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Michael Hunter: nur ein „Draw“ gegen Jerry Forrest

Michael Hunter: nur ein „Draw“ gegen Jerry Forrest

Michael ‚The Bounty‘ Hunter musste sich gestrigen Donnerstagabend bei seinem Kampf im Hammerstein Ballroom in New York City nach 10 geboxten Runden mit einem Unentschieden zufrieden geben.

Bereits im Juni 2014 hatten Hunter und sein Gegner Jerry Forrest schon einmal miteinander im Ring gestanden. Doch während ‚Slugger‘ Forrest seinerzeit einstimmig nach Punkten verloren hatte, sahen es diesmal die Punktrichter wie folgt: 96:94 für Hunter, 96:94 für Forrest und 95:95.

Und vermutlich hatte Michael Hunter noch Glück, mit einem Unentschieden davongekommen zu sein. Der 33-jährige schien weit von seiner Bestform entfernt zu sein, während Forrest erneut bewies, dass er durchaus ein ernstzunehmender Gegner ist. Und so wurde die von Hunter wohl als „stay busy“-Fight angedachte Begegnung zur ernsten Herausforderung.

‚The Bounty‘ hatte vorausgesagt, den Kampf bis zur sechsten Runde beenden zu wollen. In den ersten drei Durchgängen schien Hunters Plan durchaus aufzugehen, doch im weiteren Verlauf des Kampfes übernahm Forrest „das Kommando“, konnte immer wieder mit seiner Linken punkten und diktierte den Kampf mehr und mehr.

Ärgerlich für Jerry Forrest, dem man durchaus den Sieg hätte zusprechen können. Hunter kann sich mit dem „draw“ glücklich schätzen, dürfte aber in der gezeigten Form wohl kaum Anspruch auf einen Titelkampf haben.

Die weiteren Ergebnisse der Card:

George Arias gewinnt via „sd“ gegen Cassius Chaney. Arias – mit 1,83 m heutzutage eigentlich zu klein fürs Heavyweight – profitierte vor allem davon, dass Chaney boxerisch überfordert und zudem zu schlagfaul zu sein schien. Am Ende lautete das Urteil 99:91, 97:93, 94:96 für Arias, dem es zudem im dritten Durchgang gelungen war, seinen Gegner anzuklingeln.

Eine kleine Überraschung gab es auch bei „Khainell Wheeler vs Frederic Julan“: Underdog Wheeler lag am Ende auf den Punktzetteln verdienterweise mit 58:56, 59:55 und 59:55 vorne.

„Haue“ gab es für Trey Lippe Morrison, den mittlerweile 32-jährigen Sohn von Tommy Morrison, der im Kampf gegen den ehemaligen NFL-Spieler Mike Balogun schon im ersten Durchgang zweimal „runter gehen musste“, woraufhin Referee Eddie Claudio den Kampf zu Recht abbrach. Balogun ist zwar schon 38 Jahre alt, könnte sich aber mit diesem Kampf noch ein paar Fights als „Gatekeeper“ an Land gezogen haben.

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