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Mayweather – viel Kritik nach Sieg gegen Nasukawa

Ein Beitrag von FW

Mayweather – viel Kritik nach Sieg gegen Nasukawa

Für Floyd Mayweather war es nur lockeres Sparring, für seinen völlig überforderten Gegner Tenshin Nasukawa eine öffentliche Lehrstunde im Faustkampf und für die Öffentlichkeit allenfalls der Beweis, dass „Money“ in der Lage ist, auch mit den unsinnigsten Kampfansetzungen eine Menge Geld zu verdienen. Auf positive Resonanz bei den Boxfans rund um den Globus stießen der Kampf und das Endergebnis – Mayweather siegte durch KO in Runde 1 – allerdings nicht.
Floyd Mayweather dürfte das egal sein: leichter hat der boxende Millionär sein Geld bislang vermutlich nicht verdienen können. Nicht ganz ernst zu nehmen ist sicher das Posting eines Boxliebhabers, der nach dem Kampf schrieb: „Welch ein Kampf! Großartig, spannend, ausgeglichen, ein Kampf auf Augenhöhe mit einem glücklichen Sieg für Money! Man sollte ihm ein Denkmal bauen – aus Gold natürlich!“

Auch Mayweathers Ex-Gegner Conor McGregor ließ es sich nicht nehmen, bei Twitter „Laut zu geben“ und sich über den Kampf lustig zu machen. Fakt ist allerdings, dass McGregor selber gerne mit Mayweather im Ring gestanden hätte. Seit „Money“ seinem Trashtalk-Rivalen McGregor vor dessen Kampf gegen Khabib Nurmagomedov sein Fitnessstudio in Las Vegas anbot, damit „The Notorious“ sich richtig vorbereiten könne,  wartet McGregor nur auf eine Gelegenheit, sich mit Mayweather anzulegen. “Wenn Mayweather Eier hat, würde ich auch ein zweites Mal gegen ihn boxen!“ sagte McGregor in einem Interview mit dem Sportsender ESPN. Kein Wunder: Schon die erste Begegnung brachte einen Gesamtumsatz von über 600 Millionen US-Dollar. Mayweather soll dabei auf 275 Millionen, McGregor auf rund 85 Millionen Dollar gekommen sein.

Manny Pacquiao, der möglicherweise im Lauf des Jahres noch einmal mit „TBE“ Mayweather im Ring stehen wird, äußerte seine Kritik etwas spöttischer. Bei Twitter schrieb der 40-jährige Philippino, er habe zu Neujahr den guten Vorsatz gefasst, nur noch gegen erfahrene Kämpfer anzutreten, „die meine Größe haben oder größer sind.“ Erstaunlicherweise scheint das Gros der Profikampfsportler sich nicht zu diesem Mismatch äußern zu  wollen. Selbst von Lennox Lewis, der in jüngster Zeit täglich Reportern in die Feder diktiert hat, wieso Anthony Joshua nicht gegen Wilder und Tyson antreten wolle und gegen wen er stattdessen lieber kämpfen würde, war zum ungleichen Kampf von Floyd Mayweather gegen Tenshin Nasukawa nichts zu hören.

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