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Mittermeier: „Wir sprechen die gleiche Sprache, verstehen uns blind“

Am 1. Oktober will Jürgen Brähmer in Neubrandenburg (live in SAT.1) seinen WM-Titel zum siebten Mal verteidigen. Mit einem Sieg über Nathan Cleverly würde er sich vorab das passende Geschenk zum 38. Geburtstag nur wenige Tage später machen – ein Alter, in dem die meisten Boxkollegen längst die Handschuhe an den Nagel gehängt haben. Brähmer strotzt stattdessen nur so vor Elan, hat die körperlichen Leistungswerte eines Mitzwanzigers. Was macht der Halbschwergewichts-Champion besser als viele Ex-Profis? Trainer Conny Mittermeier hat die Antwort!

„Ich kenne Jürgen ja schon aus unserer gemeinsamen Zeit in Hamburg bei Universum“, so Mittermeier. „Er war schon damals ein außergewöhnliches Talent, der seinen eigenen Weg gegangen ist und daran hat sich auch nichts geändert.“ Brähmer habe, laut dem Boxlehrer, eine ganz besondere Fähigkeit: „Jürgen hat den 360-Grad-Blick, hat schon immer alles hinterfragt: Trainingsmethoden, Ernährung und Strategie. Zudem kann er sehr gut in sich hineinhören – eine Gabe, die nur die wenigsten besitzen.“

Seit knapp vier Monaten arbeiten der Weltmeister und Mittermeier wieder zusammen. Die Partnerschaft Brähmer/ Mittermeier startete als Trainer-Paar mit der gemeinsamen WM-Vorbereitung von Supermittelgewichtler Tyron Zeuge, auf dessen ersten Fight gegen Champion Giovanni De Carolis. Das passte wiederum so gut, dass der Stuttgarter den Schweriner seit Kurzem ebenfalls sekundiert. Mittermaier: „Wir sprechen beide die gleiche Sprache, verstehen uns blind.“

Und blindes Verständnis zwischen Brähmer und Mittermeier ist am 1. Oktober im Jahnsportforum auch gefragt, schließlich ist Cleverly einer der stärksten Herausforderer, die das Halbschwergewicht zu bieten hat!

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Neubrandenburg sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

 

Foto und Quelle: Team Sauerland

 

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1 Kommentar

  1. 19. September 2016 at 01:08 —

    Schade, dass das “Jahrhunderttalent” sein (angebliches?) Talent so weggeschmissen hat. Er hat während seiner gesamten Karriere nicht einen einzigen Weltklassemann geboxt. Seine Gegerwahl war erbärmlich. Seine Titel hat er so gut wie geschenkt bekommen. Dass der verbrannte Cleverly sein bisher bester Gegner ist sagt schon alles über Brähmers Karriere…

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