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Makabu vs Mchunu – Kampf um den WBC-Titel im Cruisergewicht

Nach einem Jahr Pause hat der US-Promoter Don King am Samstag Abend wieder eine Veranstaltung abgehalten. Gekämpft wurde in der „Packard Music Hall“ in Warren / Ohio. Den Hauptkampf bestritten zwei Afrikaner: WBC-Weltmeister im Cruisergewicht Illunga Junior Makabu verteidigte seinen Titel gegen Herausforderer Thabiso Mchunu. Für die beiden in Südafrika lebenden Boxer war es ein Rematch. Sie standen sich bereits 2015 gegenüber, wobei Makabu durch TKO 11 gewann. Diesmal ging es knapper zu und es gab ein Punkturteil.

Von Beginn an präsentierten sich die Kontrahenten in etwa auf dem gleichen Niveau. Es gab sehr viele knappe Runden, die man unterschiedlich bewerten konnte, wenn man es denn gewollt hätte. Beide Boxer lieferten sich einen sauberen Kampf, ohne besondere Höhepunkte oder Niederschläge.

Nach 12 Runden sah es fast so aus, als wäre ein Draw möglich. Doch die Punktrichter waren scheinbar darauf aus, dem Weltmeister unbedingt seinen Titel erhalten zu wollen und keinen Anlass für einen dritten Kampf aufkommen zu lassen. Alle knappen Runden hatte man opffenbar an Makabu gegeben. Anders ist das Urteil kaum zu erklären. Illunga Junior Makabu siegte gegen Thabiso Mchunu durch ein SD-Urteil von 116:112, 113:115 und 115:113. So richtig anfreunden kann man sich mit dieser Bewertung nicht.

Auf der gleichen Card wurde um den regulären WBA-Titel im Schwergewicht gekämpft, der auf wundersame Weise auf Betreiben von Don King zuvor vom Kölner Mahmoud Charr über den großen Teich an Trevor Bryan gewandert war. Darüber wird in einem gesonderten Artikel berichtet.

Eines wurde recht deutlich: Die Zeiten, wo Don King der größte Promoter in den USA war, sind aus und vorbei. Die Veranstaltung schien etwas Turnhallencharakter zu haben. Ob die Punktrichter immer richtig lagen, sei mal dahin gestellt. Immerhin was das wohl trotz allem die herausragendste Veranstaltung des Wochenendes.

Hier ein paar Höhepunkte des Kampfes:

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