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Lomachenko bezwingt Walters durch Aufgabe

Der Kampf zwischen Vasyl Lomachenko und Nicholas Walters verlief von Beginn an wie ein Heimspiel des Ukrainers. Dennoch hatte man kaum mit so einem Ergebnis gerechnet: Nach 7 Runden gab Walters auf. Er hatte bis dahin bereits genug kassiert und sah wohl keinen Sinn mehr darin, sich noch weitere Runden von Lomachenko vorführen zu lassen.

Man glaubte an einen großen Fight auf Augenhöhe mit völlig offenem Ausgang. Es war nach den Diskussionen wegen dem Urteil von letzter Woche beim Kampf zwischen Kovalev und Ward zu befürchten, dass die Punktrichter nach einem womöglich engen Kampf wieder parteiisch über das Wohl und Wehe entscheiden. Es sollte anders kommen.

Die Zuschauer in der Halle und an den Bildschirmen bekamen den Einfruck, dass der Fight bereits nach 2 Runden in eine recht deutliche Richtung ging. Lomacheno war der überlegene Boxer in allen Belangen. Sein boxerischen Können und seine Ringdominanz waren mit zunehmender Dauer des Kampfes nicht zu übersehen. Walters begann zu resignieren und hatte Lomachenko kaum etwas entgegen zu setzen.

scxorecard-loma-vs-walters

Das Kampfgeschehen wurde zunehmend einseitiger. Schaut man sich die Punktrichterzettel an, lief alles auf einen recht eindeutigen Punktsieg des Titelverteidigers hinaus. Nach 7 Runden hatte ein Punktrichter alle Runden beim Ukrainer und die anderen beiden gaben jeweils nur eine Runde an Walters. Es wird wohl auch Walters klar geworden sein, dass er diesen Kampf nicht mehr gewinnen kann. Nach 7 Runden beendete er selbst den Kampf. Auch eine kurze Ansprache durch Ringrichter Weeks änderte seinen Entschluss nicht. Walters lies den Ref stehen und ging auf Lomachenko zu, der sich sogleich feiern lies. Ein scheinbar müheloser Job von „Hi-Tech“ Lomachenko. Die „Axt“ war gebrochen.

Fazit: Der Stern von Lomachenko leuchtet heller als je zuvor. Er kann zu Recht stolz darauf sein, einen 1A Gegner in 7 Runden zur Strecke gebracht zu haben Er wird als Gegner für weitere Spitzenkämpfe immer interessanter. Diskussionen über seinen möglichen nächsten Gegner laufen bereits auf Hochtouren und reichen von einem Rematch gegen Salido bis zu einem Top-Kampf gegen Boxlegende Pacquiao. Für Walters sieht das Ganze weniger rosig aus. Er kann jetzt zwar eine gute Böse nach hause tragen, aber diese Aufgabe war keine gute Empfehlung für weitere Fights mit guter Börse. Der Ukrainer soll für den Kampf 1 Million Dollar bekommen haben, während sich Walters über 550 000 Dollar freuen kann.

Hier die Höhepunkte des Kampfes:

 

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43 Kommentare

  1. 27. November 2016 at 15:48 —

    6 Runde 6 Runde 6 Runde 6 Runde…..währe ja geil weil ich Loma Runde 6 getippt hatte aber Walters gab nach der 7ten Runde auf die 7te die 7te ^^

    Sorry Fox

  2. 27. November 2016 at 15:58 —

    Fuchs
    Mensch, sieh dir doch deine Beiträge vorher an!
    Kein Wunder, daß einige quaken!
    “Nach 6 Runden gab Walters auf.”
    Dann kamen die Scorecards, alle 3 PR`s haben die 7. Runde gewertet, dann dein nächster ” Erguss”: “Nach 6 Runden beendete er selbst den Kampf. !

  3. 27. November 2016 at 16:02 —

    Ja… im Moment nichts zu ändern. Kein Internetzugang über Festnetz. Habe es selber gesehen. Komme aber nicht zum abändern.

  4. 27. November 2016 at 16:38 —

    die Axt vom walters ist im Boden stecken geblieben, kann man nichts machen kommt vor.

  5. 27. November 2016 at 16:59 —

    Lomachenko ist unschlagbar souverän aufgetreten.

    114 Treffer bei 437 Schlägen.

    Walters brachte es nur auf

    49 Treffer bei 264 Schlägen.

    Dann zog Loma in der siebten Runde nochmals das Tempo an, schlug 90 mal mit guten Kombination.

    “No Mas”

  6. 27. November 2016 at 19:30 —

    Warum hat er aufgegeben? Der hätte noch die KO Chance….aber die Boxer von heute sind sissys…nicht mehr so männlich wie früher

    • 27. November 2016 at 21:39 —

      Die 7 Runde war eine unglaubliche Runde, sry, nach so eine Runde zu quitten ist wirklich keine Schande.
      Walters sah wie in Schuljunge aus, der seine erste Boxstunde hatte oder Lomachenko war sooooooo schnell in allen Belange als ob Flash in der 7 Runde im Ring stand.
      Natürlich sah Walters jetzt nicht so aus, und er hätte weiter machen können und als Boxer auch sollen.
      Aber jetzt stellt euch mal die Runde 8-12 vor und wenn diese Runden so abgelaufen wären wie Runde 7 , dann er hätte er ernsthafte Schäden davon getragen und das für lumipge 300.000 USD ( ich mein die 550.000 waren ein altes Angebot).

      Walters war sicher nach der 7 Runden geschockt, sowas hat er im Ring sicher noch nicht gesehen bzw. am eigenen Körper erlebt, einen Gegner so schnell, dass er unsichtbar für die eigenen Augen ist und im Kombination mit der lumpigen Gage, hatte er sicher auch aus Trotz hingeschmissen.

      Warum soll er sich verheizen lassen für einen Boxer, den jeder in der Gewichtsklasse als eine Klasse für sich ansieht.

      • 27. November 2016 at 22:06 —

        Mit diesem Sieg hat sich lomachenko auch den Nummer 1 Spot im Superfedergewicht in der Boxrec Rangliste erarbeitet, Walters fällt dagegen auf die 10 !

  7. 28. November 2016 at 00:10 —

    “Die 7 Runde war eine unglaubliche Runde, sry, nach so eine Runde zu quitten ist wirklich keine Schande.”

    ein richtiger krieger gibt nicht auf,wenn er noch die punchers chance hat…er war nicht angeschlagen,nicht gecuttet,nicht verletzt,er ist einfach nur ne pu.ssy ohne herz,die von loma dekla.ssiert wurde für den best möglichen zahltag….

    loma vs rigo bei 126-128 lbs
    was für ein fight….mein tipp ko sieg loma 9 rd. ..

    • 28. November 2016 at 07:47 —

      Genau das ist der Punkt. Er hatte weder einen Cut oder sonstige Verletzungen davongetragen. Warum sollte er aufgeben, wenn er immer noch die Chance auf einen Knockout besitzt? Im Post Fight Interview heult er rum, er wäre nicht aktiv gewesen blablabla. Warum bestehst du nicht auf einen tune up fight? Get the Fuck out, beende deine Karriere.

      • 28. November 2016 at 08:12 —

        Vielleicht hatte es schon ständig in der Rübe geklingelt!? Man kann es auch ganz männlich durchziehen, obwohl man weiß, dass keine Chance auf einen Sieg besteht und dann vielleicht mit Gehirnblutungen im Krankenhaus landen, wie der eine oder andere Boxer in letzter Zeit. Neulich ist doch so ein junger Kerl mit 22 erst daran verreckt. War glaube ich sein Debut im Profibereich.
        Das Ende war letztlich unbefriedigend , weil der Grund der Aufgabe außerhalb der Wahrnehmung lag….

        • 28. November 2016 at 09:55 —

          Dann müsste man jeden 3. Profikampf auf dem Niveau abbrechen bzw. generell den Kontaktsport hinterfragen.

          • 28. November 2016 at 10:01

            Walters gibt ja selbst zu, dass es nicht am punishment sondern an der Inaktivität lag. Das ist leider sein Problem.

          • 28. November 2016 at 10:03

            Du legst schon wieder zu viele Gedanken rein. Was ich meine ist einfach nur: VIELLEICHT hatte es schon STÄNDIG in der Rübe geklingelt! Er selbst sagte, dass er fühlte, dass er in der folgenden (oder späteren) Runde(n) k.o. gehen würde.

          • 28. November 2016 at 10:05

            An irgendetwas liegt es immer

    • 28. November 2016 at 12:17 —

      Hast recht

  8. 28. November 2016 at 10:11 —

    …widerspricht er sich dann nicht….?!? Keine Ahnung. Wirkte etwas unrühmlich.

    • 28. November 2016 at 13:04 —

      So. Hab mir den Kampf von Walters gegen Donaire noch einmal angesehen, weil ich in Erinnerung hatte, dass Walters in der Anfangsphase mal satt getroffen wurde und seine Beine wabbelten. Es war Ende 2. Runde und er kam wieder raus, obwohl er zum Ende der Runde zur falschen Ringeecke lief, so hatte es geklingelt. Er wirkte eigentlich nicht wie ein Weichei auf mich.
      Ich bleib dabei. Es war wahrscheinlich die Gesamtsummer der Treffer gegen Loma.
      An OLYMPIAKO$: Ein guter Krieger sollte auch wissen, wann ein Kampf aussichtslos ist, denke ich.

      • 28. November 2016 at 13:34 —

        Soviel dazu, ICH lege zu viele Gedanken rein. 😀 Wie wär’s wenn du beim jamaikanischen Boxverband anfragst, ob sie dir Videomaterial aus Walters Amateurzeit zur Verfügung stellen? Evtl. hat es da auch das eine oder andere mal geklingelt, was deine These somit bestätigen würde.

        • 28. November 2016 at 13:38 —

          war unglücklich ausgedrückt. Hast recht. Wenn ich diesen Satz benutze, dann meine ich: Gedanken in anderer Leute Worte, was ich heute selber mache. Bin heute mal NICHT gut drauf. Meine XBox One ist gestern Abend draufgegangen und habe deswegen alle guten Black Friday Angebote verpasst 🙁

  9. 28. November 2016 at 13:27 —

    Da schreien wieder alle nach nem Kampf gegen Paquiao oder Crowford oder Floyd oder oder oder…..Loma ist kein Übermensch….keine Ahnung warum der Junge so verheizt wird…das kann auch böse enden….der Junge ist immer noch irgendwo ein Greenhorn….der brauch auch seine Zeit….warum der so übel verheizt wird ist mir ein Rätsel

    • 28. November 2016 at 14:25 —

      400 Amateurkämpfe, 2 Goldmedallien, 2 Profi-Weltmeistergürtel, 28 und dann ein Greenhorn?

  10. 28. November 2016 at 14:29 —

    Das hat ihm gegen Salido auch nicht geholfen….er sagte selbst im Interview nach dem Martinez Kampf dass er mehr Fights braucht um Erfahrung zu sammeln und besser zu werden…

    • 28. November 2016 at 15:12 —

      Und gegen wen soll er Erfahrung sammeln, wenn nicht gegen mindestens gleichwertige Gegner?

      Gegen Taxifahrer und Gemüsehändler?

      Sieht man ja bei Sauerland wie weit das Boxer bringt, wenn man ihnen Fallobst vorsetzt!

      Arthur Abraham ist am Ende seiner Karriere und kann nicht eine einzige Runde durchboxen.

      Marco Huck hat noch 2-3 Jährchen und ist immer noch dabei einen Jab zu lernen.

      Und mit Noel Gevor, Tyron Zeuge und Feigenbutz stehen schon die nächsten “Weltmeister” in den Startlöchern, die über Jahre gegen Fallobst ihre herausragende Technik perfektionierten…

  11. 28. November 2016 at 16:33 —

    Hier eine Aussage (oder Ausrede – jeder wie er will) von Walters:

    badlefthook.com/2016/11/28/13763460/nicholas-walters-explains-decision-to-quit-against-vasyl-lomachenko?utm_campaign=badlefthook&utm_content=chorus&utm_medium=social&utm_source=twitter

  12. 28. November 2016 at 19:00 —

    Loma brauchte die Erfahrung einiger Profikämpfe, um ganz in diesem Bereich anzukommen, gegen Salido, einem technisch relativ eindimensionalen Pressurefighter war er mental noch nicht soweit. Erst die letzten zwei Runden, in denen er Siri in großen Schwierigkeiten hatte, sollten wegweisend für weitere Kämpfe sein. Heute würde er Siri in sechs bis acht Runden abfertigen.

    Ex-Axeman Walters war imo miserabel vorbereitet und dazu noch taktisch schlecht beraten: einem Supertechniker wie Loma musst du permanent auf den Füßen stehen, dreckig werden, clinchen, dazu eine hohe Workrate ohne Rücksicht auf Verluste. Dazu war Walters von der ersten Runde ab nicht bereit. Warum dann also nicht nach der siebten das ganze gerade noch rechtzeitig beenden?

    • 28. November 2016 at 23:00 —

      mick
      “musst du permanent auf den Füßen stehen, dreckig werden”

      hört sich alles nach dem dieb s.o.g. an………

      ich bin ein großer symphatisant von siri,aber im loma fight hat er ne ganz miese nummer durchgezogen…erst mit 11-12 lbs zu schwer und dann noch ca.15 low blows…
      in der 12.hat ihn loma trotzdem fast gehabt….
      loma hat daraus gelernt und bob müsste siri schon ne stange geld bieten,damit er sich seine abreibung ,im rematch,abholt…..

      • 28. November 2016 at 23:58 —

        Ja, OG, gebe dir vollkommmen Recht, es war ultradreckig, was Salido da abgezogen hat, aber mal abgesehen vom Gewicht die einzige Möglichkeit gegen Hi-Tec zu bestehen. Boxerisch sehe ich P4P absolut niemand, der ihm nahe kommen könnte, nicht mal Rigondeaux. Das bestätigen auch die Plusminus-Statistiken, die heute von Compubox veröffentlich wurden: boxingscene.com/lomachenko-number-one-compubox-plus-minus-list–111203 – die besten Werte seit Floydie, jeweils 5 Punkte besser als 3G und Ward, die gleichauf liegen.

        • 29. November 2016 at 08:26 —

          Kein Zweifel, Loma ist im Moment das Maß aller Dinge. Nur, diese Statistik kann man getrost in die Tonne treten. Ich meine, seine Werte orientieren sich an gerade mal 8 Fights. Während andere 30+ Kämpfe vorzuweisen haben. Was möchte uns dieser Artikel mitteilen?

      • 29. November 2016 at 05:38 —

        apropos s.o.g.
        PPV Zahlen liegen bei 160k

        • 29. November 2016 at 07:51 —

          Das war zu erwarten. 1. PPV Event für beide, weder Ward noch Kova sind in der breiten Masse bekannt und vor allem kann man mit so einer schlechten Undercard keine USD 64,99 bzw. USD 69,99 verlangen. Nichtsdestotrotz wird das Rematch gute Zahlen liefern.

          • 29. November 2016 at 11:16

            tja, ich bin schon ein wenig überrascht. GGG hatte bei seinem PPV-Debut knapp die gleichen Zahlen (vorrausgesetzt sie stimmen alle). Er ist kein Einheimischer und hatte auch gegen keinen Einheimischen geboxt…
            Vielleicht gehen die Zahlen grundsätzlich zurück. Ich hätte nichts dagegen.

          • 29. November 2016 at 14:19

            GGG spielt aber auch immer den treudoof-grinsenden Dümmling in Interviews und sieht dazu von Natur schon so aus wie Alfred E. Neuman!
            Das zieht bei Amerikanern…

        • 29. November 2016 at 14:42 —

          😀 Er hat schon seine Maske fallen lassen und nennt alle anderen Boxern, die nicht mit ihm boxen wollen, Clowns

          • 29. November 2016 at 14:43

            falscher *Klick*. Ging an Liba

          • 29. November 2016 at 15:16

            Stell dir mal vor du triffst Alfred E. Neuman auf der Straße oder in der Kneipe und denkst du lachst mal kräftig über seine runde Birne und dann kommt GGG raus, du Wing Chun-Pfeife…

          • 29. November 2016 at 15:24

            oh mann, ich vermisse meinen Arbeitskollegen, mit dem ich fast 20 Jahre hier gearbeitet habe und der durch den personifizierten Stumpfsinn ersetzt wurde. Seine Augen reflektieren noch nicht mal die Umgebung wieder und sein Oberstübchen schaltet auf Funkstille, wenn er nicht über den 1.FC Union labern kann. Wenn er jetzt noch anfängt, mich beißen zu wollen, dann muss ich davon ausgehen, dass er ein Zombie ist und ihm den Schädel mit dem Kuhfuß hier neben mir einschlagen…stattdessen bin ich hier gelandet vor lauter Frust….Hey, ich habe mir mal dein FB-Profil angesehen. Du kommst meiner Vorstellung ziemlich nahe. Einer, der niemals ein Box-Gym von Innen sehen wird, weil er weiß, dass er dort mit Labern nicht weiterkommt…und wie einer, der kleine Jungs lieber hat, als es gesund ist.

          • 29. November 2016 at 15:45

            Schonmal auf die Idee gekommen, dass dein Arbeitskollege vielleicht nur dich selbst reflektiert?
            Immerhin sieht jeder Mensch im anderen immer nur einen Teil von sich selbst, wie dir dein WT-Sifu erklärt haben sollte!
            Vielleicht hast du ihn aber auch erst zum Zombie gemacht mit deinem ständigen Weber Grill-Würstchen-Talk.

            Ich hab kein Facebook-Profil oder meinst du jetzt auch noch ich bin der Loebel´s Christoph?
            Das ist der fake LA, fettundmuskeln, Carlos, Sachse, etc. …

            Lies dir lieber seine Huffington Post-Artikel durch…

          • 29. November 2016 at 15:51

            Du hast nicht zugehört…Der Zombie kam und hat den ersetzt, der jetzt auf Rente ist, Kleiner.

          • 29. November 2016 at 16:08

            Pass auf, Liba, ich tue dir und jeden anderen hier einen Gefallen und komme nicht mehr vorbei. Das hat ohnehin schon zu krankhafte Züge angenommen. Mach’s gut, Kleiner.

          • 29. November 2016 at 16:43

            Ist das ein Versprechen?

  13. 29. November 2016 at 16:00 —

    Na, na, na Libanesischer Auftragskiller, Carlos wurde nie von mir gefakt!

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