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Malignaggi gewinnt Stadtduell gegen Judah; Porter neuer IBF-Weltmeister im Weltergewicht

Paulie Malignaggi ©Jesse Perez

Paulie Malignaggi © Jesse Perez

Der ehemalige Weltmeister in zwei Gewichtsklassen Paulie Malignaggi (32-5, 7 K.o.’s) kann nach einem Sieg im Brooklyner Stadtduell gegen den Ex-Champion Zab Judah (42-8, 29 K.o.’s) wieder auf große Fight hoffen. Für den Verlierer Judah sieht die Zukunft nach zwei Niederlagen in Folge hingegen wenig rosig aus.

Malignaggi legte bereits in der ersten Runde eine höhere Schlagfrequenz an den Tag, wurde aber in der zweiten Runde angezählt, nachdem er eine Linke Judahs abbekommen hatte und danach über das Bein seines Gegners gestolpert war. Malignaggi bekam durch einen Zusammenstoß in der dritten Runde einen Cut über dem linken Auge ab, holte aber den Rückstand auf den Punktezetteln rasch wieder auf.

Judah machte insgesamt deutlich zu wenig und hatte Probleme gegen den noch schnelleren Malignaggi seine harte Linke ins Ziel zu bringen. Malignaggi machte die Sache geschickt, punktete mit seinem Jab, ging zum Körper und wich danach den Angriffen Judahs aus.

Judah suchte in der Schlussrunde noch den Knockout, Malignaggi ließ sich aber nicht zurückdrängen und brachte einen klaren Punktsieg nach Hause. Das Urteil lautete 116-111, 117-110 und 117-110.

“Ich hatte viel Druck, zu Hause will man auf keinen Fall verlieren”, sagte Malignaggi im Interview mit Showtime. “Er war der größere Puncher, er kämpft aber nicht besonders gut im Rückwärtsgang. Wir hatten großartige Sparringpartner, ich wusste daher, dass ich ihn erwischen kann. Nach dem umstrittenen Urteil gegen Broner hatte ich eigentlich genug. Jetzt sitze ich aber wieder im Sattel.”

“Er wollte keinen wirklichen Kampf, er hat aus der Distanz geboxt und ist immer ausgewichen”, so Judah. “Ich habe hart trainiert und habe erwartet, dass ich heute gewinne. Es hat aber nicht gereicht.”

IBF-Weltergewichts-Champion Devon Alexander (25-2, 14 K.o.’s) verlor zuvor seinen Titel überraschend an den äußerst motivierten Herausforderer Shawn “Showtime” Porter (23-0-1, 14 K.o.’s). Das Urteil lautete 115-113, 116-112 und 116-112.

Porter konnte bereits in der ersten Runde eine Rechte ins Ziel bringen, die Alexander durchrüttelte. Alexander klammerte danach vermehrt, der physisch starke Porter konnte sich aber immer wieder lösen und arbeitete am Mann einfach weiter. In der dritten Runde war Alexander wieder in Schwierigkeiten und klammerte wieder, Porter konnte kurz vor dem Gong noch mit einem starken linken Haken nachsetzen.

Alexander machte in den mittleren Runden etwas mehr für den Kampf, durch zahlreiche Zusammenstöße mit den Köpfen erlitten aber beide Boxer Cutverletzungen, wobei es Alexander schlimmer erwischte. Porter machte auch in der Schlussrunden mehr Druck und konnte am Ende einen verdienten, einstimmigen Punktsieg einfahren.

“Wir haben hart gearbeitet”, sagte Porter im Siegerinterview. “Team Porter ist nicht zu stoppen. Wir wollten ihm den Kampf aufzwingen und es ihm schwer machen. Das haben wir geschafft. Im Weltergewicht bin ich immer der physisch stärkere Boxer.”

“Ich habe nicht so gekämpft, wie ich sollte”, sagte ein enttäuschter Alexander, der mit dieser Niederlage einen ordentlichen Karriereknick hinnehmen musste. “Ich bin sehr enttäuscht. Ich war hundertprozentig vorbereitet, er hat aber gewonnen. Er ist aber sehr oft mit dem Kopf in den Mann gegangen.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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10 Kommentare

  1. TonyThompson
    8. Dezember 2013 at 09:55 —

    Kann einer mal bitte ein Brief an DMAX schreiben dass die auch bitte mal die. Nächste Woche live übertragne sollen.broner
    -maidana ,thurman-soto karass , shumenov

  2. ghetto obelix
    8. Dezember 2013 at 10:42 —

    Jo, Paulie ist wirklich ein cooler Typ und ein klasse Boxer, den sollten man nie abschreiben! Was hätte aus dem Mann werden können, hätte er nur ein bisschen mehr Dampf in den Fäusten? 🙂

  3. SergioMartinez
    8. Dezember 2013 at 10:48 —

    Ich freu mich sowas von das Devon “boring” Alexander seinen titel verloren hat soetwas geiles haha, wie ich hasse diesen feigen Klammer,affen!!!!!!

  4. Alex
    8. Dezember 2013 at 11:17 —

    Zab Judah hat zu wenig gemacht, seine beste Zeit scheint vorbei zu sein, trotzdem eine klasse Leistung von Malignaggi. Alexander hat mich aber schon sehr überrascht, ich hätte gedacht dass das ein klarer Sieg von ihm wird.

  5. robbi
    8. Dezember 2013 at 12:00 —

    Das rigondeaux gewonnen hat ist egal oder was?

  6. SergioMartinez
    8. Dezember 2013 at 12:21 —

    https://www.youtube.com/watch?v=4If7vEUAnPU hier nochmal zu sehen warum ich devon alexander hasse! sc.heiss Klammeraffe!!!

  7. SergioMartinez
    8. Dezember 2013 at 12:21 —

    youtube.com/watch?v=4If7vEUAnPU hier nochmal zu sehen warum ich devon alexander hasse! sc.heiss Klammeraffe!!!

  8. Dr. Fallobsthammer
    8. Dezember 2013 at 14:42 —

    Das Alexander eine niederlage einsteckt war nur eine frage der zeit. Er konnte nicht auf dauer überzeugen.

    Das malignaggi gegen Judah gewinnt habe ich auch erwartet. Malignaggi wird leider immer etwas schlechter dargestellt als er ist. Er hat durchaus noch potenzial. Bin mal gespannt welche fights er noch bekommt.

  9. johnny l.
    8. Dezember 2013 at 20:05 —

    ghetto obelix sagt:
    8. Dezember 2013 um 10:42
    Jo, Paulie ist wirklich ein cooler Typ und ein klasse Boxer, den sollten man nie abschreiben! Was hätte aus dem Mann werden können, hätte er nur ein bisschen mehr Dampf in den Fäusten?
    ––––––––––––––
    So ist es! Wenn schon Softpunch, dann bitte so und nicht wie unser Fake-Fantom S. Ottke!

  10. Milanista82
    9. Dezember 2013 at 08:35 —

    Sehr smart geführter Kampf von Paulie, sein Jab war einfach herausragend.

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