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Leon Bauer sucht Nähe zu Fans: Sein Training soll live übertragen werden!

Nicht nur für Vincent Feigenbutz wird die Veranstaltung am 17. Oktober in Karlsruhe ein Heimspiel sein. Leon Bauer wohnt gerade einmal 20 Minuten von der dm-arena entfernt in Hatzenbühl.  Das jüngste Mitglied im Team Sauerland bestreitet dort seinen nunmehr vierten Profikampf. Wie sich der 17-jährige Pfälzer auf seinen Fight gegen Aleksandar Jankovic vorbereitet und wieso er die Kommunikation über soziale Kanäle für extrem wichtig hält, erzählt er hier im Interview.

Leon, wie zufrieden warst Du mit Deinem letzten Kampf?

Leon Bauer: „Vom Ergebnis her konnte ich zufrieden sein. Wichtig ist, dass ich noch mehr Ruhe in meine Aktionen bringe. Ich denke, dass es in der Nachanalyse meiner Kämpfe immer Ansätze für Verbesserungen gibt. Zum Glück bin ich noch jung und handle getreu dem Motto meines Vaters: ‚Step by Step‘.“

Wie sieht denn aktuell Dein Training aus? Auf was legt Ihr besonderen Wert?

Leon Bauer: „Im Moment ist das Training eine Kombination aus Muskelaufbau und Techniktraining. Wir schauen aufgrund der Tatsache, dass ich mich noch im Wachstum befinde, auf eine stets ausgewogene Vorbereitung, welche meinem Alter gerecht sein soll.“

Was bedeutet der Kampf in Karlsruhe für Dich?

Leon Bauer: „Ich gehe das mit gemischten Gefühlen an. Zum einen freut es mich natürlich tierisch, vor heimischem Publikum zu boxen und höchstwahrscheinlich im TV bei SAT.1 gezeigt zu werden. Gleichzeitig empfinde ich das aber auch als Last und bin bereits sehr aufgeregt. Im Endeffekt muss ich diese Erfahrung sammeln und bin dankbar, dies bereits mit 17 Jahren machen zu können.“

Wie bereits Deinen Worten zu entnehmen ist, bist Du eher jemand, der sich Zeit für den Weg nach oben gibt?

Leon Bauer: „Ich würde eher sagen, dass ich meine eigene Entwicklung abwarte. Bevor irgendwann einmal große Kämpfe kommen, muss ich mich beweisen, um in diesen dann zu bestehen. Daher stecke ich mit meinem Team ständig die Köpfe zusammen. Gemeinsam wägen wir ab, wie weit ich bin und was ich mir zutrauen kann.“

Du versuchst über die sozialen Medien Deinen Fans einen Einblick in Deine Karriere zu geben. Wieso ist das für Dich so wichtig?

Leon Bauer: „Ich zähle mich zur ‚Generation Facebook‘ und glaube, dass soziale Medien immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Im Ring sehen mich die Leute doch sonst nur zu meinen Kämpfen – also zurzeit circa alle 4 – 6 Wochen. Heutzutage gerät man schnell in Vergessenheit, wenn man nicht ständig präsent ist. Daher versuche ich einen möglichst engen Draht zu meiner Community zu halten. Zum Beispiel will ich Boxfans in Zukunft auch die Möglichkeit bieten, sich meine Trainingseinheiten live am PC oder auf dem Handy anzuschauen.“

Zurück zu Deinem nächsten Kampf. Wie geht’s aus?

Leon Bauer: „Natürlich mit einem Sieg für mich! Mein Ziel ist nie das vorzeitige Ende, vor allem da ich als Profi noch in der Lernphase bin. Scheinbar sind aber meine Gegner noch nicht stark genug, um mich entsprechend zu fordern. Wichtig ist mir jedenfalls, dass ich meinen recht unkonventionellen Stil weiterentwickeln kann. Alles Weitere bringt die Zeit mit sich.“

Im Hauptkampf des Abends trifft Lokalmatador „K.o. Prinz“ Vincent Feigenbutz auf den Italiener Giovanni De Carolis. Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Karlsruher dm-arena sind unter den Ticket-Hotlines 0721-25000 und 0721-161122, im Internet unter www.tickethall.de und www.eventim.de sowie bei der Tourist-Information Karlsruhe (Bahnhofplatz 6, gegenüber dem Hauptbahnhof) und an allen weiteren Vorverkaufsstellen erhältlich.

Quelle: Sauerland Event

Foto: Facebook Fanpage von Leon Bauer

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13 Kommentare

  1. 5. Oktober 2015 at 13:33 —

    Tja reineckefuchs,bei Chip dem Auftragskiller ist das wahrscheinlich pure Langeweile,der ist ja zu jeder Tages-und-Nachtzeit hier,vielleicht arbeitslos oder keiner hat ihn lieb!????

  2. 5. Oktober 2015 at 15:01 —

    Fuchs wie ein Boxtalent aufgebaut werden muss ist Ansichtsache und “step by step” ist ein sehr dehnbarer Begriff, nehme wir z.B. die Mexikaner da gibt es Leute wie Orlando Salido der schon mit 16 Profi worde und dessen Karriere eher mässig lief und trodzem ist aus dem was geworden oder Lomachenko der ins kalte Wasser geschmissen worde und für Culcay wird es nie an die Spitze reichen

    • 5. Oktober 2015 at 15:15 —

      Na ganz so gesund ist das aber nicht. Du willst damit sagen, dass ein Boxer gleich “fertig” an der (Abschuss-)Rampe stehen muss und keine Gelegenheit habe soll, sich zu entwickeln? Das Talent haben wohl die Wenigsten. In Deutschland wirst du da kaum jemanden finden…

      Und selbst wenn es gute sportliche Talente gibt, dann gehen die bestimmt nicht zum Boxen, wo sie einen langen harten Weg auf sich nehmen müssen…. Die spielen dann lieber mit einem Ball oder so… o.O

    • 5. Oktober 2015 at 17:13 —

      ferenc
      canelo ist doch auch so ein exemplar, das ist doch bilderbuch!
      aber ich schätze mal, da wird nicht so viel rumgelabert.
      VF soll die kämpfe machen, LB ebenso!
      dieses gelaber “ist noch nicht so weit, kann noch 100 aufbaukämpfe machen”, geht mir echt auf den sack.
      sollen die machen wie die mexxen oder argentinier, volle kanne!

  3. 5. Oktober 2015 at 15:08 —

    man leute
    ist nun mal eine andere generation
    weiß gar nicht, was schlecht daran sein solllte, wenn die leute sehen, wie er trainiert?
    und was das mit ost/ west zu tun hat, keine ahnung.
    wäre gut, wenn der junge was bringt, die ” gescheiterten” hat der fuchs ja schon genannt, culkay gehört wohl auch dazu.

  4. 5. Oktober 2015 at 16:36 —

    Ja bei Boxrec vieleicht aber was sagt das aus? allein schon das Roman Gonzales auf Platz 29 steht ist der reinste Hohn aber ich denke das dein Kommi eh zynisch gemeint ist ^^

  5. 5. Oktober 2015 at 18:59 —

    Na, mein Lieber, gut gebrüllt wie immer, aber schau dir mal an, wer zum Beispiel bei der ABP bis 91 kg auf Rang 3 herumeiert – richtig, es ist das ehemailge Sauerland-„Talent“ David Graf. Insofern sehe ich durchaus noch Hoffnung für die Rummelboxer in einer von dir angesprochenen Kategorie zu reussieren, falls es für die große Bühne nicht ganz reichen sollte.

    Etwas off Topic – der Plan eines Fights von Abraham vs. B-Hop in New York am 30.1.2016 nimmt offensichtlich konkretere Formen an: boxingscene.com/hopkins-wants-abraham-barclays-center-january–96561

    • 5. Oktober 2015 at 19:56 —

      Naja Graf hat Tervel Pulev und Peralta geschlagen und diese ABP-Rangliste hat doch nur 8 Boxer. Graf hat weniger als 20 Profikämpfe und darf deshalb für die AIBA starten. Nader hat’s auch probiert und ist gescheitert, wenn auch zum Schluss verletzungsbedingt!
      Wir können ja ein kleines Tippspiel veranstalten!

  6. 5. Oktober 2015 at 19:12 —

    Sollte die Anwort an ego sein!

  7. 5. Oktober 2015 at 20:25 —

    @ Chip der Auftragskiller

    Na Bübchen,scheinst wohl noch recht jung zu sein,zumindest lässt deine Reaktion das vermuten und dein Nick auch.

  8. @ fuchs

    ja stimme dir zu.

    Allgemein ist es doch so das man es heute NIEMANDEN recht machen kann.

    Wird ein Boxer aufgebaut = Wann boxt er endlich große namen?
    Wird ein Boxer nicht aufgebaut = i.diot ist KO gegangen, hätte sich mal lieber aufbauen lassen sollen
    Wünscht man sich Boxer x vs y = nach dem kampf: y lag dem Boxer X doch sowieso

    Diese liste könnte man endlos fortführen.

    Ich finds gut das du so aktiv bist, selbst wenn ich mal nicht deiner meinung bin. Hauptsache was los. Und das ist eine box seite. Dazu gehören news aus allen kategorien, die auch mich sehr wenig interessieren, trotzdem ist es gut das sie da sind.

    Ich frage mich ob jeder der so leichtfertig mit Kritik um sich haut, auch genauso Kirtisch mit sich selbst ist?

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