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Michael Wallisch trifft auf Olympiasieger Tony Yoka

Es war mit Sicherheit eine lehrreiche Erfahrung für Schwergewichtler Michael Wallisch (20-2-0, 13 K.o.), als er im April diesen Jahres die Chance bekam, auf großer Bühne in Las Vegas zu boxen.

Allerdings bemängelte der gebürtige Münchener die damals doch sehr kurze Vorbereitungszeit. Nun hat er immerhin einen ganzen Monat, um sich spezifisch auf die nächste spannende Aufgabe einzustellen.

Am 28. September wird er es in der H Arena in Nantes mit dem zwei Meter großen Hünen Tony Yoka (6-0-0, 5 K.o.) zu tun bekommen. Dieser hat als Franzose hier ein Heimspiel.

Wallisch macht dies jedoch nichts aus, anders als zu Beginn des Jahres steht der Mann von EC Boxing schon seit Monaten im Training und muss sich die Grundlagen nicht erst erarbeiten.

Im Juli bezwang er zudem Abdulnaser Delalic souverän und fand zurück auf die Siegerstraße. Er möchte es besser machen als Stallkollege Alexander Dimitrenko, der letzten Monat gegen Olympiasieger Yoka boxte und dabei früh gestoppt wurde.

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Ein Sieg würde Wallisch sehr schnell nach oben führen im aktuell stark fluktuierenden Schwergewicht, wo unbeachtete Boxer auf einmal in Zentrum des Interesses stehen können.

Erol Ceylan, Chef von EC Boxing, glaubt an seinen Schützling: „Als Michael am Anfang des Jahres zu uns kam, war er noch bei weitem nicht in seiner Bestform, der Kampf gegen Ajagba in Las Vegas kam vielleicht etwas früh. Aber nun hat er hart gearbeitet und wird sich anders präsentieren können. Ich denke, dass er Yoka knacken kann.“

Bild: Ringstar Boxing

Quelle: ECB

 

 

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