinson.

Martin Murray © Mark Robinson.

Der ungeschlagene Brite Martin Murray (25-0-1, 11 K.o.’s) konnte sich im Vorprogramm des Comebacks von Ricky Hatton den WBA-Interims-Titel im Mittelgewicht sichern. Gegen den in der WBA auf Platz 7 gerankten Venezuelaner Jorge Navarro (12-1, 10 K.o.’s) benötigte der 30-jährige Mann aus Manchester nur sechs Runden.

Bereits in der ersten Runde konnte Murray einen Niederschlag mit einem rechten Haken erzielen, für Navarro kam der Gong aber genau im richtigen Augenblick. In den folgenden Runden hielt sich Murray etwas zurück, um etwas Ringpraxis für seinen nächsten Fight zu sammeln, wo möglicherweise ein WM-Titel auf dem Weg stehen wird.

In der fünften Runde brachte Murray seinen Gegner mit einer schönen Kombination erneut in Schwierigkeiten, das Ende kam dann in der sechsten Runde, wo Murray seinen Gegner mit einer weiteren Rechten ein zweites Mal zu Boden schicken konnte. Der Kampf wurde noch einmal freigegeben, Murray setzte aber entschlossen nach, woraufhin aus Navarros Ecke das Handtuch geflogen kam.

“Ich wusste, dass er punchen kann”, sagte Murray im Ringinterview mit Prime Time. “Ich wollte mir daher keine einfangen. Ich wollte Treffer landen, sein Herz brechen und die Sache zu Ende bringen. Ich will jetzt große Fights machen.Ich war seit Jahresbeginn im Gym. Nächstes Jahr wird unser Jahr, dieses Jahr war etwas frustrierend.” Auf den möglichen Kampf gegen Sergio Martinez angesprochen, sagte Murray: “Wir fahren überall hin, mir gefällt dieser Kampf. Ich würde gerne nach Argentinien fahren, um ihn zu schlagen.”

Auf derselben Veranstaltung konnte Halbmittelgewichts-Europameister Sergey Rabchenko (22-0, 16 K.o.’s) seinen Titel verteidigen. Gegen den Franzosen Cedric Vitu (35-2, 15 K.o.’s) reichte es für den 26-jährigen Weißrussen allerdings nur für eine Split Decision.

Rabchenko marschierte den gesamten Kampf über nach vorne und versuchte gegen den erfahrenen Franzosen Wirkungstreffer ins Ziel zu bringen. Dabei wurde aber einige Male abgekontert, wobei Vitu nicht über ausreichend Schlagkraft verfügte, um den Vorwärtsdrall von Rabchenko zu stoppen. In der elften Runde kam Rabchenko einem Abbruch durch den Referee relativ nahe, Vitu überstand aber die Situation und brachte im letzten Durchgang wieder einige gute Treffer ins Ziel. Das Urteil lautete 116-113, 116-113 und 114-115.

Um einiges überzeugender war noch die Vorstellung von Superbantamgewichtler Scott Quigg (25-0, 18 K.o.’s) im Rematch gegen Rendall Munroe (24-3-1, 10 K.o.’s): Munroe landete in der ersten Runde zwar einige gute Treffer, Quigg stellte sich aber gut auf seinen Gegner ein und dominierte den Kampf ab der zweiten Runde. Das Ende kam in der sechsten Runde nach mehreren guten Körpertreffern. Quigg, der sich mit diesem Sieg den WBA-Interims-Titel sichern konnte, könnte im nächsten Kampf auf Carl Frampton treffen, um festzustellen, wer der beste Superbantamgewichtler auf der Insel ist.

© adrivo Sportpresse GmbH

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3 Kommentare

  1. SugaCee
    25. November 2012 at 00:09 —

    Hatton hat verloren. KO in Runde 9(Leberhaken), hatte ihn 77:75 vorne…
    Schade

  2. florian
    25. November 2012 at 07:26 —

    Murray ist sehr stark aber ich denke mit Martinez kann er es nicht aufnehmen.

  3. Brennov
    25. November 2012 at 11:09 —

    endlich wieder 5 weltmeister im mittelgewicht. es war echt voll einsam mit 4. aber 7 sind eh am besten so wies vorher war!

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