Mansour zerlegt Fred Kassi

Amir Mansour (21-1,16Ko’s) meldete sich nach seiner ersten Profiniederlage gegen Steve „USS“ Cunningham beeindruckend zurück. Sein Gegner, Fred Kassi (18-3,10Ko’s), ging Ende der siebten Runde schwer getroffen KO. Mansour landete einen wilden Schwinger gefolgt von einem brachialen rechten Haken, der seinen Gegner bewusstlos und mit dem Gesicht voran auf den Ringboden fallen ließ. Erst nach einigen Minuten kam Kassi wieder zu Bewusstsein und wurde auf den Ringhocker gesetzt. Mit dieser Vorstellung kann man auf die weitere Gegnerauswahl des bereits 43-jährigen Schwergewicht Amir Mansour gespannt sein.

Die weiteren Kämpfe auf der NBC Boxnight waren ebenfalls sehr spannend.

Dmitry Mikhaylenko (18-0,7Ko’s) verteidigte seinen lupenreinen Boxrekord und besiegte Ronald Cruz (20-5,15Ko’s) durch TKO in der neunten Runde. Ein böser Cut am rechten Auge von Cruz veranlasste den Ringdoktor, den Kampf abzubrechen. Ein harter Kampf mit klaren Vorteilen für den 28-jährigen Russen.

Einen sehr ausgeglichenen Kampf im Leichtschwergewicht boten Vasily Lepikhin
(17-0,9Ko’s) und der Amerikaner Jackson Junior (15-1,13Ko’s). Nach zehn harten Runden wertete ein Punktrichter den Kampf unentschieden, die anderen beiden hatten den Russen Lepikhin jeweils drei Runden vorne. Der behält somit seine weiße Weste und Jackson Junior musste die erste Niederlage seiner Karriere hinnehmen.

Autor: flame

Bild: PA

9 Gedanken zu “Mansour zerlegt Fred Kassi

  1. Mansour schlägt n ordentliches Pfund.Der Schwinger hat Kassi angeknockt undder Aufwärtshaken auf die Kinnspitze hat ihn in einen kurzzeitigen Winterschlaf versetzt.
    Ich würde ihn gerne mal gegen Arreola oder Szpilka sehen oder auch gegen einen Christian Hammer,der in den top 20 nichts verloren hat.

    P.S. Morgen Klitschko gegen Pulev und dazu kein Artikel? SCHWACH!
    Der Mann ist ebenbürtig…neben Stiverne und Povetkin einer der stärksten Schwergewichtler derzeit-Starke Physis,schnell und mit allen Wassern gewaschen-Wladimir wird ihn jedenfalls nicht im Klinch kleinkriegen.

  2. Amir Mansour hat mehr Kämpferherz als alle anderen Boxer die ich kenne. Er ist zwar technisch mehr als sehr limitiert, aber was er mit 43 Jahren aus seinen Kämpfen heraus holt, kann seines gleichen suchen. Sein Punch ist der absolute Hammer und seine Marschroute immer eindeutig. Ein Chisora mit Megapunch, wobei sogar Chisora technisch anspruchsvoller boxt.

    Apropos Hammer, ich stimme Dr. Fallobshammer mit seinem Statement über Amir Mansour zu. Amir wird nichts mehr dazu lernen, dafür ist er schon zu alt, aber einen lukrativen Kampf könnte er sich noch herbeiquatschen.

    Ich bin gespannt, wie lange sich Mansour in dieser glänzenden Verfasung halten kann und ich hoffe noch einige Kämpfe von ihm zu sehen. Er boxt zwar stilystisch katastrophal, aber er zieht sein Ding bis zum bitteren Ende voll durch, ohne seine Gegner zu bespringen, herunterzudrücken oder durch sonst irgendwelchen unfairen Mitteln besiegen zu wollen.

    Mansour würde ich gerne gegen Klitschko sehen. Nicht das er wirklich eine Chance hätte, wenn Klitschko seine boxerischen Fähigkeiten abrufen würde, aber da kann man sich ja bei Klitschko darauf verlassen, dass er das in der Regel nicht tut. Mansour gönne ich einen ordentlichen Zahltag und Klitschko gönne ich ein KO durch Mansour. Damit wäre die unrühmliche Ära Klitschko ein für alle mal beendet.

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