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Max Bursak macht kurzen Prozess mit Julien Marie Sainte – TKO in 3

Mit einer dominanten Vorstellung sicherte sich am Samstagabend der 28-jährige Ukrainer Max Bursak in drei Runden den vakanten EBU-Titel im Mittelgewicht. In Frankreich dominierte und besiegte er Lokalmatador Julien Marie Sainte.

In seinem zweiten Kampf nach seiner bislang einzigen Profiniederlage startete Max Bursak stark und dominierte seinen Gegner von Beginn weg. Auf den ersten Blick war bereits zu sehen, dass der Ukrainer nicht nur boxerisch überlegen war, sondern zudem auch der deutlich härtere Puncher der Beiden war. So kehrte Julien Marie Sainte schon nach der ersten Runde mit einem lädierten Gesicht und einem Cut am rechten Auge in seine Ecke zurück.

Bereits früh in der zweiten Runde gelang es Bursak Marie Sainte an den Seilen zu stellen, wo er ihn kompromisslos bearbeitete und gut zwischen Kopf und Körper hin und her wechselte. Vom Franzosen kamen nur sehr wenige ordentliche Konter, und so dominierte Bursak regelrecht. Kurz bevor der Rundengong erklang war Julien Marie Sainte dann sogar schon stark am Wackeln, nachdem Bursak ihn mit einer harten rechten Geraden getroffen hatte.

Eine Runde später war dann Schluss, denn Max Bursak machte dort weiter, wo er zuvor aufgehört hatte. Er stellte Marie Sainte direkt wieder an den Seilen und ließ seine Fäuste auf den Franzosen einhageln. Nach einem schweren Kopftreffer sackte Marie Sainte dann auch zu Boden und der Ringrichter hatte genug gesehen und winkte sofort zum TKO ab.

Damit fuhr Max Bursak seinen zweiten vorzeitigen Sieg ein seitdem er im Interimstitelkampf der WBO gegen Hassan N’Dam N’Jikam seine erste Niederlage erlitten hatte. Insgesamt verbesserte er seinen Kampfrekord auf 26 Siege bei einer Niederlage und einem Unentschieden und erzielte seinen zwölften KO. Julien Marie Sainte, der zu keinem Zeitpunkt bewies, dass er auf europäischem Niveau boxen kann, verlor zum dritten Mal in seiner siebenjährigen Profikarriere. Zuvor hatte der 32-Jährige jedoch 16 Siege in Folge gefeiert und den französischen Mittelgewichtstitel mehrfach verteidigt.

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2 Kommentare

  1. Trainer Uli Wegner
    2. Februar 2013 at 23:58 —

    Ist das peinlich wenn ein Trainer wie Uli Wegner vor laufender Kamera in der 9. Runde – Brämer – Gutknecht sagt ” hier wird beschissen ” – da erscheint das Huck-Urteil vom letzten Kampf in neuem Licht – wie er sagt beschissssssssss

  2. 300
    3. Februar 2013 at 01:42 —

    Mann…ich setzte nie wieder auf Franzosen

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