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Leo Santa Cruz vs Abner Mares – Rematch in Sicht

Der Weltverband WBA hat einen Pflichtkampf zwischen Leo Santa Gruz und Abner Mares angeordnet. Beide Seiten haben 30 Tage Zeit um sich zu einigen. Santa Cruz ist WBA Super-Champ im Federgewicht. Mares ist nach seinem Sieg über Jesus Andres Cuellar im Dezember 2016 regulärer Weltmeister der WBA.

Beide Boxer kommen aus Mexiko und leben mittlerweile in den USA. Ihr erster Kampf fand im August 2015 statt und gilt als einer der besten Fights des Jahres. Santa Cruz besiegte Mares nach Punkten (114:114 und 2x 117:111). Dabei ging es auch um den WBC-Diamondbelt. Leo Santa Cruz verteidigte im Februar 2016 gegen Kiko Martinez, büßte den Titel im Kampf gegen den Briten Carl Frampton ein, holte ihn aber im Rematch zurück. Ein dritter „Entscheidungskampf“ zwischen Santa Cruz und Frampton ist damit erst einmal außen vor.

Frampton hatte eigentlich darauf spekuliert, einen dritten Kampf gegen Santa Cruz in Belfast zu machen. Davon waren allerdings Santa Cruz und sein Vater / Trainer wenig begeistert. Santa Cruz sn riet seinem Sohn davon ab und der Junior lies verkünden, dass er das macht, was Papa sagt. Er wird wissen warum und gibt offiziell an, in Belfast womöglich um den Sieg betrogen zu werden.

Das dieser Kampf zwischen Santa Cruz und Mares ein Rematch ist, spielt bei dier Ansetzung eher eine Nebenrolle. Es geht dem Verband angeblich hauptsächlich darum, die Titelflut pro Gewichtsklasse wieder rückgängig zu machen. Das es überhaupt erst dazu kam, liegt noch am verstorbenen Presidenten Gilberto Mendoza sen. Sein Sohn Gilberto Mendoza jr. dreht das Ganze gerade wieder zurück.

Letztendlich wird aber auch dabei wieder gut verdient, weil nun wieder mehr Kämpfe zwingend notwendig werden. Super-Champ, regulärer Weltmeister und meistens noch ein Interim-Champ werden gegeneinander gesetzt um dann wieder nur einen „richtigen“ Weltmeister zu haben. Danach kommt dann gleich noch eine anstehende Pflichtverteidigung und so läuft die WBA-Geldmaschine auf Hochtouren.

Auf jeden Fall wird dieses Rematch ein weiteres Highlight im Boxkalender 2017. Hoffen wir mal, dass sich ein TV-Sender erbarmt und den Kampf in Top-Qualität überträgt.

Hier zur Einstimmung der erste Kampf:

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5 Kommentare

  1. 4. April 2017 at 03:09 —

    Beide sind typische Mexikaner….keine Power aber wenn es darum geht sich für Geld den Kopf gegenseitig einzuschlagen spitze….ich freu mich drauf….ich tippe übrigens auf den Mexikaner…I.A.

  2. 4. April 2017 at 13:23 —

    „Es geht dem Verband angeblich hauptsächlich darum, die Titelflut pro Gewichtsklasse wieder rückgängig zu machen. Das es überhaupt erst dazu kam, liegt noch am verstorbenen Presidenten Gilberto Mendoza sen. Sein Sohn Gilberto Mendoza jr. dreht das Ganze gerade wieder zurück.“

    Naja, im Mittelgewicht, wo der „reguläre“ Champ Jacobs jetzt ja eigentlich Geschichte ist, fighten „Interim“-Champ Hassan N’Dam und Ryota Murata am 20.5. um den „vakanten“ WBA-Titel. Nix zurück, diese Farce wird weitergehen, bis sich auch noch der 100. des Rankings irgendeinen Mickymausgürtel umhängen kann.

    • 4. April 2017 at 14:56 —

      Eben es bringt Geld und Einige Boxer dürfen sich vor der Kamera als WM sehen warum sollte das aufhören?

    • 4. April 2017 at 15:08 —

      naja dadurch gibts ja dann keinen interims champ mehr also werden es nicht mehr!
      schlimmer ist es dagegen im HW und SMW. Dort gibt es aufgrung von niedergelegten titeln nur noch einen oder gar keinen champ mehr. Im HW haben Fury, Chagaev und Ortiz ihre titel niedergelegt. anstatt jetzt nur noch einen auszuboxen werden trotzdem 2 ausgeboxt. Im SMG das gleiche. sturm legt den titel nieder. anstatt jetzt chudinov gegen zeuge boxen zu lassen soll der vakante super champ ausgeboxt werden? What the fuck!

  3. 4. April 2017 at 18:02 —

    Nein, es ist schon so, dass man mit dieser Lösung allen “Kandidaten” gerecht werden will und einmal eingegangene Absprachen eingehalten werden sollen. Es ist zwar etwas schwierig nachzuvollziehen, aber logische Folge der jetzigen Situation.

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