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Majidov und Hrgovic siegen durch KO

Majidov und Hrgovic siegen durch KO

Im saudi-arabischen Diriyah haben Mahammadrasul Majidov und Filip Hrgovic ihre Kämpfe kurzrundig für sich entscheiden können.

Obwohl Journeyman Tom Little sich mit allen zur Verfügung stehenden Kräften wehrte, war der 32-jährige Brite kein wirklicher Prüfstein für den mehrfachen Amateurweltmeister Mahammadrasul Majidov. Majidov, der seit rund 2 Monaten bei Matchroom Boxing unter Vertrag steht, brauchte nur zwei Runden, um Tom „Not so“ Little seine Grenzen aufzuzeigen.

Von Beginn an war der 33-jährige der Chef im Ring, bestimmte das Geschehen, schlug schnell und variabel. Obwohl er der klar unterlegene Mann im Ring war, versuchte Little mitzufighten, fand sich aber schon in Runde 2 nach einer Rechten auf die Schläfe auf dem Ringboden wieder. Little kam zwar noch einmal auf die Beine, Referee Steve Gray hatte aber eine Minute vor dem Ende der zweiten Runde ein Einsehen und nahm Little nach weiteren harten Treffern des Aserbeidschaners aus dem Kampf. Nun sollten auf Mahammadrasul Majidov eigentlich größere Aufgaben warten, auch wenn es erst der zweite Profikampf des Boxers aus Baku war.

Zugegeben: bislang war ich kein Fan von Filip Hrgovic. Aber heute hat mir der 27-jährige gut gefallen. Leider hatte sich sein Gegner Eric Molina nicht „schönes Boxen“ auf die Fahne geschrieben, sondern eher „tiefes Abtauchen“. Und so befand sich der Kopf des ‚Drummer Boys‘ zumeist unter der Gürtellinie von Hrgovic. Treffer des jungen Kroaten monierte Molina – zum Teil zu Recht – als Schläge auf den Hinterkopf, Ringrichter Ian John Lewis ignorierte allerdings das tiefe Abtauchen ebenso wie die andauernden Beschwerden Molinas.

Hrgovic zeigte sich in diesem Kampf schnell und aggressiv, Molina ließ leider kaum zu, dass ein schöner Kampf zustande kam. Trotzdem konnte der US-Amerikaner in der zweiten Runde einige rechte Schwinger landen, die aufzeigten, dass bei Hrgovic noch Luft nach oben ist. Nach einem Körpertreffer in Runde 2 musste Molina runtergehen, spuckte seinen Mundschutz aus, um Zeit zu schinden und konnte sich so über die Zeit retten. In Runde 3 gelang es Hrgovic noch einmal, Molina niederzuschlagen. Der Ringrichter zählte Molina zuerst an, dann den Kampf ab. Filip Hrgovic bleibt damit auch in seinem zehnten Profikampf unbesiegt.

 

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