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Marco Huck kämpft in den USA

Eigentlich ist mit dieser Überschrift schon alles gesagt, was es nennenswertes zu sagen gibt. Fast ein Jahr nach dem Kampf gegen Yakup Saglam wird es scheinbar für Marco Huck langsam Zeit, wieder einmal aktiv zu werden. Ansonsten fällt er u.a. bei BoxRec aus der Liste und das will er bestimmt vermeiden. Um weiter als aktiver Boxer geführt zu werden, muss also ein Kampf her. Scheinbar völlig egal, gegen wen.

Um das Ganze gleich mal aufzulösen: Marco Huck kämpft in den USA gegen einen Aufbaugegner. Sein Name ist Nick Guivas. Der gute Mann ist 40 Jahre alt und belegt in der Boxrec-Liste des Schwergewichts Platz 423. Sein Kampfrekord: 14(9)-10(6)-3. Mehr als ein Staybusy-Kampf ist es also nicht, was man da erwarten kann. Gekämpft wird am 17. Mai in Mashantucket, wo der New Yorker Promoter Lou DiBella schon mehrmals kleinere Veranstaltungen abgehalten hat. Der Huck-Kampf reiht sich auf einer Undercard in eine Aufbauveranstaltung ein. Verständlich, dass Huck diesen Kampf bisher nicht einmal auf seiner Facebook-Seite erwähnt. Noch im März hörte sich das ganz anders an.

Erinnern wir uns mal zurück: Nach seinem TKO 4 Sieg über Saglam im Ballhaus Forum München kamen noch die ganz großen Töne: Man sieht, dass ich nichts verlernt habe und ein toller Krieger bin. Mein Ziel ist es, die Weltspitze zu dominieren.“ So steht es heute immnoch zu lesen in der Internetausgabe der „Berliner Morgenpost“ vom 18. Juni 2018. Ja, richtig gelesen: Von „dominieren“ war die Rede. (Klick) An Selbstbewusstsein hat es Huck ja noch nie gemangelt.Bis auf seine Ankündigung in dem youtube-Clip ist nicht viel passiert. Und jetzt dieser Kampf gegen einen völlig unbedeutenden Gegner? Dominieren sieht jedenfalls anders aus.

Man hätte erwartet, dass Huck noch im Jahr 2018 wenigstens einen Kampf bestreitet, der diese Aussage untermauern würde. Aber es kam einfach nichts zustande. Man hörte erstaunlicherweise bis auf diesen Clip so gut wie gar nichts von Huck, der ja sonst nicht gerade ein Freund der leisen Töne ist. 

Wir werden sehen, was nach diesem doch eher unbedeutenden Kampf kommen wird. Gegen wen sollte er denn jetzt eigentlich kämpfen, wenn er sein Ziel das Schwergewicht zu dominieren, auch nur annähernd errreichen will? Wäre er vielleicht der passendere Gegner von Tyson Fury gewesen? Huck belegt gegenwärtig #30 im BoxRec-Schwergewicht. Welcher vor ihm liegende Boxer wäre denn gut für sein Vorwärtskommen im Schwergewicht? Es wäre eine Aufgabe für seinen Bruder und Manager Kenan, das heraus zu bekommen.

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5 Kommentare

  1. 4. Mai 2019 at 12:23 —

    Na ja, bei dieser Ansetzung werden viele der Sportsfreunde wohl sprachlos sein.

  2. „Man sieht, dass ich nichts verlernt habe und ein toller Krieger bin. Mein Ziel ist es, die Weltspitze zu dominieren.“

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  3. 4. Mai 2019 at 12:56 —

    Das Problem ist halt das die Top Boxer im Schwergewicht wie z.B Wilder, Joshua, Fury usw. versuchen Huck aus dem Weg zu gehen, weil Huck anscheinend sehr stark stinkt und im Kampf sehr starke schweiß Ausbrüche kriegt und es alle einfach eklig finden.

  4. 4. Mai 2019 at 13:48 —

    Huck konnte im Cruiser nichts mehr reissen und im Schwergewicht wird er es nie in die Weltspitze schaffen denn dazu ist er schlichtweg zu limitiert!
    Im Vergleich zu Guivas war Saglam fast schon Weltklasse!

    Wenn es Huck ernst meinen würde hätte er vielleicht lieber, Helenius, Hammer, Kownacki, H.Fury, Kuzmin oder Martin wählen sollen!

    @ Johannes

    Kein Profiboxer braucht Boxrec, bzw. kann jeden Boxer egal sein welchen Platz er dort belegt, es kommt darauf an in den 4 großen Verbänden gut plaziert zu sein um evtl. nochmal einen großen Zahltag abzugreifen!

    • 4. Mai 2019 at 14:47 —

      …und wahrscheinlich würde er nur vs Hughie Fury überhaupt über die Runden kommen..
      Huck ist im HW nicht nur zu limitiert, sondern auch zu klein (zumindest für seinen “Style”..) und zu geringe Power hat er mMn auch..

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