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Luis Ortiz und Alexander Povetkin wieder im WBC Ranking

Demnächst werden sowohl der Russe Alexander Povetkin, als auch der Kubaner Luis Ortiz wieder im WBC-Ranking vertreten sein. Beide waren unmittelbar vor Kämpfen gegen Deontay Wilder bzw. Bermane Stiverne unter merkwürdigen Umständen zunächst wegen Dopingvergehen vom Weltverband WBC gesperrt worden.

Wie bereits bekannt ist, hat Alexander Povetkin beim Verband WBC eine Art „Gnadengesuch“ eingereicht. Darauf hin wurde beschlossen, seine lebenslange Sperre aufzuheben und ihn ab dem 6. Dezember 2017 unter Auflagen wieder in das WBC-Ranking aufzunehmen. Die gegen ihn verhängte Geldstrafe in Höhe von 250 000 Dollar bleibt allerdings bestehen.

Luis Ortiz hat ebenfalls um eine Überprüfung seines Dopingvergehens gebeten. Sein Vergehen bestand darin, dass er bei der Dopingkommission ein Blutdruck senkendes Mittel nicht angegeben hatte. In diesem Medikament sind Substanzen enthalten, die auf der Dopingliste stehen. Darauf hin wurde Ortiz für den bevorstehenden Kampf gegen Deontay Wilder gesperrt und bekam eine Geldstrafe auferlegt. Ortiz musste sich von WBC-Ärzten untersuchen lassen.

Bei diesen umfangreichen Untersuchungen, einem regelrechten komplett-Check, kam heraus, dass Ortiz zwar gesund ist, aber die Einnahme des Medikaments gerechtfertigt war. Der negative Befund betreffs der verbotenen Substanzen war nur auf das Medikament zurück zu führen. Es wurde anerkannt, dass Ortiz das Medikament zur Behandlung seines medizinischen Zustands eingenommen hat. Er wurde dazu aufgefordert, zukünftig alle Medikamenteneinnahmen offenzulegen. Ortiz wird in Zukunft nach einem speziell auf ihn zugeschnittenem Testprotokoll getestet. Die vorläufige Sperre wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die gegen ihn verhängte Geldstrafe von 25 000 Dollar bleibt bestehen.

Man kann gespannt sein, wo sich Ortiz und Povetkin im WBC-Ranking einfinden werden. Noch gespannter kann man sein, ob Deontay Wilder im kommenden Jahr gegen einen von Beiden kämpft oder ob es dann wieder neue Gründe gibt, die dem entgegen stehen.

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33 Kommentare

  1. 1. Dezember 2017 at 07:59 —

    Gute Nachrichten… Dopen tun alle, erwischt nur wenige…..hoffe die beiden kämpfen gegeneinander als Eliminator und der Sieger direkt gegen den Alabama Hillbilly

    • 1. Dezember 2017 at 09:01 —

      Denke mal Povetkin wird sich mehr Richtung WBO Titelkampf oder WBA Titelkampf bewegen.

      Wenn er in zwei Wochen Christian Hammer putzt, hat er den WBO Titleshot sicher. Will er es sich ganz einfach machen, dann ist auch Charr um den WBA Titel eine Option.

      Sowohl gegen den Libanesen als auch gegen Parker sehe ich ihn mit klaren Vorteilen.

      • 1. Dezember 2017 at 09:06 —

        Denke ich auch. Wobei gegen Charr wird der nicht boxen können. der muss/darf jetzt gegen oquendo, dann ne Freiwillige und danach wohl gegen joshua. dann ist der reg. titel weg. er wird sicher nicht gegen einen unlukrativen top mann boxen. Außer Povetkin schmeist 5-6 Mio auf den Tisch für den Kampf

        • 1. Dezember 2017 at 09:12 —

          Povetkin muss halt wissen was er will. Er ist jetzt auch schon Ende 30 und wohl eher in der Postprime angekommen.

          Ich denke mal gegen einen Wilder und gegen einen Joshua wird es aktuell nicht mehr reichen, aber alles was da sonst noch kommt, ist für ihn zumindest in den nächsten 1 bis 2 Jahren machbar.

          Wir werden ja sehen.

          Ich finde es immer befremdlich, dass je älter die Athleten werden, je mehr wird auf politischer Ebene geschaut, wie sie sich am Besten positionieren, es wird taktiert, geschaut, speukliert, geschoben und geklagt, damit man gute Positionen erhält. Würde man regelmäßig 2 bis 3 Mal im Jahr seinen sportlichen Verpflichtungen nachgehen, gäbe es dieses Hin und Her gar nicht.

          • 1. Dezember 2017 at 10:44

            naja die regel ist eben nur einmal pro jahr. parker wird jetzt vermutlich gegen joshua vereiningen und dann hat sich das thema sowieso erledigt.

          • 1. Dezember 2017 at 18:00

            Vereinige du dich lieber mal mit deinem Lieblings-Staatenlosen, Brennov Brennbirne!

  2. 1. Dezember 2017 at 10:36 —

    Man darf gespannt sein , wie sich ein bis dahin 45-jähriger Fres Oquendo, der zudem über 3 Jahre nicht mehr im Ring stand, gegen Manuel Charr im Marz oder April nächsten Jahres verkauft.
    Wahrscheinlich will man lediglich noch einmal große Kasse machen.

  3. 1. Dezember 2017 at 10:44 —

    Ortiz darf gerne gegen Wilder ran. Wäre sicher interessant. Denn joshua wird wohl erst gegen parker vereinigen.

  4. 1. Dezember 2017 at 10:57 —

    gestern kam auch das neue WBA ranking:
    Ortiz wie angekündigt gelöscht.
    Povetkin and #2 und Hammer#3, Oqeundo an #1.
    Und weis jemand warum der Status von Jennings under review ist? Gabs da ne doping geschichte?

    • Ortiz ist dafür wieder bei der WBC drin.
      Hammer auf #3 ist natürlich Wankmaterial für dich.
      Aber nach den 3 Runden gegen Povetkin ist dann wieder ein paar Wochen tote Hose im Hause Brennov.
      Jennings hatte seinen letzten wirklichen Kampf gegen Ortiz 2015, du Blitzbirne. Im August dieses Jahr gegen einen Aufbaugegner.
      Aber wird ja nicht jeder wie Andre Ward oder Vitali Klitschko behandelt und bleibt jahrelang im Ranking…

  5. 1. Dezember 2017 at 12:54 —

    Hahahahaha…. dieser Charr ist eine absolute Lachnummer…jetzt hat er zugegeben dass er noch gar kein deutscher Staatsbürger ist….von wegen Nachfolger von Max Schmeling …. hahahahaha…der bekommt aber rein gar nichts hin, nichtmal das lügen hahahahaha

    • Wirfst du das auch deiner Mutter vor, wenn irgendwann herauskommt wer dein wirklicher Vater ist?

    • 1. Dezember 2017 at 18:26 —

      Ne, ‘ne Lachnummer ist Charr wahrlich nicht, aber Lachnummern sind die, die auf Charr’s Boxpropaganda hereinfallen. Charr ist zwar boxtechnisch limitiert, aber er hat es immer wieder geschafft, sich gute Kämpfe mit guten Börsen zu verschaffen.

      Natürlich kann man sagen, dass er die Deutschen belogen hat, aber ich würde eher sagen, dass sich die Deutschen eher haben verarschen lassen. Das Charr kein Deutscher ist, ist doch nun wahrlich kein Geheimnis und nur weil es die Zeitungen, ebenfalls aus propagandistischen Gründen, schreiben,wird Charr noch kein deutscher Staatsbürger.

      Aber so ist das in BRD! Erst versucht man Charr zu mobben, wo es nur geht, weil er ein erfolgreicher in Deutschland lebender syrischer Boxer ist. Und wenn er sich dann doch den Titel erkämpft hat, loben ihn die Medien in die Höhe und machen im zum Deutschen Bundesbürger ohne Staatsangehörigkeit.

      Das ist eine Lachnummer, eine ganz traurige!
      Charr ist cool, sehr limitiert, aber dennoch cool!
      Boxer syrischer

  6. 1. Dezember 2017 at 14:56 —

    Bleibt immer noch seine sportliche Leistung.

  7. 1. Dezember 2017 at 18:13 —

    Nun, da WBC-Präsident Mauricio Sulaiman verkündet hat, gegen den des Dopings überführten Luis „King Kong“ Ortiz keine Sanktionen oder gar eine Sperre auszusprechen, könnte sich der Kubaner als adäquater Gegner für Wilder entpuppen. Das ursprüngliche Gefecht der beiden wurde ursprünglich für den 4. November geplant.

    Wie Wilder gegenüber „BoxingScene“ sagte, will er Ortiz für seinen positiven Dopingbefund „bestrafen“, der dazu führte, dass die Pflichtverteidigung gegen Ortiz gecancelt wurde. […]Eine freiwillige Verteidigung des WBC-Titels gegen Luis Ortiz wäre daher durchaus denkbar, da Wilder nun nicht gegen die aktuelle Nummer 1 des WBC Dillian Whyte pflichtverteidigen müsste.

    ———-

    Wilder vs. Ortiz wird es auch dann nicht geben, wenn es Pflichtverteidigung wäre.

    Wilder vs. Joshua wäre für Wilder gut, aber nicht für Joshua, also kommt der Kampf vorerst auch nicht.

    Wilder vs. Parker oder Wilder vs. Charr, dass sind zwei Kämpfe, die tatsächlich zustandekommen könnten. Aber gegen beide sehe ich Wilder nur dann als Favoriten, wenn er seine einzige Waffe, den “Lucky Punch” ins Ziel bringen.

    Charr ist zwar technisch nicht limitiert, aber Charr hat mehr Eier als Wilder. Parker kann ich noch nicht einschätzen, muss ich ehrlich gestehen, aber da er kein schlechter Techniker ist, sind seine Chancen gegen den Boxlegasteniker nicht schlecht.

    Mein Wunschkandidat wäre aber immer noch Ortiz! Es wäre schon eine Genugtuung, in der ganzen Boxschmierenkomödie, wenn Wilder nun doch noch die Möglichkeit bekäme, Ortiz “bestrafen” zu dürfen, um dann feststellen zu müssen, dass man eine Rechnung niemals ohne den Wirt machen darf!

    • Du machst deine Rechnung auch ohne deinen Wirt!
      Irgendwann findet er dich mit seiner Harley und zwingt dich dann jeden Samstag Nachmittag zum Schwimmen!

    • 2. Dezember 2017 at 15:57 —

      Parker mag zwar kein schlechter Techniker sein, aber ansonsten fehlt ihm (noch) jede menge um auf Toplevel zu bestehen..
      Da er offensichtlich schon Probleme mit der Power von Takam hatte, sehe ich nicht, wie er gegen AJ, Wilder, Povetkin oder Ortiz bestehen könnte.. Gegen alle 4 würde er mMn früher oder später böse auf die Bretter gehen..
      Zudem nur zwei knappe Punktsiege vs Hughie und Ruiz Jr sowie eine relativ deutliche UD vs Cojanu… Die würden vs Joshua / Wilder / Ortiz / Povetkin wohl keine 6 Runden stehen..

      Parker ist zwar noch jung, hat sich aber die letzten 2 jahre nicht mehr weiter entwickelt und wird seinen titel so oder so zeitnah verlieren..!

      • 4. Dezember 2017 at 00:23 —

        Volle Zustimmung, Parker ist eigentlich nicht auf inernationalem Topniveau unterwegs. Gegen die Weltspitze reicht es (noch) nicht. Da wie schon erwähnt seine Entwicklung stagniert, wäre es wohl bei einer Titelvereinigung sehr schwer für ihn, gegen Wilder und Joshua den Ring als Victor zu verlassen.

  8. 1. Dezember 2017 at 22:18 —

    Charr ist gar nicht so boxerisch limitiert wie immer behauptet wird. Der hat in der Vergangenheit auch gelernt im Training. Die Deckung gegen Ustinow war gut, Beinarbeit ok, immer hier und da guter Jap, zurückweichen und Offense, und hey der Linke Wirkungstreffer bestens getroffen. Ich finde gut das er diese Deckung bewahrt hat und den doch sehr arroganten offenen Ustinow damit den Schneid abgekauft hat. Ja neben dem Boxring in Interview ist das albern was er uns da verkauft, aber hey er ist Boxer, muss man da intelligent sein.

    • 1. Dezember 2017 at 22:36 —

      “aber hey er ist Boxer, muss man da intelligent sein.”

      Nichts für ungut aber du weiss das schon das es auch ein Leben nach der Box/Sportkarriere gibt also sollte man schon ansatzweise intelligent sein

      • 1. Dezember 2017 at 22:37 —

        Nichts für ungut aber du weiss schon das es auch ein Leben nach der Box/Sportkarriere gibt also sollte man schon ansatzweise intelligent sein

  9. 2. Dezember 2017 at 07:00 —

    Um ketzerischen Kommentaren vorzubeugen, rein theoretisch: Nehmen wir an Charr würde (warum auch immer) nach Oquendo gegen Parker oder Wilder kämpfen und (jetzt kommts!) gewinnen (zB weil der Stickman umknickt )… hätte die WBA dann einen zweiten „Super-Champion“?

  10. 2. Dezember 2017 at 13:42 —

    Richtig @ brainoff

    Froch war damals Unified WBA, IBF Champion und und der son of a … WBA- Super, WBC Champ.
    WBO wurde glaub ich von Stinkschlitz gehalten 🤔

  11. 2. Dezember 2017 at 18:09 —

    WBA ist doch ein Witz !alleine die Tatsache das Mann einen super Champion Titel ausboxen kann sagt alles!Genau so wie es heute zu Tage einen schwergewichts Weltmeister gibt namens Manuel Charr!

  12. Gibt es ja auch nicht!
    Mahmoud bleibt Mahmoud und Blaukraut bleibt Blaukraut!

  13. Euch möchte ich mal sehen wie ihr auch nur 10 EUR auf Charr vs Deospray Wilder setzt. Vermutlich wärt ihr bei der Quote mit 10 EUR Milliardär, aber selbst die 10 EUR würdet ihr nicht an Charr vergeuden. Wie kann man denn glauben das Charr gegen Wilder überhaupt paar runden überstehen würde? Wenn Charr die ersten 4-5 Runden überleben würde, wäre das schon ein Erfolg.

    Ich hoffe wirklich die Panda Brüder Ortiz und Povetkin bekommen NOCHMAL ihre chance, auch wenn sie es nicht verdient haben. Einfach nur noch ein Trauerspiel was sich heute HW Boxer nennen darf. Ortiz, Pove und Charr sind alle Clowns aus dem selben Zirkus, nur die ausreden sind immer andere.

    Mal sehen ob sich noch mal Poves Milliardär Zuhälter überwinden kann sein Geld zu riskieren und Wilder wieder zu locken oder Boxt Pove auch mal auswärts? Bei anderen boxern empört ihr euch doch immer das sie nie Auswärts boxen, aber bei Pove ist es egal? Doppelmoral ist auch im Boxen angesagt.

    Das HW ist nur noch ein Purer Krampf. Ohne ein Turnier anzusetzen wird sich da niemals etwas bewegen, weil die Fettsäcke es sich angewöhnt haben ihre eigenen Regeln zu machen.

  14. 4. Dezember 2017 at 02:18 —

    Charr vs Wilder – pure Fantasie. Charr muss gegen Oquendo kämpfen und danach wird die WBA einen Kampf zwischen Superchamp und regulärem Champ anordnen.

    Wenn Charr Glück hat, gegen Oquendo gewinnt und sich eine Finanzierung bewerkstelligen lässt, verteidigt er den regulären Gürtel zwischendurch ein- oder zweimal. Solche Oldies wie Jones oder Briggs (falls der noch mal auftaucht) wird er jawohl schaffen.

    Sollte Charr dann noch den Titel haben, verliert er ihn gegen Joshua. Aber für diesen Kampf gibt es eine Millionenbörse. Nur darum geht`s doch unterm Strich. Ein Jahr später sehen wir ihn dann bei Let`s dance oder im Dschungelcamp.

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