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Martin Murray: “Das Rematch gegen Sturm hat nach wie vor oberste Priorität”

Martin Murray ©Mark Robinson.

Martin Murray © Mark Robinson.

Der ungeschlagene Brite Martin Murray (23-0-1, 10 K.o.’s) ist seit dem Unentschieden gegen Felix Sturm (36-2-2, 15 K.o.’s) am 2. Dezember 2011 der gesamten Boxwelt ein Begriff. Durch die starke Leistung in Mannheim haben sich für den 29-Jährigen viele Möglichkeiten eröffnet, Murray hofft aber nach wie vor, dass es am 13. April zum Rematch gegen den WBA-Superchampion kommt, wo Sturm seine nächste Titelverteidigung in Deutschland bestreiten wird.

Felix Sturm wird im April in Deutschland boxen. Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein, diesen Fight zu bekommen?

Martin Murray: Um ehrlich zu sein habe ich mir gedacht, dass er mir, als er dieses Datum verkündet hat, mir eine Chance geben würde. Ich denke aber, dass meine Chancen im Moment recht gering sind, weil ich zuerst gehört habe, dass er einen Vereinigungskampf bestreiten will, was ja auch in Ordnung wäre. Jetzt habe ich aber gehört, dass er vielleicht gegen Andy Lee kämpfen wird. Er scheint mir also auszuweichen. Ich erwarte mir also nicht allzu viel.

Vor dem Kampf gegen Sturm waren Sie außerhalb Großbritanniens weitgehend unbekannt. Wie hat der WM-Fight Ihre Popularität verändert?

Martin Murray: Wir haben einfach gegen jene Leute gekämpft, die sich uns in den Weg gestellt haben. Wir haben auf dem Weltniveau keine Chancen bekommen. Dann hat Felix Sturm eine freiwillige Titelverteidigung gegen uns gemacht, was eine tolle Gelegenheit war, um zu zeigen, dass wir auf jenes Level gehören. Ich bin dadurch draufgekommen, dass ich ein Weltklasse-Fighter und ein echter Titelanwärter bin. Ich denke der Kampf hat das den Leuten nochmal extra vor Augen geführt.

Falls Sie doch noch zum Rematch gegen Sturm bekommen sollten, was würden Sie dieses Mal anders machen?

Martin Murray: Als ich gegen Sturm geboxt habe, war es erst das zweite Mal, dass ich über zwölf Runden gegangen bin. Das war mein erster Kampf auf diesem Level. Als Macklin gegen ihn gekämpft hat, war er am Ende stehend K.o. Ich wollte zuerst nicht zu viel Druck machen und viel Energie verbrennen, um dann am Ende K.o. zu gehen. Es ging also darum, den Leuten zu zeigen, dass ich auf dieses Level gehöre und nicht flach auf mein Gesicht zu fallen. Ich habe also etwas Energie gespart. Ich wäre beim nächsten Mal sicher besser drauf und würde mehr geben. Einfach mehr Druck machen und meine Angriffe länger durchhalten. Ich würde wirklich gerne noch einmal gegen ihn boxen.

Gibt es außer Sturm noch irgendeinen Gegner, gegen den Sie gerne als nächstes boxen würden?

Martin Murray: Felix Sturm ist natürlich meine oberste Priorität, weil ich denke, dass ich den Kampf gewonnen habe. Ich habe den Eindruck gehabt, dass wenn ich gewinne oder ein Unentschieden erreiche, ein Rematch angeboten bekommen würde. Ich habe aber keinen Anruf bekommen. Ich denke, das liegt daran, dass sich Felix, als er mich als Gegner verpflichtet hat, zu viel zugemutet hat. Er hat gedacht, dass das ein einfacher Fight würde und er einfach durch mich hindurchmarschieren könnte. Ich wusste, dass das nicht so passieren würde. Ich will dieses Rematch mehr, als Du Dir das vorstellen kannst. Wenn das aber nicht klappt, will ich einen großen Fight zu Hause gegen meine Mittelgewichts-Rivalen wie Darren Barker machen.

Die WBA hat mit Gennady Golovkin ja auch noch einen zweiten Champion. Wären Sie eventuell an diesem Kampf interessiert?

Martin Murray: Ich wäre natürlich daran interessiert. Das Problem mit diesen Gelegenheiten ist, dass sie immer auswärts sind. Ich will nicht ständig auswärts boxen müssen. Mein Trainer und mein Manager wissen, dass ich gegen jeden kämpfen würde. Obwohl der Kampf in Deutschland eng war, will ich nicht unbedingt dorthin zurück, weil dann wieder die Chance besteht, dass ich meines Sieges beraubt werde. Wenn es die Chance gegen Golovkin aber geben sollte, und das Geld stimmt, würde ich natürlich gegen ihn kämpfen.

Besteht die Gefahr, dass der Auswärtsboxer kein faires Urteil bekommt, nicht auch, wenn ein Gegner zu Ihnen nach England kommt?

Martin Murray: Ich sage ja nicht, dass das Problem nur in Deutschland besteht. Wenn man als Auswärtsboxer wohin kommt, ist es immer etwas schwerer, den Titel zu holen. Das ist einfach so. Dasselbe gilt für Leute, die nach England kommen. Natürlich würde ich Sturm gerne nach England holen, ich und Du und die Leute im Boxen wissen, dass das nicht passieren wird. Er verkauft Arenen aus und ist in Deutschland sehr beliebt. Es ist daher ausgeschlossen, dass er Deutschland verlässt. Ich mache ihm das auch nicht zum Vorwurf. Wir haben aber bei der Vertragsunterzeichnung gesagt, dass es ein Rematch geben würde. Ich hatte auch diesen Eindruck, weil der Kampf Unentschieden ausgegangen ist. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn er nun zu einer Titelvereinigung antreten würde. Der Zustand, dass er aber jetzt Gespräche mit Andy Lee führt, zeigt, dass er mir aus dem Weg geht.

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41 Kommentare

  1. AlphaDogge
    25. Januar 2012 at 15:09 —

    klappe du hast verloren, also verdienste auch kein rematch.. punkt aus und ende

  2. muffi162
    25. Januar 2012 at 15:21 —

    Sturm ist ne Flasche und hat sich seitdem er selbständig ist NULL weiterentwickelt…

    Pirog Golovkin würden ihn locker schlagen! Durch KO!

  3. amazing
    25. Januar 2012 at 15:31 —

    Wenn schon denn schon hätte ich mir das Rematch gegen Macklin eher gewünscht aber wie wir alle wissen hat hat Macklin ja sein bis Dato größten Kampf bald gegen G.Martinez und Sturms Remachtbedingungen waren ja mal völlig absurt gegen über Macklin mit den 40% Anteil den er von Macklin einkassieren wollte.

  4. mr loco
    25. Januar 2012 at 15:32 —

    gegen macklin hat sturm verloren gegen murrayy allerdings klar gewonnen.

  5. carlos2012
    25. Januar 2012 at 16:19 —

    Was für eine ver…ars..che

  6. DR_BOX
    25. Januar 2012 at 17:12 —

    @ mr loco

    so isses … was reisst der Depp das Maul auf

  7. DR_BOX
    25. Januar 2012 at 17:17 —

    … weil dann wieder die Chance besteht, dass ich meines Sieges beraubt werde?

    LOL

  8. hari
    25. Januar 2012 at 17:56 —

    money money money .

  9. Bangs
    25. Januar 2012 at 18:24 —

    “Ich bin dadurch draufgekommen, dass ich ein Weltklasse-Fighter und ein echter Titelanwärter bin. Ich denke der Kampf hat das den Leuten nochmal extra vor Augen geführt.”

  10. DR_BOX
    25. Januar 2012 at 19:02 —

    @ Bangs

    wohl Alzheimer im Frühstadium.

    Ich mein: schlecht war er ja nicht … aber trotzdem.

  11. MainEvent
    25. Januar 2012 at 19:17 —

    Ich wette der würde von Golovkin das doppelte verlangen wie von Catic

    Adnan die H.re schafft es sich gleich mehrere Frei.er warm zu halten

  12. Grumpy
    26. Januar 2012 at 00:33 —

    Diejenigen, die hier meinen, daß Murray verloren hat, sollten darüber nachdenken, wieso einem deutschen Favoriten, der als sein eigener Promoter auftritt, in Deutschland der Sieg verwehrt wurde. Zwar habe ich als objektiver Betrachter Murray nur mit einem Punkt vorn gehabt, was bei engen Runden durchaus anders gesehen werden kann, aber nach Urteil der offiziellen Punktrichter hat Sturm gegen Murray nur ein Unentschieden erzielt.

    Einige Leute tun sich offensichtlich schwer, dieses offizielle Urteil zu akzeptieren, während sie klare Fehlurteile (Huck vs. Lebedev; Sturm vs. Macklin, ….) ohne große Entrüstung akzeptieren. Doch das ist egal, denn Sturm müsste Murray aufgrund der Wertung einen Rückkampf gewähren.

    Doch Sturm sieht sich statt dessen nach anderen Gegner wie Andy Lee um, gegen die er dann ggfs. auch verlieren kann wie gegen Macklin. Dann wird er wieder darüber labern können, daß diese bösen – weil besseren – Gegner angeblich viiiiiieeeel mehr Geld fordern als seiner Meinung nach “angemessen” wäre und daß er deswegen gegen sie keinen Revanche-Kampf bestreiten kann.

    Es ist schon ein Elend, daß dies eigentllich derart deutlich absehbar ist!! 😀

  13. Tom
    26. Januar 2012 at 09:08 —

    Weiß gar nicht warum sich einige von euch so aufregen,trommeln gehört schließlich zum Handwerk,somit macht doch Murray alles richtig!

  14. Peddersen
    27. Januar 2012 at 10:45 —

    Grumpy

    “Einige Leute tun sich offensichtlich schwer, dieses offizielle Urteil zu akzeptieren, während sie klare Fehlurteile (Huck vs. Lebedev; Sturm vs. Macklin, ….) ohne große Entrüstung akzeptieren.”

    Und wer genau sollte sich hier angesprochen fühlen? Oder ist es nur ne rhetorische Finte? Wenn Letzteres, dann ist sie verdammt schlecht!!

    “Doch das ist egal, denn Sturm müsste Murray aufgrund der Wertung einen Rückkampf gewähren.”

    Aufgrund der Wertung muss Sturm Murray keinen Rückkampf gewähren. Murray hat´s nicht gepackt, Sturm zu schlagen oder wenigstens so gut zu boxen, dass man sagen könnte, es handele sich hier mit dem Unentschieden um ein Fehlurteil. Und ein Fehlurteil ist es auch nach deiner Meinung nicht. Schließlich beschwerst du dich explizit darüber, dass einige Leute dieses Urteil nicht akzeptieren wollen.

    “Doch Sturm sieht sich statt dessen nach anderen Gegner wie Andy Lee um, gegen die er dann ggfs. auch verlieren kann wie gegen Macklin.”

    Was heißt das nun wieder? Soll er lieber Gegner boxen, gegen die er nicht verlieren kann?

    Grumpy, ich geb dir einen Rat, scheib einfach weniger. Umso weniger Fehler wirst du machen.

  15. Grumpy
    27. Januar 2012 at 17:25 —

    Peddersen

    Was ist Dein Problem?

    1.) Daß einige Leute enge Urteilen gegen Boxer eines “deutschen” Boxstalls oder ihres “Favoriten” nicht akzeptieren, weil sie da nicht objektiv sind, kannst Du den Kommentaren der Kampfberichte deutlich entnehmen. Das ist eine Feststellung und keine Finte. Wenn Du nicht zu den “einigen” gehörst, ist doch alles o.k..

    2.) In einem Pressebericht war zu lesen, daß Sturm Murray ein Rematch geben wollte, da er mit der Wertung natürlich nicht zufrieden war. Darauf bezog sich meine Aussage mit “aufgrund der Wertung”.

    3.) Statt sich schnell nach einem neuen Gegner unzusehen, sollte Sturm m. E. lieber mit einem seiner letzten beiden Gegner endlich den angekündigten Rückkampf durchführen oder sich seinem Pflichherusforderer stellen anstatt sich einen in den Ranglisten hochgepushten neuen Gegner zu suchen, gegen den er sich mal wieder bessere Chancen ausrechnet.

    Der Absatz “gegen die er dann ggfs. auch verlieren kann wie gegen Macklin. ….” bedeutet: Sturm sucht sich lieber einen neuen Gegner, den er für schwächer hält. Falls er dann verlieren sollte wie gegen Macklin, werden es die Punktrichter schon wieder richten. Bei einem Rückkampf, der aufgrund einer knappen Entscheidung oder eines offensichtlichen Fehlurteils angesetzt wird, war oftmals zu erkennen, daß die Punktrichter i. d. R. den “Heimvorteil” wesentlich weniger beachten, u. a., da sie die Fehler ihrer Vorgänger ausbügeln sollen und unter genauer Beobachtung durch die Öffentlichkeit stehen.

    War das wirklich so schwer zu verstehen oder hattest Du nur einen schlechten Tag?

    Zu Deinem Rat: Wenn ich gar nichts mehr schreiben würde, würde ich gar keine Fehler mehr machen können. Dasselbe gilt allerdings auch für Dich und jeden anderen, der hier seine Meinung postet, doch das ist schließlich nicht der Sinn des Forums.
    Falls Du es anders siehst, kannst Du ja den Anfang machen und mit dem Schreiben aufhören. 😉 (Letzter Satz ist als Scherz gemeint!)

  16. Peddersen
    29. Januar 2012 at 10:16 —

    Versuch deine Gedankenstränge ein bisschen logischer zu ordnen. Deine Rechtfertigungspunkte 1-3 lösen deine Knoten nicht. Im Gegenteil, da kommen noch Knoten hinzu.

    Zu 1. Wenn du Vorwürfe machst, sollten diese einen bestimmten (und keinen unbestimmten) Adressaten haben. Der Vorwurf ist ja i ziemlich konkret und ii ziemlich heftig. Da sollte man iii auch einen konkreten Adressaten benennen, wennn du iv nicht als Frasendrescher rüber kommen möchtest.

    Zu 2. “Doch das ist egal, denn Sturm müsste Murray aufgrund der Wertung einen Rückkampf gewähren.”

    Warum müsste? Wenn er einen Rückkampf geben müsste, dann nicht aufgrund der Wertung, sondern aufgrund seiner Aussage unmittelbar nach dem Kampf.
    Oder aber du ersetzt das Wort müssen für sollen.
    Du schreibst sonst ein gutes Deutsch, aber mit der Logik hast du es nicht so.

    Zu 3. Auf was bezieht sich denn 3.??

    “War das wirklich so schwer zu verstehen oder hattest Du nur einen schlechten Tag?”

    Oh ja!!

    Kleiner Tipp, schreibe so, dass möglichst viele dich verstehen und nicht so, wie du dich selbst am besten verstehst. Niemand außer du selbst kann in deinen Kopf rein schauen und die Dinge sehen, die du niederzuschreiben vergessen hast.

    Beispiel: “Bei einem Rückkampf, der aufgrund einer knappen Entscheidung oder eines offensichtlichen Fehlurteils angesetzt wird, war oftmals zu erkennen, daß die Punktrichter i. d. R. den “Heimvorteil” wesentlich weniger beachten, u. a., da sie die Fehler ihrer Vorgänger ausbügeln sollen und unter genauer Beobachtung durch die Öffentlichkeit stehen.”

    Fazit: Weißt du nun, was ich meine mit dem weniger Schreiben?

  17. Grumpy
    29. Januar 2012 at 21:33 —

    @ Peddersen

    Da sich wohl kaum noch einer diesen Eintrag ansieht, rede ich jetzt mal Klartext über Deine “Knoten”.

    Zu 1.: Deine Aufzählung ist unlogisch, da Du hier versuchst, verschiedenste Dinge, die keinen tatsächlichen Bezug zueinander haben, in eine sehr obskure Ordnung zu zwängen. Laß´sowas lieber, denn das wirkt auf etwas erfahrenere Rhetoriker albern. Und “Frasendrescher” gibt es nicht. Wenn, dann muß es “Phrasendrescher” heißen. (Phrase kommt aus dem Griechischen.)

    Zu 2.: Mein “müsste” ist logisch und korrekt, denn es bezieht sich auf den von Surms geäußerten Willen , aufgrund dieser Wertung einen Rückkampf durchführen zu wollen. Da er dies selbst bestimmen kann, ist es als Selbstverpflichtung zu werten. Daraus ergibt sich ein “freiwillig auferlegter” Zwang Sturms, der mein “müsste” rechtfertigt.

    Zu 3.: “Auf was bezieht sich denn 3.??” Na, das war doch sehr einfach und offensichtlich, denn es bezieht sich auf Deinen 3. Vorwurf zu meinem Eintrag.

    Zum “Beispiel”: Wenn Du diesem längeren Satz nicht zu folgen vermagst, tut mir das leid. Einige mögen von den allgemein gebräuchliche Abkürzungen (i.d.R = in der Regel, u. a. = unter anderem) verwirrt sein, aber das halte ich auch nicht für wichtig. Nicht jeder muß meiner Meinung sein, daher muß ich sie schon gar nicht jedem erklären. Im Berufsleben muß ich täglich Berichte und Befunde verfassen, in denen solche Schreibweise allgemein verwendet wird.

    Zu “Weniger Schreiben”:
    Meinen Satz: “War das wirklich so schwer zu verstehen oder hattest Du nur einen schlechten Tag?” kommentierst Du mit: “Oh ja!!”

    Was wolltest Du mir damit sagen? Daß Du einen schlechten Tag hattest? Oder daß es für Dich so schwer zu verstehen war? Du siehst: Auch kurze Sätze können verwirren.

    Du forderst von mir eine Logik und Verhaltensweisen, die Du selbst nicht anwendest.
    Dabei führst Du Dich mir gegenüber wie ein “Rhetorikpolizist” auf und stellst für mich Verhaltensregeln auf. Du bist allerdings weder im Recht noch in der Position dafür und würdest Dir dasselbe von mir auch nicht bieten lassen.

    Peddersen, im allgemeinen bringst Du gute Beiträge. Daher fände es schade, wenn wir uns hier weiter zerfleischen. Sei Dir sicher, daß Du Dich durch meine allgemeinen Aussage nicht angesprochen fühlen solltest oder mußtest.

    Wie sieht´s aus: Friedenspfeife oder Kriegsbeil?
    (Ich wäre für ersteres.) 😀

  18. Peddersen
    30. Januar 2012 at 13:03 —

    “Mein “müsste” ist logisch und korrekt, denn es bezieht sich auf den von Surms geäußerten Willen , aufgrund dieser Wertung einen Rückkampf durchführen zu wollen. Da er dies selbst bestimmen kann, ist es als Selbstverpflichtung zu werten. Daraus ergibt sich ein “freiwillig auferlegter” Zwang Sturms, der mein “müsste” rechtfertigt.”

    Und das ist so ein unlogischer Knoten. Soll ich ihn dir aufdröseln? Als Philosoph mach ich das ja schon von natur aus gerne.

    “Da er dies selbst bestimmen kann, ist es als Selbstverpflichtung zu werten.”
    Wieso folgt aus einem Kann ein Muss? Na wenn das kein Knoten ist!

    “…denn es bezieht sich auf den von Surms geäußerten Willen”
    Das steht aber im ersten Beitrag anders. Du schreibst da, dass du dich auf die Wertung beziehst. Das ist doch wohl was völlig anderes. Das mit dem geäußerten Willen habe ich ins Spiel gebracht und nicht du!

    Der Rest ist nichts anderes als ein platt vorgetragener kategorischer Imperativ. Ich glaube aber nicht, dass Sturm Kantianer ist bzw. sein müsste. Insofern ist es dein eigener Moralkodex, den du Sturm auferlegst, wenn du von müssen sprichst. Nach den Regeln der WBA muss er es nicht. Und allein an solchen Regeln muss sich Sturm halten und nicht an rigendwelchen moralischen Regeln, die andere ihn auferlegen.

    Was soll die Belehrung mit den Abkürzungen? Hat hier irgendwer Probleme mit deinen Abkürzungen geäußert? Du weißt wirklich nicht, was ich mit diesem Beipiel bezwecken wollte?! Dieser Satz ist ein Zusatz, den du erst im nächsten Beitrag angeführt hast. Den du aber im ersten vorraussetzt. Da er aber gefehlt hat, kann niemand verstehen, was du im ersten Beitrag eigentlich meintest.

    “Was wolltest Du mir damit sagen? Daß Du einen schlechten Tag hattest?”

    Du warst ernsthaft interessiert, ob ich einen schlechten Tag hatte? Oder war der zweite Teil der Diskunktion nicht doch nur ne rhetorische Phrase?
    Mal ehrlich, so verwirrend wird es wohl nicht gewesen sein.

    Ich fordere gar nichts. Ich mache dich lediglich drauf aufmerksam, was bei dir schief läuft. Und was genau bei dir schief läuft, spreche ich auch deutlich an. Wenn wir uns verständigen wollen, solltest du dasselbe machen. Bislang bleibst du lediglich auf dem Level Vorwürfe/Behauptungen. Du solltest ein Level höher gegen auf Begründung der Vorwürfe/Behaubtungen. Sonst dreht man sich im Kreis.

    Auf meine “Frase” bezogen: Richtig, es wird Phrase geschrieben. Nur was haben hier kleine Rechtschreibfehler mit unserer Diskussion zu tun? Wollen wir auf diesem Niveau fortfahren? Gut, meinetwegen. Wenn du sagst, du verfässt aus Berufsgründen Berichte, dann wird es Zeit, dass dich mal jemand darüner aufklärt, dass Deutschland sein knapp 10 Jahren eine neue Rechtschreibreform hinter sich hat. Z.B. sei einfach mal sparsamer mit dem ß (muss, lass, dass)

    Last but not least

    “Dabei führst Du Dich mir gegenüber wie ein “Rhetorikpolizist” auf und stellst für mich Verhaltensregeln auf. Du bist allerdings weder im Recht noch in der Position dafür und würdest Dir dasselbe von mir auch nicht bieten lassen.”

    1. Ich führe keine eigenen Verhaltensregeln ein, sondern eine allgemeine, universelle Kommunikationsregel. Eine ist die, zu versuchen, sich verständlich auszudrücken (vorrausgesetzt man kann es – und du kannst es). Eine andere ist es, seine gestellten Behauptungen zu begründen.
    Ich mache dich lediglich darauf aufmerksam.

    2. Den selben Satz könnte Sturm an dich gerichtet haben. Nämlich bezogen auf deinen kategorischen Imperativ. Und Sturm hätte auch Berechtigung für diesen Satz. Denn hier geht´s um Moral, und die kann hier nicht universell und allgemeingültig sein wie bspw. eine Kommunikationsregel.
    Also, was du mir vorwirfst mit diesem Satz, kommt als Bumerang von Sturm (stellvertretend durch mich) zu dir zurück.

    Der letzte Teil interessiert mich weniger. Das ist mir zu emotional. Das gehört hier m.M.n. nicht her.

  19. Grumpy
    30. Januar 2012 at 17:28 —

    O.k., Peddersen, ich glaube, daß Du mich gar nicht verstehen willst. Du sagst: “….Das steht aber im ersten Beitrag anders. Du schreibst da, dass du dich auf die Wertung beziehst.”
    Das ist nicht richtig, denn ich sagte nicht: “Aufgrund der Wertung meine ich, dass Sturm ein Rematch gewähren muß.” Ich habe vorausgesetzt, daß seine damalige Aussage zum Rematch allgemein bekannt sei. Offensichtlich war sie es zumindest Dir nicht.

    “Wieso folgt aus einem Kann ein Muss? Na wenn das kein Knoten ist!”
    Da Sturm in der Lage ist, selbst zu entscheiden, ob er seinem Gegner ein Rematch geben möchte und dies dann öffentlich äußert, unterbreitet er ihm ein Angebot (hier sogar ohne Nennung einer zeitlichen Bindungsfrist). Damit geht Sturm eine eine Selbstverpflichtung ein, denn wenn der Gegner dieses Angebot annimmt, ist ein mündlicher Vertrag zustande gekommen, der gültig ist und aus dem sich ein “muss” ergibt. Das ist nun mal das Geschäftsleben, ob mündlich wie auf dem Flohmarkt oder schriftlich wie beim Neuwagenkauf. Dazu muß man wahrhaftig kein Kantianer, sollte aber besser ein erfahrener Geschäftsmann sein, damit man weiß was man tut.

    Dein “Beispiel-Satz”: Ich dachte, Dich stören ev. die Abkürzungen, da ich Dich und damit Deinen Bildungsstand nicht kenne. Die von mir geschriebene Erklärung zu den Ringrichtern beim Rückkampf sehe ich ebenfalls als allgemein bekannt an, daher hatte ich es im ersten Beitrag für erwähnenswert gehalten.

    Ja, ich wollte wirklich wissen, ob Dein erster Beitrag deswegen so “angriffslustig” ausgefallen war, weil Du gerade einen “schlechten Tag” hattest. Schließlich hat sich sicherlich jeder schon mal über etwas geärgert und dann einen daran Unschuldigen etwas zu forsch behandelt als es objektiv gesehen angebracht gewesen wäre. Genau das dachte ich in diesem Fall, da Du ansonsten längst nicht auf jeden Beitrag so reagierst, auch wenn er inhaltlich Deiner Meinung sehr widerspricht.

    O. k., über “Phrase” und “ß” sollten wir uns wirklich nicht auslassen.

    Wenn es allgemein gültige Kommunikationsregeln wären, an die sich alle halten müssen, sollte Adrivo am besten einen entsprechenden Filter installieren. Da aber Du deren Einhaltung so gerne durchgesetzt haben möchtest, solltest Du darauf nicht nur mich hinweisen, sondern fast jeden Teilnehmer, die ganz andere Regel verletzen (Beleidigungen, Gleichbehandlungsgesetz, ….), denn sonst entsteht der Eindruck, daß Du nur etwas gegen mich persönlich hast – und das wäre dann wirklich zu emotional!

    O.k., das war´s von meiner Seite aus. Einerseits habe ich es genossen, mich mit Dir auszutauschen, da ich anhand Deiner Ausdrucksweise erkenne, dass Du alles andere als dumm bist. Andererseits kann ich viele Deiner Argumente nicht akzeptieren. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich zwar Akademiker (technische Fachrichtung), aber kein Philosoph bin und mich daher weniger mit der Deutung, sondern mit Fakten beschäftige.

  20. Peddersen
    30. Januar 2012 at 18:58 —

    26. Januar 2012 um 00:33
    “Doch das ist egal, denn Sturm müsste Murray aufgrund der Wertung einen Rückkampf gewähren.”

    Wenn ich mir diesen Satz durchlese, dann kann ich (nur bezogen auf diesem Satz – Vorwissen mal außer Betracht lassend) nichts anderes verstehen, als dass die Wertung dieses Kampfes Sturm zu einem Rückkampf verpflichtet. Da aber jeder weiß, dass ein Unentschieden zu keinem Rückkampf verpflichtet (es sei denn, die Boxer hätten sich vorher abseits des Reglements darauf geeinigt), ist meine Reaktion mehr als nachvollziehbar. Denn, wie ich später dann sagte, niemand außer du selbst kann in deinen Kopf rein schauen.
    Zu keinem Mißverständnis hätte bspw. dieser Satz geführt:

    …denn Sturm müsste aufgrund seines Versprechens einen Rückkampf gewähren.

    Davon schreibst du aber nichts. Statt dessen setzt du voraus, das jeder weiß, dass du genau das damit meinst. Aber woher sollen wir wissen, was du weißt und was nicht? Ich wundere mich sehr, dass jemand wie du, der die deutsche Sprache so souverän beherrscht (lassen wir die neue Rechtschreibreform mal beiseite), in diesem Satz so s.c.h.l.a.m.p.i.g mit ihr umgeht. Ich rede nicht von Ambiguitäten. Der ist so formuliert, dass man ihn anders gar nicht verstehen kann – zumindest nicht so, wie du ihn verstanden haben wolltest.

    “Ich habe vorausgesetzt, daß seine damalige Aussage zum Rematch allgemein bekannt sei. Offensichtlich war sie es zumindest Dir nicht.”

    An den Haaren herbei gezogen. Mit Ironie rettest du diese Sache nicht.

    Sturm KANN ein mündliches Angebot machen, ohne dass dieses mündliche Angebot rechtsverbindlich ist. Wenn dem so wäre, wie du sagst, dann wäre es für Murray ein Leichtes, diesen Rückkampf vor Gericht zu erstreiten. Übrigens, aus deiner Aussage, auf die ich mich im vorherigen Beitrag bezog, ist ebenfalls nicht erkennbar, dass es sich um ein juristisches Muss handelt. Klingt eher nach einem moralischen Muss.

    “Wenn es allgemein gültige Kommunikationsregeln wären, an die sich alle halten müssen, sollte Adrivo am besten einen entsprechenden Filter installieren. Da aber Du deren Einhaltung so gerne durchgesetzt haben möchtest, solltest Du darauf nicht nur mich hinweisen, sondern fast jeden Teilnehmer, die ganz andere Regel verletzen (Beleidigungen, Gleichbehandlungsgesetz, ….), denn sonst entsteht der Eindruck, daß Du nur etwas gegen mich persönlich hast – und das wäre dann wirklich zu emotional!”

    Pass auf, ich möchte dir kein H.o.n.i.g ums M.a.u.l s.c.h.m.i.e.r.e.n. Aber kann bestimmte Kommunikationsregeln nicht bei jedem voraussetzen. Bei Kindern tue ich es nicht und bei den meisten User hier ebenso wenig. Warum sollte ich mich abmühen, S.c.h.w.e.i.n.e das Pfeifen beizubringen? Aufgrund deiner Eloquenz darf man jedoch auf einen gewissen Bildungsstand schließen und aus diesem wiederum die Kenntnis (und Einhaltung) gewisser (höherwertiger) Kommunikationsregeln. Eigentlich dürfte dir dann auch klar sein, dass hier das Egalitätsprinzig nicht geltend gemacht werden kann. Also muss man nicht zwingend auf eine emotionale Reaktion meinerseits schließen.

    Der letzte Absatz löst sämtliche Probleme.

    P.s. Die Fakten des Mathematikers sind seine Zahlen, die des Philosophen seine Wörter. Mathematiker und Philosophen liegen so weit gar nicht auseinander. Ich könnte deine (und meine) Sätz in die Formalsprache transferieren. Aber das wäre denn doch zu viel des Guten. 😉

  21. Grumpy
    31. Januar 2012 at 00:18 —

    Peddersen, ich komme gerade von der Geburtstagsfeier eines Professors, die in einem sehr kleinen Kreis stattfand, weshalb ich heute abend wieder mal sehr anregende und interessante Diskussionen mit wirklich gebildeten Personen führen konnte. Als ich nun eben Deinem letzten Beitrag las, verglich ich ihn mal mit den heutigen Gesprächen, die von gegenseitiger Wertschätzung und Interesse an der Meinung des Gegenübers geprägt waren. Danach steht für mich eines fest:

    Du bist definitiv nicht ungebildet, aber leider hoffnungslos eingebildet. Du wirkst wie ein verhärmter Pädagoge, der an einer höheren Schule tätig war, aber dort nie die Wertschätzung erhielt, die er für sich immer gerne einfordern wollte. Du fragst Dich, warum ich das denke? Ich will Dich nicht im Ungewissen lassen, daher nachfolgend meine Erklärung:

    Du kannst Dich sehr gewählt ausdrücken, was generell auf einen guten Bildungsstand schließen läßt. Allerdings verwendest Du im Laufe unserer Diskussion immer mehr Fachbegriffe, was in der von Dir eingesetzten Art von der Thematik (mein erster Eintrag) nur ablenken soll. (Wenn Du keine Argumente hast, verwirre Dein Gegenüber mit (D)einer eigenen Fachsprache). Das läßt darauf schließen, daß Du hier nur noch an einem Rhetorik- oder Allgemeinbildungs-Battle interessiert bist und nicht am Kern der Sache, nämlich meinem ersten Statement, daß Dich zunächst offensichtlich emotional so erregt hatte, daß Du diesen “Schlagabtausch” forciert hast.

    Des weiteren bist Du so sehr von Dir und der Allgemeingültigkeit Deiner persönlichen Meinung überzeugt, daß Du nichts andere mehr gelten lassen willst oder kannst. Dabei übersiehst Du nebenbei alle Dir vom Gesprächspartner entgegengebrachten Wertschätzungen, die üblicherweise signalisieren: Laß´uns auf respektvoller Ebene miteinander reden und sachlich bleiben, auch wenn wir verschiedene Meinungen haben.” Vielen Lehrern fehlt diese Sensibilität, solche sozialen Verhaltensweisen zu erkennen, weil sie zu sehr darauf fixiert sind, sich ihren ihrer Meinung nach überlegenen Status in der Hierarchie zu sichern.

    Du forderst leicht verständliche Sätze und sagst selbst: “Pass auf, ich möchte dir kein H.o.n.i.g ums M.a.u.l s.c.h.m.i.e.r.e.n. Aber kann bestimmte Kommunikationsregeln nicht bei jedem voraussetzen. Bei Kindern tue ich es nicht und bei den meisten User hier ebenso wenig. Warum sollte ich mich abmühen, S.c.h.w.e.i.n.e das Pfeifen beizubringen?”

    Lies Dir den Schrott mal wirklich durch! Was soll mir das denn bitte sagen? Und Du verlangst von mir, daß ich mich klar ausdrücken und kürzer fassen soll? Du solltest Deine Einträge vielleicht selbst mal Korrektur lesen, denn in Deinen Kopf kann leider auch kein anderer ´reinschauen! Da muß man sich doch fragen, was in Deinem Hirn nicht richtig geschaltet ist!

    Von Geschäftspraktiken hast Du offensichtlich gar keine Ahnung, denn mündliche Verträge haben tatsächlich Gültigkeit. (Zur Not wird Dich eine Rechtsberatungsstunde bei einem Anwalt Deiner Wahl diesbezüglich aufklären.) Auch wenn dies im Allgemeinen im Box-Business anders gehandelt wird (wg. finanzieller Möglichkeiten), ändert sich dadurch nicht die Rechtsgrundlage.

    Deine restlichen Äußerungen kommentiere ich nicht mehr, weil es mir zu spät dafür ist und aufgrund Deiner gesamten Äußerungen keine vernünftige Fortsetzung der Debatte zu erwarten ist.

    Nur eines noch zum Abschluß:
    Alles ging damit los, daß Du mir hier zu Anfang und dann wiederholt vorgeworfen hast, daß ich an dieser Stelle “Vorwürfe” gegen “unbekannt” erhoben habe, was Dir aufgrund Deiner persönlichen Meinung falsch erscheint. Ich wollte nach Deiner ersten Reaktion mal sehen, wohin das Ganze führt, wenn ich mich versöhnlich verhalte, aber dennoch meinen Standpunkt vertrete. Vermutlich hast Du meine Freundlichkeit Dir gegenüber nur als Schwäche verstanden (typischer Feher bei Selbstüberschätzung).
    Wenn Du wirklich so schlau wärst wie Du Dich hier darzustellen versuchst, hättest Du schon von dem Spruch gehört:

    “If the shoe fits, wear it!”

    Diese (!) Aussage besitzt allgemein anerkannte Gültigkeit (auch in Deutschland), weshalb ich entgegen Deiner Meinung nie eine oder mehrere Forum-User namentlich benennen mußte.

    Also, Du Hobby-Philosoph und “Aushilfslehrer”, such Dir andere Gegner, denn für mich bist Du nach inzwischen erfolgter Analyse nicht mal ein Sparringspartner. 😉

  22. Peddersen
    31. Januar 2012 at 11:42 —

    Grumpy

    Was ist (war) los mit dir? Vielleicht ein bisschen zu viel Cognac intus? Das klingt ja wie ein sich steigernder Wutausbruch.
    Ich zwing dich nicht zu antworten, aber ich möchte doch gerne noch mal auf ein paar Punkte eingehen. Auch wenn es wahrscheinlich wenig Sinn macht und ich nicht mehr in der Lage bin, dein Bild, was du dir (besonders gestern) von mir gemacht hast, zu entzerren.

    “Du bist definitiv nicht ungebildet, aber leider hoffnungslos eingebildet.”

    Das ist wohl so. Aber ich gebe mir Mühe, mich zu verbessern. Es war schon schlimmer.

    Meine Einbildung basiert nicht auf Frust, sondern auf die Dissonanz zwischen meinen (subjektiv eingeschätzten) kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten und die der meisten anderen. So ziemlich jeder wird seine (psychologischen) Leichen im Keller haben. Das ist meine.

    “Allerdings verwendest Du im Laufe unserer Diskussion immer mehr Fachbegriffe, was in der von Dir eingesetzten Art von der Thematik (mein erster Eintrag) nur ablenken soll. (Wenn Du keine Argumente hast, verwirre Dein Gegenüber mit (D)einer eigenen Fachsprache). Das läßt darauf schließen, daß Du hier nur noch an einem Rhetorik- oder Allgemeinbildungs-Battle interessiert bist und nicht am Kern der Sache, nämlich meinem ersten Statement, daß Dich zunächst offensichtlich emotional so erregt hatte, daß Du diesen “Schlagabtausch” forciert hast.”

    Schlussfolgerung folgt aus eine Reihe von Annahmen ohne die dazugehörigen Prämissen. Also im Klartext, psychologistische Spekulation.

    “Des weiteren bist Du so sehr von Dir und der Allgemeingültigkeit Deiner persönlichen Meinung überzeugt, daß Du nichts andere mehr gelten lassen willst oder kannst.” Das selbe in Grün.

    “Dabei übersiehst Du nebenbei alle Dir vom Gesprächspartner entgegengebrachten Wertschätzungen,…”

    Falsch! Denn nicht meine (von dir unterstellte) blinde Selbstüberschätzung übersieht deine an mir gerichtete Wertschätzung. Denn deine Wertschätzung impliziert eine Geringschätzung, die ich dir entgegenbringe, was aber nicht wahr ist (sondern ebenfalls nur eine Unterstellung). Und das ist der erste von zwei Gründen, warum ich auf Schmeichelein nicht reagiere. Der zweite ist, dass ich der Meinung bin, eine sachliche Diskussion kann durchaus ohne Emotionen geführt werden. Gerade wenn sie gutartig ist, wie die deinen. Denn wenn ich nicht die von dir gewünschte emotionale Reaktion folgen lassen, können aus deinen gutartigen Emotionen schnell bösartige werden. (Ich möchte sie nicht alle aufzählen, es sind so viele, gerade in deinem letzten Text) Daher versuche ich stets, alle sonst wie gearteten Emotionen aus dem Spiel zu lassen. Nur Pech für mich, dass der von mir gewünschte Effekt nicht erreicht wird und du dies negativ attribuierst.

    “Du forderst leicht verständliche Sätze und sagst selbst: ‘Pass auf, ich möchte dir kein H.o.n.i.g ums M.a.u.l s.c.h.m.i.e.r.e.n.’ …Lies Dir den Schrott mal wirklich durch! Was soll mir das denn bitte sagen? Und Du verlangst von mir, daß ich mich klar ausdrücken und kürzer fassen soll?”

    Gut, solche prosaischen Floskeln sind wirklich nicht gut gewählt. Aber ich dachte, ich hätte mich damit ausreichend verständlich gemacht. Bestimmte defizile kommunikative Diskurse setzen ein bestimmtes kognitives Niveau voraus. Aber nicht nur das. Sie erfordern auch entsprechend höhere Kommunikationsregeln. Beides habe ich von dir vorausgesetzt. Bei Kindern und den meisten Usern hier kann ich es nicht. Denn sie erfüllen für beides die kognitiven Voraussetzungen. Sorry, wenn ich mich da missverständlich ausgedrückt habe.

    Die einzige (box-)thematische Punkt von dir:

    “Auch wenn dies im Allgemeinen im Box-Business anders gehandelt wird (wg. finanzieller Möglichkeiten), ändert sich dadurch nicht die Rechtsgrundlage.”

    Das klingt ja so, als ob Box-Justitia käuflich wäre. Überzeugt mich nicht.

    Nur eines noch zum Abschluß:
    Alles ging damit los, daß Du mir hier zu Anfang und dann wiederholt vorgeworfen hast, daß ich an dieser Stelle “Vorwürfe” gegen “unbekannt” erhoben habe, was Dir aufgrund Deiner persönlichen Meinung falsch erscheint.”

    Das habe ich auch ausführlich begründet. Auf eine entsprechende (sachliche) Reaktion von dir warte ich immer noch. Denn meine Begründung hast du nicht entkräften können oder wollen.

    “Ich wollte nach Deiner ersten Reaktion mal sehen, wohin das Ganze führt, wenn ich mich versöhnlich verhalte, aber dennoch meinen Standpunkt vertrete. Vermutlich hast Du meine Freundlichkeit Dir gegenüber nur als Schwäche verstanden (typischer Feher bei Selbstüberschätzung).”

    Hier fallen gleich beide Vorwürfe in einem Absatz zusammen. Erstens, die psychologisierte Spekulation und zweitens, die Problematik der normativen Emotionalität in sachlichen Diskursen.
    An dieser Stelle möchte gerne ein Phänomen ansprechen, dass mich privat und auch beruflich beschäftigt. In einer bestimmten Sache weisen Geistes- und Sozialwissenschaftler und Naturwissenschaftler ein auffällig gegensätzliches Verhalten auf. Von Ersteren wird man kaum einmal erleben, dass sie sich forsch, voreilig und nachlässig, also in dilletantischer Weise auf Dinge einlassen, die sich auf dem Feld von Naturwissenschaftlern befinden. Jedoch im umgekehrten Fall trifft genau das Gegenteil zu. Warum müssen sich die meisten Naturwissenschaftler auf so dilletantische Weise auf philosophische und pychologische Probleme einlassen? Und warum verhalten sie sich nicht ihrem kognitiven Niveau entsprechend? Mir geht es nicht in den Kopf, warum Naturwissenschaftler urplötzlich sämtliche wissenschaftliche Skills (wie Sachlichkeit in der Analyse, Einhaltung der Beweiskette etc. – also auch essentielle Kommunikationsregeln auf höherem Niveau) eintauschen für plumpe psychologische Spekulationen und Emotionen. Mal ehrlich, Grumpy, hast du jemals Emotionalität in einem wissenschaftlichen Diskurs zugelassen? Hast du in einer deiner wissenschaftlichen Arbeiten jemals etwas behauptet, was du nicht durch eine stringente und logisch konsistente Beweisführung belegen konntest?
    Wie gesagt, ich beschäftige mich auch auf beruflicher Seite mit diesem Phänomen. Und du gehörst eindeutig dazu. Du könntest jetzt sagen, wir führen hier keine wissenschaftliche Diskussion, wenn wir hier übers Boxen unterhalten. Gut, aber das “unwissenschaftliche” Thema rechtfertigt doch nicht gleich die Aufgabe kommunikativer Fähigkeiten und Regeln!
    Und bevor du mir genau das vorwirfst, belege es bitte.

    Wenn Du wirklich so schlau wärst wie Du Dich hier darzustellen versuchst, hättest Du schon von dem Spruch gehört:

    “If the shoe fits, wear it!”

    Der Schuh passt mir nicht. Weder bin ich einer von denen, die “klare Fehlurteile (Huck vs. Lebedev; Sturm vs. Macklin, ….) ohne große Entrüstung akzeptieren”, noch einer von denen, die das offizielle Urteil im Kampf Sturm-Murray nicht anerkennen.

    Diese (!) Aussage besitzt allgemein anerkannte Gültigkeit (auch in Deutschland), weshalb ich entgegen Deiner Meinung nie eine oder mehrere Forum-User namentlich benennen mußte.

    Das mag sein. Nur wohin soll das führen? Welche Absicht verfolgst du mit dieser “allgemein anerkannten Gültigkeit”?
    Ich stell dir einfach mal ne Gegenfrage. Ersetze diesen Satz (also den Vorwurf an Unbekannt) für folgenden:

    und füge dein Leitspruch an.

    Hat dieser Satz weniger Sinn und Bedeutung als dein ersetzter Satz?

    Also, Du Hobby-Philosoph und “Aushilfslehrer”, such Dir andere Gegner, denn für mich bist Du nach inzwischen erfolgter Analyse nicht mal ein Sparringspartner. 😉

    Wie gesagt, hier endet der sich steigernde Wutausbruch. Ich hoffe nur, dass am Cognac lag.

    Fazit: Bei all meinen Fehlern, die ich habe (einen habe ich ja hier bereits benannt), Emotionalität und Unprofessionalität in Bezug auf Psychologismen kann man mir nicht vorwerfen.

    P.s. Bin kein Lehrer.

  23. jones
    31. Januar 2012 at 12:58 —

    Ich will eure Diskussion nicht stören, nur 2 kleine Einwürfe.

    Wenn Sturm im Ring zu Murray gesagt haben sollte, “lass uns ein Rematch machen” und Murray war einverstanden, dann ist noch kein mündlicher Vertrag zustande gekommen.
    Es fehlt mindestens ein notwendiger Vertragsbestandteil und das ist die Börse, alle anderen üblichen Bestandteile eines Vertrage, wie Erfüllungsort und Erfüllungszeit können evtl. als Nebenbedingung abgetan werden, aber ohne Preis bzw. Börse gibt es keinen Vertrag, egal ob mündlich oder schriftlich, egal ob auf dem Wochenmarkt oder im Boxring.

    Der andere Punkt ist, um wieder zum Boxen zu kommen, so frei ist Sturms Wahl nicht. Er steht im Wettbewerb mit den Promotern. Wenn der Promoter von Martinez Macklin ein besseres Angebot macht, dann hat Sturm eben Pech. Ob das Angebot so gut war wie Sturm behauptet oder ob es neben der erhöhten Börse auch weitere Klauseln gab, wie Macklin behauptet, kann ich nicht beurteilen.

    Kurz meine Meinung zu Fall Sturm und Murray
    Wenn über 80% Sturm als Sieger sehen (die Zahl ist eine Schätzung von mir, nach einer Recherche), dann ist ein Rückkampf kein “muss”. Schon viele Boxer haben bei einer ähnlichen Situation kein Rematch gesucht, da die Masse es nicht verlangt hat. Allerdings muss Sturm einen mindestens gleichwertigen Gegner für den nächsten Kampf verpflichten, sonst macht er sich lächerlich.
    Die Namen die in der Gerüchteküche zu hören sind, gefallen mir bisher gut. Andy Lee gehört zu meinen Lieblingen und ein Kampf mit Zbik ist irgendwie auch überfällig und als deutsch deutsches Duell gut zu verkaufen.

    Nur meine 5 Pfennige, nun könnt ihr wieder über Gott und die Welt diskutieren.

  24. Peddersen
    31. Januar 2012 at 13:35 —

    jones

    Ich glaube, die Disussion wurde beendet.

    Übrigens, was machst du hier eigentlich auf nem toten Thread?

    Ein Rückkampf wird, wie du schon angedeutet hast, vom Publikum gefordert. Und zwar dann, wenn die wesentliche Frage offen geblieben ist – wer ist nun der bessere von beiden. Das mag manchmal sehr eng sein, aber man kann sie auch dann noch beantworten. Auf alle Fälle hat es nichts, aber auch gar nichts mit dem offiziellen Urteil zu tun. Lediglich die allgemeine Einschätzung vom Publikum ist hier maßgeblich. Natürlich spielt auch noch die Einschätzung der “Hauptdarsteller” eine Rolle, jedoch nur eine untergeordnete. Schließlich übt das Publikum Druck auf die Boxer aus (bzw. den Boxer, der der Hauptentscheidungsträger ist) und nicht umgekehrt. Und natürlich nicht nur auf die Boxer, sondern auf die Veranstalter, Verbände und Sender.
    Es gibt keinen Rückkampf, wenn der erste nicht strittig endete (ausgenommen man hat ihn zuvor verklausoliert). Und wann gilt denn ein Urteil als strittig? Nicht, wenn einzelne Fachleute oder der Verband/Verbände oder die Boxer, Trainer, Promoter usw. ihn als strittig befinden, sondern allein das Publikum. Auch ein Gericht wird hier keinen Einfluss auf die Durchsetzung eines Rückkampfes nehmen können, ohne dass zuvor Druck von der Öffentlichkeit (also Publikum) ausgeübt worden ist. Dass sich das Publikum evtl. auch beeinflussen lässt durch die vorher Genannten, mag schon sein. Aber das ist alles unerheblich.
    Und moralische Gesetzmäßigkeiten kann man gerade in diesem Business getrost als redundant betrachten.
    Also, wenn das Publikum meint, nicht einverstanden zu sein mit dem Urteil und fordert einen Rückkampf, dann kann niemand, auch keine Gerichtsbarkeit den Rückkampf verhindern (Dusgenommen einer der Boxer wagt es, den Schwanz einzuziehen. Dann muss er aber damit leben, beim Publikum inwiederbringlich in Ungnade gefallen zu sein.). Dasselbe gilt für den umgekehrten Fall. Wenn das Publikum auf einen Rückkampf keinen Wert legt (weil nicht strittig genug), dann kann auch niemand (kein Verband, keine Gerichtsbarkeit, kein etc. ) einen Rückkampf erzwingen.

  25. jones
    31. Januar 2012 at 14:02 —

    Ich habe die letzten Kommentare angeschaut und deiner um 11:42 war einer der letzten.

    Deinem Beitrag kann ich zustimmen, mit einer Einschränkung. Ein Verband kann in besonderen Fällen schon einen Rückkampf verlangen und wenn der Boxer diesem Verlangen nicht nachkommt, kann der Verband ihm den Titel entziehen.

  26. Peddersen
    31. Januar 2012 at 14:06 —

    jones

    Jo, ich weiß. Aber nicht ohne das Interesse der Allgemeinheit – als nicht ohne das Publikum.

  27. Monk
    31. Januar 2012 at 15:25 —

    ich glaube Grumpy meinte einfach, das Sturm nicht andauernd Rückkampfe verprechen darf, und dann es erstens nicht einhält und dann noch gegen einen andere boxt, wo das wieder passieren kann. Und Grumpy ist auch nicht deshalb sauer geworden, weil seine Kritik kritisiert wurde, sonder weil Peddersen sehr von oben herab schreibt, dafür kann man ruhig sauer werden. Und übrigens hat Grumpy für mich dieses “Duell” gewonnen. Nicht unbedingt weil er wegen dem Thema recht hatte, sondern auf der menschlichen Ebene!

  28. Peddersen
    31. Januar 2012 at 16:15 —

    Monk

    Meinetwegen kannst du dich gerne als die moralische Instanz bezeichnen.
    Nur ging es mir nicht darum, anderen möglichst sympathisch oder unsympathisch zu erscheinen. Ist mir völlig wurst!

  29. Monk
    31. Januar 2012 at 16:17 —

    das merkt man immer wieder

  30. Peddersen
    31. Januar 2012 at 16:17 —

    “Nicht unbedingt weil er wegen dem Thema recht hatte”

    Ist auch richtig, dass du das differenzierst. Denn ich glaub nicht, dass du sehr viel von dem, was ich geschrieben habe, verstanden hast.

  31. Monk
    31. Januar 2012 at 16:30 —

    das heißt noch lange nicht das du “Recht” hattest. Das war halt ein Thema, wo es fast nur um die Meinung ging!!! Du hattest offentsichtlich einen ganz anders Ziel gehabt. Und nicht so wie es gerne darstellen würdest. Mit Selbstüberschätzung hat er den Nagen auf den Kopf getroffen. Ich denke du kannst deinen Inhalt wunderbar verpacken, nur ist dein Inhalt nicht zum übersdchätzten geeignet. Du bist Sprachlichbegabt aber dein Logischen Denken ist normal, also bleib lieber mal auf dem Teppich.

  32. Peddersen
    31. Januar 2012 at 16:43 —

    Monk

    Glaube nicht, das dein Intellekt dafür ausreicht, dir auch nur annähernd ein richtiges Bild über die Thematik zu verschaffen, die da oben abgehandelt wurde.
    Ich möchte in diesem Zusammenhang auch jegliche Diskussionen hier abbrechen. Also bemühe dich gar nicht erst, hierauf zu antworten.

  33. Monk
    31. Januar 2012 at 16:56 —

    😀 aber ich lasse es jetzt sein

  34. kevin22
    31. Januar 2012 at 17:59 —

    Peddersen sagt:

    “Glaube nicht, das dein Intellekt dafür ausreicht, dir auch nur annähernd ein richtiges Bild über die Thematik zu verschaffen, die da oben abgehandelt wurde.
    Ich möchte in diesem Zusammenhang auch jegliche Diskussionen hier abbrechen. Also bemühe dich gar nicht erst, hierauf zu antworten.”

    Du erinnerst mich stark an Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper!

  35. Peddersen
    31. Januar 2012 at 18:12 —

    Wer ist das?

  36. Peddersen
    31. Januar 2012 at 18:14 —

    Mein Idol ist eher Dr. Dr. Dathe.

  37. Peddersen
    31. Januar 2012 at 18:42 —

    Hab mal bei Wiki nachgelesen. Bin weder superintelligent (139IQ) noch bis ich ein sozialer Embrio. Aber gut, vielleicht wirke ich ja so. Hmm…

  38. Grumpy
    1. Februar 2012 at 22:43 —

    Aufgrund einer kurzfristig angesetzten Dienstreise konnte ich die Einträge nicht verfolgen, Daher jetzt mit Verspätung:

    @ Monk
    Vielen Dank für Deine Beiträge. Besonders der vom 31.01. um 15:25 zeigte mir, daß es durchaus möglich war, meinen ersten Beitrag zu verstehen, auch wenn Peddersen meint, er könne beurteilen, daß Dir die Intelligenz dazu fehlt. Ich bestätige Dir hiermit, daß Du meinem ersten Eintrag und den späteren Äußerungen folgen konntest, was dem Herrn Peddersen trotz seiner hier gezeigten Versuche, eine überlegene Intelligenz für sich zu verbuchen, nicht möglich war.

    @ Kevin22
    “Du erinnerst mich stark an Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper!”
    Der war gut!!!! 😀 😀 😀

    @ Jones
    Du hast die Diskussion in keiner Weise gestört. Und nach unseren bisherigen Kontakten bin ich mir sicher, daß jede Diskussion zwischen uns über dieses Thema selbst bei verschiedensten Ansichten kürzer und sachlicher ausgefallen wäre als diese zwischen mir und Peddersen.

    @ Peddersen
    Was soll ich zu Deinem letzten Eintrag sagen?! Du kürzt meine Kommetare, um deren Sinn zu verfälschen. Du versuchst, hier Grundsatzdiskussionen über Forum-Regeln aufzustellen und kritisierst Verhaltensweisen, die Du anschließend selbst nicht einhältst. Du verfaßt immer längere Einträge, um mit immer hochtrabenderen Formulierungen vom Kern der Sache und Deinen Fehlinterpretationen abzulenkenden.

    Du meinst, daß ich aufgrund Deiner schwachen Beiträge Wütausbrüche habe?! Du hast nicht die geringste Ahnung und Vorstellung, mit was für Dingen ich mich beruflich herumschlagen muß. Sei Dir sicher: das hier ist für mich Entspannung pur, denn wenn es eine Belastung für mich darstellen würde, hätte ich schon längst keinen Beitrag mehr geschieben (daher auch meine Aussage, daß Du für mich nicht mal ein Sparringspartner bist).
    Vielleicht hast Du anhand der letzten Einträge anderer Teilnehmer wenigstens jetzt gemerkt, daß es hier vorrangig um den Meinungsaustausch der User über Ansichten zum Boxsport geht und nicht um die von Dir zur Schau getragene Selbstdarstellung.

    Daher mein natürlich unverbindlicher und gut gemeinter Rat: Suche Dir ein anderes Forum, in dem Deine Interessen oberste Priorität haben. Dann brauchst Du Dich in Zukunft auch nicht mehr für “überqualifiziert” und aufgrund Deiner “überlegenen Intelligenz” mißverstanden zu fühlen. 😀

    Um Dir den Abschied nicht all zu schwer zu machen, werde ich auf Deinen letzten Eintrag (und ev. folgende) auch nicht mehr eingehen. Und nochmals: Ließ bitte in Zukunft Deine Beiträge vor Freigabe Korrektur, damit Du “noch ein bischen gebildeter” ´rüberkommst! (Versuch´ jetzt bloß keinen Konter mit dem “ß”.) 😀

  39. Monk
    1. Februar 2012 at 23:41 —

    😀 ich denke mir auch jedes mal, wenn er mit seinen Grammatik Verbesserungen anfängt: “Hallo, wir sind hier bei boxen.de und nicht bei bücherwurm.de”

  40. Grumpy
    2. Februar 2012 at 00:28 —

    @ Monk
    So sehe ich es auch. Peddersen geht nach einem ganz einfachen Schema vor: Er bringt keinen eigenen Eintrag, sondern wartet auf Beiträge, die er meint kritisieren und ´runtermachen zu können. Du kannst Dir z. B. unter dem Eintrag “Kein Shakehands: Angespannte Stimmung bei der Pressekonferenz zum Hernandez-Cunningham Rematch” seinen Eintrag vom 01.02. um 23:12 ansehen.

    Durch dieses Verhalten kann er sich (ebenso wie z. B. Sturm) seine Gegner aussuchen, gegen die er meint gewinnen zu können. Das Problem ist nur, daß er sich dabei genauso verschätzt wie Sturm und dann wie der gegen Macklin in den Seilen steht und mit allen Mitteln, Manövern und Ablenkungenversucht zu gewinnen versucht. Wenn das nicht klappt, dann sind die anderen eben alle zu beschränkt um seinen Ansichten folgen zu können!

    Man muß sich da fragen, wieso dieser “geistige Überflieger” dann überhaupt an dieser Stelle mit uns ungebildeten Banausen in Kontakt tritt! 😀

    Entschuldige, Peddersen möchte ja, daß ich immer den von mir gemeinten Personenkreis genau benenne, daher also:
    Du und alle, die das hier lesen, müssen beziehungsweise können sich fragen, warum Peddersen dann überhaupt in diesem Forum mit uns ungebildeten Banausen in Kontakt tritt. 😀

  41. Peddersen
    2. Februar 2012 at 10:38 —

    grumpy

    “Ich bestätige Dir (Monk) hiermit, daß Du meinem ersten Eintrag und den späteren Äußerungen folgen konntest, was dem Herrn Peddersen trotz seiner hier gezeigten Versuche, eine überlegene Intelligenz für sich zu verbuchen, nicht möglich war.”

    Was Monk und deine späteren Äußerungen anbelangt, wie kommst du darauf, dass er sie verstanden hat? Er hat sich doch mit keinem Wort darauf bezogen. Lediglich dein ersten Beitrag hat er interpretiert. Der Rest bezog sich auf mich und meine “bösen” Absichten.

    Was Sturms Pflicht zum Rückkampf anbelangt, dazu haben Jones (31. Januar 2012 um 12:58 und 14:02) und auch ich (31. Januar 2012 um 13:35) dezitierte Meinungen dargelegt. Vielleicht hast du sie ja übersehen. Wenn ja, lies sie mal durch, wenn nicht, lies sie noch mal durch.

    In meinem ersten Beitrag habe ich mich konkret auf deine Aussagen bezogen. Konkret heißt, nicht auf der Metaebene (das kam später). Mein abschließendes Fazit hat dich wohl zutiefst verletzt, sodass aufgrund dessen eine von mir gewünschte Reaktion deinerseits auf rein sachlicher (themenbezogener) Ebene ausblieb. Zugegeben, ziemlich dumm von mir. Statt dessen musstest du Rache ausüben und hast dich dabei in Dinge verrannt, von denen du (wie sich im weiteren Verlaufe herausgestellt hat) keine Ahnung hast. Die ganze Sache nahm irgendwie eine falsche Richtung an.

    “Sei Dir sicher: das hier ist für mich Entspannung pur, denn wenn es eine Belastung für mich darstellen würde, hätte ich schon längst keinen Beitrag mehr geschieben (daher auch meine Aussage, daß Du für mich nicht mal ein Sparringspartner bist).”

    Ich nehme mal an, dass hier der Sparringspartner das Analogon zum Gesprächspartner ist. Dafür sparrst du aber nicht wenig mit mir.

    “Vielleicht hast Du anhand der letzten Einträge anderer Teilnehmer wenigstens jetzt gemerkt, daß es hier vorrangig um den Meinungsaustausch der User über Ansichten zum Boxsport geht und nicht um die von Dir zur Schau getragene Selbstdarstellung.”

    Ich hab dir schon mal gesagt (und auch ausführlich begründet), lass das Psychologisieren! Deine subjektiven Einschätzungen über meine Person hat überhaupt nichts mit dem Thema zu tun. Es lenkt nur ab.
    Und was den vorrangigen Meinungsaustausch der User über Ansichten zum Boxsport anbelangt; ich gehöre auch dazu. Denn wenn ich deine Ansichten zu einem Boxthema konkret kritisiere, verlasse ich keineswegs die themenbezogene Ebene. Und ebenso darf ich erwarten, dass auf meine Kritik eine themenbezogene Reaktion erfolgt. Gut, ich hab´s ja schon angesprochen, mein Fazit hätte ich mir klemmen müssen. Jedoch bin ich im Folgenden immer sachlich geblieben. Denn im Folgenden habe ich mir jegliche Beleidigungen an deine Person geklemmt – was man von dir nicht behaupten kann. Im Gegenteil, dir ging es ab dann fast ausschließlich nur noch darum, mir schlechte Absichten zu unterstellen. Soll ich sie dir alle aufzählen??

    “Dann brauchst Du Dich in Zukunft auch nicht mehr für “überqualifiziert” und aufgrund Deiner “überlegenen Intelligenz” mißverstanden zu fühlen.”

    Ich bin Boxinteressierter und treibe mich hier schon ein paar Jahre rum. Ich wäre nicht so lange dabei, wenn ich mich vor dem analphabetischen Pöbel abschrecken ließe. Dazu liegt mir das Thema zu sehr am Herzen.
    Du glaubst, du bist mit diesem Satz sehr orginell gewesen. Du bist nicht der erste, der auf diese “spezielle Art und Weise” vor mir kapituliert.

    “Um Dir den Abschied nicht all zu schwer zu machen, werde ich auf Deinen letzten Eintrag (und ev. folgende) auch nicht mehr eingehen.”

    Was soll ich zu Deinem letzten Eintrag sagen?! Du kürzt meine Kommetare, um deren Sinn zu verfälschen. Du versuchst, hier Grundsatzdiskussionen über Forum-Regeln aufzustellen und kritisierst Verhaltensweisen, die Du anschließend selbst nicht einhältst.

    1. Wie du siehst, bist du auf irgendwie doch auf meinen letzten Eintrag eingegangen. Aber irgendwie doch noch. Denn ich würde mir ja wünschen, wenn du nur einmal ganz konkret auf das eingehst, was du mir hier andauernd unterstellst. Wenn du tatsächlich studiert hast, müsste dir die Vorgehensweise bei aufgestellten Behauptungen bekannt sein. Warum zitierst du nicht einfach, sodass ich wiederum darauf Stellung beziehen kann? Da du es stattdessen vorziehst, im Vagen und Oberflächlichen zu bleiben und persönlich zu werden, muss ich davon ausgehen, dass dir diese Geflogenheit nicht bekannt ist oder aber dass du einfach nichts dergleichen findest, auf was deine Behauptungen konkret hinweisen.

    Und was den Abschied anbelangt, findest du nicht, dass du dich hierbei ein wenig überschätzt? Als ob du in der Lage wärst, mich hier des Platzes zu werweisen. Allein der Versuch zeugt von Selbstüberschätzung.

    “Ließ bitte in Zukunft Deine Beiträge vor Freigabe Korrektur, damit Du “noch ein bischen gebildeter” ´rüberkommst! (Versuch´ jetzt bloß keinen Konter mit dem “ß”.)”

    Monk sagt:
    1. Februar 2012 um 23:41

    “:-D ich denke mir auch jedes mal, wenn er mit seinen Grammatik Verbesserungen anfängt: ‘Hallo, wir sind hier bei boxen.de und nicht bei bücherwurm.de'”

    Darauf du:

    “@ Monk
    So sehe ich es auch.”

    Schau mal nach, wer von uns beiden hier ständig mit Grammatikverbesserungen kommt. Und wenn du es für so wichtig erachtest, dann solltest du als Vorbild voran gehen. Denn mit dem ß hast du es ja wirklich. Selbst nach der alten Rechtschreibreform wird der Imperativ von lesen nicht mit ß geschrieben. Ausgerechnet in deinem letzten Satz führst du uns hier einen Fehler vor, den man im Allgemeinen als Ironie des Schicksals bezeichnet. Übrigens steht er auch sinnbildlich für deine Rolle in diesem Diskurs.

    P.s. Hier noch ein Verhaltenshinweis von mir:

    Es schickt sich nicht, Honk dafür zu benutzen, mich in der dritten Person zu kritisieren, besser gesagt, über mich zu lästern. Es erscheint dann so, als treibe dich deine Verzweiflung dazu, nach Befürwortern und Mitstreitern zu werben, weil du mit einem bestimmten Problem allein nicht fertig wirst. Das ist echt infantil.

    Beste Grüße!

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