Marco Huck vor seiner Titelverteidigung gegen Garay: „Ich spüre, dass ich mich entwickelt habe“

Marco Huck ©Nino Celic.
Marco Huck © Nino Celic.

WBO-Weltmeister Marco Huck bestreitet derzeit die letzte Trainingswoche im Trainingslager in Kienbaum. Am Montag wird der 26-Jährige mit seinem Coach Ulli Wegner nach München reisen, wo er am 16. Juli im Olympia-Eisstadion seinen Titel gegen den Argentinier Hugo Hernan Garay verteidigen wird.

Mit dem Trainingsverlauf ist Huck größtenteils zufrieden. „Das Training lief eigentlich gut“, sagte Huck. „Vielleicht bin ich wieder ein bisschen spät mit der Vorbereitung dran gewesen, aber acht Wochen vor dem Kampf, das sollte normalerweise reichen. Die einzelnen Einheiten verlaufen wie sonst auch, zunächst haben wir im Konditions- und Kraftbereich gearbeitet, später wurde es dann spezieller.“

Seinen Gegner schätzt Huck sehr stark ein: „Natürlich habe ich seinen Kampf gegen Jürgen Brähmer im Jahr 2008 gesehen. Den hat er sehr schlecht aussehen lassen. Garay ist eben ein typischer Argentinier: Er ist sehr kampfstark, er schlägt viel und hat Mut. Aber ansonsten kenne ich ihn nicht so sehr. Ich überlasse diese Dinge dem Trainer, Herrn Wegner.“

Huck glaubt, dass die zwei Jahre als Champion ihn zu einem besseren Kämpfer gemacht haben: „Zwar bin ich erst 26 Jahre alt, aber ich merke, dass ich mich entwickelt habe. Ich bin viel vernünftiger als früher, das wirkt sich auch auf den Sport aus. Rein kräftetechnisch liegt die beste Phase meiner Karriere aber noch vor mir. Ich habe noch viele Ziele, will unbedingt einen Vereinigungskampf bestreiten. Dazu ist es nötig, in München zu gewinnen.“

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30 Gedanken zu “Marco Huck vor seiner Titelverteidigung gegen Garay: „Ich spüre, dass ich mich entwickelt habe“

  1. Der Gegner ist mal wieder ein würdiger Herrausforderer, da gibt es nichts zu meckern!

    Alerdings klingen die Aussagen Hucks wie eine Erklärung für die mögliche Niederlage und keinesfalls selbstbewusst!

  2. Wird hier die Übersicht über die letzten Kommentare nicht aktualisiert, weil das Spamproggi von adrivo mal wieder spinnt, oder was ist hier los?
    Da stehen nur alte Beiträge und nichts Aktuelles…

  3. @ Tom

    Warum kommst du gleich wieder mit einem Vorwurf, dass der Kampf gekauft ist und nicht mit rechten Dingen ausgetragen wird?
    Wenn du so an die Sache rangehst, dann lass es besser und schau dir den Kampf nicht an!
    Du würdest dich nur wieder aufregen und so argumentieren wie bei dem Kampf von WK gegen Haye!

  4. @ kevin22

    Wenn es mit rechten Dingen zugeht…….die Betonung liegt auf wenn!!!!!

    Habe ich mit irgendeinem Wort erwähnt das es beim Kampf WK gegen Haye nicht mit rechten Dingen zugegangen ist???????????

  5. @Tom
    Garay kann bestimmt immer noch 12 Runden nach vorne marschieren, das liegt den argentinischen Boxern einfach im Blut. Ich glaube, er hat aber nicht die Schlaghärte eines Lebedev und das wird sein größtes Problem. Selbst wenn Garay mehr Runden gewinnt, verliert er den Kampf, denn es wird nichts mit rechten Dingen zugehen. Es sei denn, er kann Huck von Anfang an so unter Druck setzen, dass ihm zum Schluß die Puste ausgeht, darauf hoffe ich jedenfalls.

  6. @Tom
    Garay kann bestimmt immer noch 12 Runden nach vorne ma rschieren, das liegt den argentinischen Boxern einfach im Blut. Ich glaube, er hat aber nicht die Schlaghärte eines Lebedev und das wird sein größtes Problem. Selbst wenn Garay mehr Runden gewinnt, verliert er den Kampf, denn es wird nichts mit rechten Dingen zugehen. Es sei denn, er kann Huck von Anfang an so unter Druck setzen, dass ihm zum Schluß die Puste ausgeht, darauf hoffe ich jedenfalls. PS, hier muß man seinen Text ja fünfmal durchlesen, bevor man ihn abschickt.

  7. Zu allererst: Ich mag Huck, auch wenn es jetzt Kritik hagelt, da er ja scheinbar hier recht unbeliebt ist.
    Ich hoffe mal wieder den alten Huck zu sehen und nicht den aus den Kämpfen gegen lebedev oder nakash(oder wie hieß der letzte gegner nochmal?)^^
    Ich denke aber, dass Huck große Probleme bekommen wird

  8. Hoffe es gibt eine ringschlacht, und ich würde mir wünschen wenn huck ko gewinnt.
    Leider kein wunschkonzert.huck ist stark da könnt ihr sagen was ihr wollt und Mut hat er auchnoch dazu .
    Freue mich schon drauf weiß jemand wer noch bei dieser Veranstaltung Kampf
    Mfg

  9. Ich wiederhole,was ich bereits schon einmal gesagt habe:
    Sollte es weiterhin zweifelhafte Entscheidungen geben-wie bei Huck -Lebedev,Sturm-Macklin oder ähnlichen Events-werden sich die Veranstalter ihr eigenes Grab schaufeln.
    Die Einschaltquoten werden drastisch in den Keller fallen.
    Boxen wird aus dem deutschen Fernsehen verschwinden und wird der Bedeutungslosigkeit
    anheim fallen.

  10. @ Pitt

    Das Problem liegt doch ganz woanders,nimm z.B. die amerikanischen Punktrichter die werten wer den Kampf macht,ob der nun trifft oder nicht,z.B. letzten Samstag 118:108 für WK,europäsche Punktrichter werten eher wer die klareren Treffer hat,solange da keine Einigung besteht,wird sich nie etwas ändern!

  11. Ich glaube das war keine gute Entscheidung von SE Garay zu verpflichten,denn man hat ja schon gesehen wieviele Probleme Huck mit Ran Nakash hatte und Garay hat einen ähnlichen Boxstil und ist ne Ecke besser als Nakash.

  12. Ja aber die Amerikaner sind eh einbisschen dumm ganz ehrlich…Natürlich im Boxen zählt nicht wer den Kampf macht sondern wer die besseren bzw mehr Treffer hat und was bringt das wenn jemand viel schlägt und nur die Deckung trifft?
    Z.b der Kampf Sturm-Macklin war so ähnlich da hatte Sturm die klareren Treffer und Macklin hat sehr oft auf die Deckung geschlagen aber bei diesen Kampf muss man ganz klar sagen das Sturm viel zu wenig getan hat und deswegen der „wahre“ Sieger war Macklin….

  13. Tom
    Natürlich war die Entscheidung des einen Punktrichter 118-108 viel zu hoch.
    Ich hatte Wladimir mit etwa 3 Runden vorn.
    Trotzdem hat er erheblich öfters getroffen als Haye.

  14. @Tom: das verstehe ich nicht. Findest Du, dass Haye mehr Aktivität zeigte? Oder, dass er mehr klare Treffer gesetzt hat? Welche Art von Punktrichter hätte den nun stärker zu Gunsten von Haye urteilen sollen?

  15. @YoungHoff: ich mochte Huck auch. Ich mag seine Art zu boxen, auch wenn (oder gerade weil) sie alles andere als fein ist. Das Problem ist, dass ich dann irgendwann ein paar Interviews mit ihm gehört habe. Seitdem war’s das mit der Sympathie.

  16. @ DrHenrik

    Ja du verstehst manchmal vieles nicht! Sche..s auf den Vereinigungskampf vom Wochenende!
    Lese nochmal Pitt´s ersten Kommentar und meine Antwort darauf!

    Es ging um Fehlurteile und solange verschiedene Nationen unterschiedlich werten,wird sich das Problem auch nicht von selbst lösen!

  17. Ich frage mich ob Sauerland bewusst ist welch für einen doch guten Gegner sie verpflichtet haben,sollte Garay in der Form sein so wie mann in aus dem Halbschwergewicht kennt wird er Huck schlagen,ich denke es wird erneut zum Skandalurteil kommen wo der Rotkopf Uli und Huck der Sieg erneut geschenkt wird.

  18. @Tom: es fällt mir halt schwer, mich von dem Kampf zu lösen, solange sich hier die ganzen Realitätsverweigerer ausbreiten , die den Kampf verdrehen und behaupten, er wäre knapp gewesen oder Haye wäre besser gewesen (alles Dinge, die noch nicht einmal Haye selber behauptet). Wenn man sich getäuscht hat, sollte man das auch anerkennen können. Dein Posting habe ich in dem Zusammenhang dann wohl falsch interpretiert.

  19. Huck hat Erfolg und Mut. Aber was er bisher gezeigt hat, hat mit Boxen oft wwnig zu tun. Da ist immer noch zu viel unkontrollierter Schläger-Stil drin. Dann hält er die Gegner mit der Führhand auch immer beinahe fest, um sie sich zurechtzulegen. Cunningham und Lebedev haben gezeigt, dass man ihn ausboxen kann.

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