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Murat siegt gegen Tchoula und möchte nun Champ Brähmer vor die Fäuste bekommen

Am Freitagabend hat der Halbschwergewichtler Karo Murat in Cuxhaven Leo Tchoula (in 16 Kämpfen 9 Siege und 7 Niederlagen) durch T-K.o. in der vierten Runde besiegt. Eigentlich sollte er gegen den Berliner Varol Vekiloglu (31) antreten, der kurz vor dem Kampf von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen wurde und sich dabei eine Cut-Verletzung zuzog. Verständlicherweise wollte er mit dieser Verwundung nicht gegen den erfahrenen Ex-Sauerlandboxprofi in den Ring steigen. So wurde der gebürtige Kameruner Tchoula als Ersatzgegner verpflichtet, der sich tapfer dem Duell stellte. Dennoch konnte der 34-jährige mit seinen limitierten technischen Fähigkeiten Murat nicht gefährlich werden. Von Runde zu Runde boxte der 31-jährige Favorit seinen beweglichen Herausforderer kontrolliert aus. So sicherte sich der ECB-Boxer jede Runde, bevor er in der vierten einen linken Hacken ansetzte und seinen hilflosen Kontrahenten durch weiteres Nachsetzen in die Seile zwang. Darauf beendete der Ringrichter das Gefecht gegen Tchoula, der in der Vergangenheit schon gegen Stefan Härtel und Enrico Kölling verloren hatte. Damit blieb Murat seiner Favoritenrolle gerecht und gab sein erfolgreiches Debüt für seinen neuen Hamburger Boxstall ECBoxing.

Den letzten großen Fight bestritt Murat vor über einem Jahr in Atlantic City gegen den amerikanischen IBF-Champ Bernard „The Alien“ Hopkins (49). Damals verlor Murat eindeutig nach Punkten: „Eine große Chance, die ich da vergeben habe.“ Bisher absolvierte der Neu-Hamburger 29 Kämpfen (26 Siege, 16 durch K.o.) und nun möchte sich der ehemalige WM-Herausforderer wieder an die Spitze boxen: „Ich will eine erneute WM-Chance, am liebsten gegen WBA-Champ Jürgen Brähmer.“ Dieses Duell der ehemaligen Stall-Kollegen würde sicher mehr Brisanz auslösen als es der Name des kommenden Brähmer-Herausforderers tut: Pawel Glazewski.

Von Samira Funk

Foto PA

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21 Kommentare

  1. 2. November 2014 at 21:06 —

    Schade, dass es nicht zum angekündigten Kampf gegen Varol Vekiloglu gekommen ist.

  2. Wenn Murat gegen Brähmer boxen möchte, muss er vorher eine Ausbildung zum Pizzabäcker absolvieren. Damit erhält man automatisch die Qualifikation für ein WM Match auf einem Sauerland Event.

  3. 3. November 2014 at 03:01 —

    Murat hat sich gegen den Alien tatsächlich gar nicht so dumm angestellt wie bspw. Shumenov und hat dem alten Mann einiges abverlangt. Ein Kampf gegen den konditionsschwachen und gegen Ende stets unkonzentriert fightenden Brähmer hätte durchaus mehr Brisanz als der Loserkampf nächstes Wochenende zwischen Sturm und Stieglitz. Ich schätze Murat auch stärker ein als die „Aufwärtshakenwindmühle“ Robin Krasniqi.

    • 3. November 2014 at 10:34 —

      Ich halte zwar überhaupt nichts von Murat und seine Facebook-Posts machen ihn auch nicht gerade sympahtisch aber gegen den shotten Jürgen traue ich ihm durchaus was zu!
      Naja besser angestellt als Shumenov hat er sich schon, 1-2 Runden hat er mit viel Wohlwollen sogar für sich entscheiden können 😉

  4. 3. November 2014 at 13:40 —

    Muss man ein Bild von einen sabbernen Murat reinsetzten? oder soll das gefährlich sein quasi wie ein wilder Stier?

    • 3. November 2014 at 15:37 —

      Ne, ich glaube, zu dem Zeitpunkt saß einer mit einem Döner in der ersten Zuschauerreihe. Da kann dem Murat das Wasser schon mal im Munde zusammenlaufen.

  5. 3. November 2014 at 14:48 —

    “Dieses Duell der ehemaligen Stall-Kollegen würde sicher mehr Brisanz auslösen als es der Name des kommenden Brähmer-Herausforderers tut: Pawel Glazewski. ”

    Sehe ich komplett anders. Klar ist dieser Glazewki nicht nur eine absolute Enttäuschung als Gegner und eine absolute Frechheit hinzu…. Allerdings ist Murat nicht die “bes.sere” Wahl und eine mögliche Brisanz auszumachen daran, das.s sie mal Stallkollegen waren, mag vielleicht aus persönlicher Sicht gerechtfertigt sein, aus sportlicher jedoch nicht. Murat steht ebenso wie Glazewki nicht in den Top 15 der WBA ( bei Glazewki gilt wiedermal: stand heute, der wird bestimt vor dem Fight noch reingemogelt)… Murat hat sich also ebenso wie die andere Knall.tüte keinen WM-Kampf verdient, absolut nicht, so das.s die mögliche Brisanz nicht mehr als ei Tropfen auf den heißen Stein wäre

  6. 3. November 2014 at 15:13 —

    Stevenson vs Pascal kommt jetzt wohl endlich im kommenden Frühjahr!

  7. Letztens bei der Demo in Köln meine ich auf einem Foto Brähmer gesehen zu haben.

  8. 4. November 2014 at 11:36 —

    @ghetto obelix

    Brämer”Freddy” Krüger & Sylvestr
    vs
    Die Clinchkos Faschistkos

    und nachhinein
    die salafisten die auf analfisten stehen^^

  9. 4. November 2014 at 21:40 —

    Bald freigeschaltet? Ich habe meinen post um 17:45 abgegeben. Was stimmt bei euch nicht?

  10. 5. November 2014 at 18:41 —

    einen Kampf Murat vs schöner Jürgen oder Robin Krasniqi wäre duchaus interessant vll nächstes Jahr, verdient hätte es Murat aber noch nicht, dazu müsste er sich noch weiter nach oben boxen, für eine freiw. in DE aber auf jedenfall gut zu vermarkten…Jürgen will ich erstmal gegen Shumenov endlich sehen

    • 5. November 2014 at 21:12 —

      fister
      du meinst, der murat, der gegen b-hope als pflichtherausvorderer gekämpft hat, muß sich nach oben boxen gegen brähmer?
      gegen das “jahrhunderttalent” zu kämpfen scheint ja der olymp des boxhimmels zu sein. wer ist schon b-hop?

  11. 7. November 2014 at 16:27 —

    das hat doch keiner behauptet, trotzalledem befindet sich Murat in den Rankings nicht mal unter den Top20, einen guten gegner wird er wohl noch schlagen müssen, denke mal, das Brähmer Anfang 2015 gegen Robin Krasniqi boxen wird und danach vll gegen Murat oder Nadjib Mohammedi…vll auch Shumenov
    Edwin Rodriguez oder Artur Beterbiev wird man auf jedenfall meiden..

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