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Lennox Lewis – Britische Boxlegende feiert 50. Geburtstag

Der 2. September 1965 ist der Geburtstag von Lennox Claudius Lewis. Man kann den Ex-Weltmeister gewiss als Boxlegende bezeichnen. Zumindest war er der letzte große und unumstrittene Schwergewichts-Champ vor den Klitschkos. Strittig wird es allein dann, wenn man über seinen letzten Kampf und sein Karriereende spricht. Dazu am Ende dieses Artikels mehr.

Lewis wurde als Sohn jamaikanischer Eltern in Großbritanien geboren. Später wanderte seine Mutter mit ihm nach Kanada aus. Er lernte in Kanada das Boxen und startete bei internationalen Wettkämpfen unter kanadischer Flagge. Insgeamt absolvierte Lewis 105 Amateurkämpfe (94 Siege, 11 Niederlagen). Sein größter Erfolg war die Goldmedallie im Superschwergewicht bei den Olympischen Spielen von Seoul 1988. Er besiegte im Finale Riddick Bowe.

Ein Jahr später wechselte Lewis zu den Profis, wo er gleich mal einer Serie von 11 vorzeitigen Siegen hinlegte. Mit seinem 14. Sieg in Folge wurde er Europameister. Nach 22 Siegen trat er 1993 gegen Tony Tucker an, dem er den WBC-Gürtel abnahm. Diesen Titel verlor er nach 2 erfolgreichen Titelverteidigungen 1994 an Oliver McCall. Das war seine erste Niederlage. McCall besiegte ihn durch TKO 2. Lewis musste zu Boden, stand bei 6 wieder auf den Beinen, hatte die Hände oben, stolperte dann aber auf den Ringrichter zu. Das veranlasste Ringrichter Garcia, den Kampf zu beenden. Es sollte bis 1997 dauern, bis Lewis und McCall erneut gegeneinander antraten um um den dann vakanten WBC-Gürtel kämpften. Diesmal siegte Lewis durch TKO 5. McCall, der unter dem Veracht von Drogenmissbrauch stand, war in diesem Kampf überhaupt nicht bei der Sache und landete in den 5 Runden bestenfalls 25 Treffer, während Lewis über 100 mal ins Ziel kam. McCall wurde wegen Inaktivität in Runde 5 aus dem Kampf genommen, weil er in ungefähr einer Minute nur einen Schlag ausführte.

Danach blieb Lewis 4 Jahre lang WBC-Champ und besiegte in dieser Zeit Weltklasse-Boxer wie Shannon Briggs, Evander Holyfield, Michael Grant, Francious Botha und David Tua. Für Holyfield brauchte er allerdings 2 Anläufe. Der erste Kampf endete mit einem Unentschieden. Im zweiten konnte Lewis alle 3 Punktrichter von seinem Sieg überzeugen. Erst Hasim Rahman konnte ihn im April 2001 durch ein KO 5 stoppen. Dieser Kampf fand in Südafrika statt. Rahman gelang ein passgenauer schlag an Lewis Kiefer. Der musste runter und war so benebelt, dass er nicht so schnell wieder auf die Beine kam. Dieses KO wurde von „The Ring“ zum KO des Jahres gewählt. Lewis Revanche kam im November 2001 in Las Vegas. Obwohl es eine Rückkampf-Klausel gab, wollte Rahmann auf keinen Fall noch einmal gegen Lewis kämpfen. Erst ein Gericht zwang ihn dazu. Er stand vor der Alternative, entweder gegen Lewis zu kämpfen oder eine Sperre von 18 Monaten zu kassieren. Er entschied sich dann doch, das Rematch gegen Lewis zu boxen. Schließlich gab es dafür eine Börse von 10 Mio Dollar für ihn. Vor mehr als 10.000 Zuschauern lief Lewis zu seiner Höchstform auf. In Runde 4 kam er mit einer mörderischen Rechten an Rahmans Kopf durch und den ereilte das gleiche Schicksal wie Lewis 7 Monate zuvor. Ergebnis KO 4 – Sieg für Lewis.

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Der nächste große Erfolg kam für Lewis 2002 durch einen KO 8 Sieg gegen Mike Tyson. Im Jahr 2003 kam dann sein letzter Kampf gegen Vitali Klitschko. Dieser Kampf sorgt seit mehr als 20 Jahren für Diskussionen und wird wohl auch noch in mehr als 20 Jahren kontrovers diskutiert werden.

Strittig diskutiert wird nach wie vor, ob der Kampf hätte weiter laufen sollen oder nicht. Es sah so aus, als hätte Lewis nach dominierenden ersten Runden sein Pulver verschossen und der schwer gezeichnete Klitschko kam langsam auf. Klitschko hatte 4 Cuts am Kopf und eine blutende Verletzung im Mund. Trotzdem wollte er weiter kämpfen. Er wurde schließlich wegen der schweren Verletzung über dem linken Auge nach der 6. Runde auf Anraten des Ringarztes aus dem Kampf genommen. Klitschko protestierte dagegen, konnte aber nichts gegen die Entscheidung machen. Seine Verletzungen wurden anschließend mit 60 Stichen genäht.

Die zweite strittige Frage stellt sich in dem gleichen Zusammenhang. Hat Lennox Lewis nach diesem Kampf seine Karriere beendet, weil er keinen Rückkampf gegen Vitali Klitschko machen wollte? Oder stimmt seine damalige Aussage, es gäbe für ihn keine Herausforderungen mehr? Wie wäre ein zweiter Kampf gegen Vitali Klitschko ausgegangen? Darüber gehen die Meinungen bis Heute auseinander.

von Johannes Passehl

Foto picture alliance

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62 Kommentare

  1. 3. September 2015 at 07:56 —

    Der Kampf gegen Klitschko 2003 wird seit 20 Jahren kontrovers diskutiert…so so. Sind wir schon so weit in der Geschichte fortgeschritten ja?

  2. 3. September 2015 at 08:13 —

    glück für vitje,2-3 rd mehr und der große bürgermeister wäre heute blind…und das alles vom fettesten lennox aller zeiten…prime lewis hätte beide klits hintereinander zerstört…..großer champ…..
    happy birthday ,champ…………..

    • 3. September 2015 at 14:20 —

      Prime Lewis hätte WK ohne Zweifel vorzeitig geschlagen, gegen VK wäre es jederzeit eine enge Kiste gewesen..
      Da sollte man auch mal objektiv bleiben können.. 😉

      • 3. September 2015 at 23:23 —

        vitje hätte vielen alten champs probleme bereitet,weil er ein harter hund ist,aber ein prime vitje konnte den fettesten lennox aller zeiten nicht besiegen und war nur 1-2 rd von einer bösen ko niederlage entfernt,prime lewis hätte kurzen prozess mit vitje gamacht….ganz zu schweigen von der anderen primadonna….

        • 3. September 2015 at 23:45 —

          Da bin ich anderer Meinung.. Prime Lewis wäre vs Vitali leichter Favorit, nicht mehr und nicht weniger..

          • 4. September 2015 at 10:55

            Die Favoritenrolle tut doch überhaupt nichts zur Sache. Ein top vorbereiteter Lewis hätte ihn komplett auseinander genommen.

          • 5. September 2015 at 18:09

            @ Milanista82

            sorry, aber da bin ich nicht bei Dir…leistungsmäßig waren die schon gleichauf und Vitali mit dem deutlich stärkeren Kinn ausgestattet!!

            Ich hätte im rematch auf Ko-Sieg Vitali gesetzt 😉

  3. 3. September 2015 at 08:39 —

    Klitschko hätte den Kampf auch ohne Augenverletzung noch verloren!! Der war doch total platt zum Zeitpunkt des Abbruchs!!! Mich wundert bloß wie er damals den Aufwärtshaken wegstecken konnte??? Lennox war der Beste…!!!

    • 3. September 2015 at 10:58 —

      Der Fight hatte alles..und ich bin mir nicht sicher, ob Lennox Lewis stehengeblieben wäre!!

      Ich hätte eher auf einen späteren Knockout für Klitschko getippt..

      Lewis hat ordentlich kassiert (die 2. Runde mit Glück überstanden) und war zum Zeitpunkt des Abbruches mindestens genauso platt!!

      • 3. September 2015 at 14:13 —

        Da sind wir mal absolut der selben Meinung..! 😉

        • 3. September 2015 at 20:46 —

          Pfui Teufel!

          • 4. September 2015 at 11:15

            @The Fan
            Na klar, mit einem Auge hätte ihn Vitali in Runde 6 ausgeknockt. 😀 Die Gesundheit deines Schützlings scheint dir wohl A**** vorbei zu gehen. Das hätte ich von dir nicht erwartet, mein Freund der Sonne. 🙂

          • 5. September 2015 at 15:09

            @ Milanista

            ohne Frage war der Abbruch völlig korrekt!

            Ich hatte aber damals den Eindruck, dass Vitali zu dem Zeitpunkt mental/körperlich voll da war und (abgesehen von dem Cut) aus meiner Sicht eher in der Lage gewesen wäre, den Kampf in den nächsten Runden vorzeitig zu beenden – Lewis ist zwar in Runde 3 + Runde 4 gut aufgekommen, hat danach aber seinen Aktionen Tribut zollen müssen…Lewis war stehend fertig!

    • 3. September 2015 at 18:27 —

      buckel
      hast du wohl in der 2. runde geschlafen.
      und meine, mich nach 20 jahren, daran erinnern zu können, daß klitschko nach punkten vorne lag!.
      und lennox als besten zu sehen ist schon fanstatus.
      bin 64 geboren, sah ali ab ca 69, sah, nur aus der damaligen zeit, einen foreman( was hätte der in seiner prime wohl mit lennox gemacht?) ken norton ( für mich der beste) und die anderen guten.
      klar, zeit ändert sich, wie wäre der kampf gegen einen tyson in der prime wohl ausgegangen?
      jede zeit hat ihre heroen, aber vom besten zu schreiben?
      sehr gewagt.

      • 3. September 2015 at 19:11 —

        “jede zeit hat ihre heroen, aber vom besten zu schreiben?”

        “ken norton ( für mich der beste)”

        • 3. September 2015 at 19:25 —

          yh
          hast du das “mich” gelesen?

          • 3. September 2015 at 19:36

            Und nun stell dir vor, dass diese subjektive Meinung (für mich) auch für andere gelten könnte. Für buckelfred war es Lewis.

            Ich weiß nicht wo der Unterschied ist, außer, das.s er seine (offensichtlich) subjektive Meinung nicht wie du mit einem “für mich” gekennzeichnet hat.

            Die Frage wer der Beste ist, ist allerdings immer subjektiv und ein jeder hat das recht diese für sich zu beantworten.

          • 4. September 2015 at 03:28

            Armin “Hirschenwirt” Dollinger!
            The Best Ever!

      • 4. September 2015 at 09:32 —

        Ego
        natürlich habe ich die 2. Runde gesehen wo Lennox gewackelt hat aber ist dir nicht aufgefallen wie Lennox immer besser in den Kampf gekommen ist?! George Foreman in seiner Prime war ein Schläger mit miserabler Technik!! Ken Norton hat gute Kämpfe gegen Ali gemacht war auch sonst nicht schlecht!!! Tyson in seiner Prime hat sie alle ausgenockt bis James Buster Douglas ihn vorgeführt hat!!! Ja jede Zeit hat ihre Heroen.. Das Boxen hat sich aber weiterentwickelt!! Ein Marciano würde heute wohl nicht mehr Weltmeister werden wohl eher sich im CW mit Marco Huck rumbalgen!!! Lennox gehört zu den besten 3 Boxern im Schwergewicht der letzten 100 Jahre!!! …finde ich:)

  4. 3. September 2015 at 10:59 —

    …er wird schon seine Gründe dafür gehabt haben, warum er einem Rematch aus dem Weg gegangen ist! 😉

    • 3. September 2015 at 19:10 —

      Sein Alter?
      Seine Prime, die um war?
      Fallendes Leistungsvernögen eben wegen dem Alter?

      Ich empfinde all das als sehr gute Gründe.

      Man kann über den Fight diskutieren und über einen möglichen anderen Ausgang.

      Aber der Zeitpunkt aufzuhören war unstrittig der richtige.

    • 3. September 2015 at 20:46 —

      Du wirst deine Gründe haben, wieso du deinen eigenen Sparringsangeboten aus dem Weg gehst…

      • 3. September 2015 at 22:45 —

        ..ich wäre in diesen Tagen sehr sehr vorsichtig mit Deinem Nick…sehr sehr seeehr vorsichtig!! 😉

        • 4. September 2015 at 03:23 —

          Schizophren bist du aber garnicht, oder?
          Jedem, der nicht deiner Meinung ist oder dir widerspricht, drohst du mit einer Schelle oder lädst gleich zum Privatsparring ein, aber wenn sich jemand den Namen von Felix Sturms bestem Geschäftspartner gibt machst du einen auf vorsichtig sein?

  5. 3. September 2015 at 11:04 —

    THAT upper cut would have knocked out any other fighter of this era!!

    …und Vitali hat ihn geschluckt!!! 🙂

  6. 3. September 2015 at 11:21 —

    ..a lucky escape for Lennox Lewis!

    Trotzdem GLÜCKWUNSCH an einen großartigen Champion 🙂

  7. 3. September 2015 at 13:56 —

    @Johannes: “(…) Es sah so aus, als hätte Lewis nach dominierenden ersten Runden sein Pulver verschossen und der schwer gezeichnete Klitschko kam langsam auf(…)”

    Ehrlich? Sorry, aber da muss ich laut lachen. Lennox Lewis war so dominat, dass er bei Kampfabbruch auf allen drei Punktrichterzetteln mit 2 Runden hinten lag!

    • 3. September 2015 at 14:16 —

      Vor allem war VK in den ersten Runden absolut dominant, danach kam Lewis besser in den Fight..
      Also genau anders herum als im Artikel beschrieben..

  8. 3. September 2015 at 14:45 —

    Der erfolgreiche Boxer ist als unwürdiger Champ schnell nach seinem letzten Kampf in den Ruhestand gegangen!

    • 3. September 2015 at 19:07 —

      Eben. Wie man würdig abtritt hat Vitali Klitschko gezeigt.

      Lewis hatte nichts mehr zu beweisen, er hat einen starken Herausforderer letzlicht geschlagen – und das ist das wichtigste.

      Man beschwert sich einerseits wenn Boxer zu lange machen, verurteilt sie aber andernfalls, wenn sie aufhören.

      • 3. September 2015 at 22:39 —

        @ YoungHoff

        sorry, aber wenn ein Rematch Sinn macht, dann doch wohl nach diesem Fight!

        Auf den Punktzetteln lag er hinten und eigentlich wollte er Vitali ja “zerstören”…habe ich nicht gesehen!!!

        Der Cut war mies/unglücklich – doch Vitali war keineswegs angeknockt!

        Lewis sah da in der 2. Runde schon eher mitgenommen aus 😉

        • 3. September 2015 at 23:10 —

          @ The Fan
          Du musst schon bedenken dass die Sprüche wie ”ich zerstöre ihn” Teil der Show sind. Die Boxer promoten damit einfach den Kampf und vor allen Dingen sich selbst. Ich persöhnlich finde auch wenn ich ein Klitschkofan bin nicht dass Lewis in seiner Karriere noch irgendwas zu beweisen hatte. Er hat eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen gewonnen, fast alle starken Gegner seiner Zeit geschlagen, all seine Niederlagen in Rematches wieder gutgemacht und er war Jahre lang ein sehr dominanter Champion. Was will man denn mehr? Ein schwerer Kampf am Ende seiner Karriere gegen ein Kaliber wie Vitali mit Problemen zu gewinnen ist da auch absolut keine Blamage. Für mich persöhnlich der beste Schwergewichtsboxer aller Zeiten, auch wenn die meisten das eher nicht so sehen.

          • 4. September 2015 at 10:31

            @ Alex

            “Puff is part of the trade” natürlich weiß ich das!!

            Mich hat damals nur sehr gestört, dass Lennox Lewis seinen Herausforderer als Fallobst bezeichent hat (ohne jegliche Skills) – der Kampfverlauf hat allerdings etwas deutlich anderes widergespiegelt!

            Das Publikum war begeistert von Vitali und die US-Presse hat ihn noch Wochen danach gefeiert…

        • 4. September 2015 at 01:28 —

          TheFan, Kumpel, die Frage hier ist doch eher, ob man von unwürdigen Champ, der schnell in den Ruhestand geflüchtet ist sprechen kann.

          Ich sage nein.

          Natürlich hätte ein Rematch aufgrund des Kampfverlaufes wünschenswert…Aber allen ernstes: Ein Rematch des Rematch willens ist doch kontraproduktiv und obendrein gefährlich für Lewis. Damit meine ich nichtmal das Vermächtnis sondern die Gesundheit. Ich hätte ein Rematch gerne gesehen, allerdings sage ich im Nachhinein, das.s es bes.ser so ist und wir uns fragen können “was wäre wenn”, als wenn Lewis nochmal angetreten wäre und im schlechtesten Fall einen Fight der nicht auf Augenhöe wäre, mit schwerem KO verliert. (wie weiter oben erwähnt, Alter, natürlicher Abbau, fern der Prime ggf ja auch Motiviationsprobleme sich wirklich bis zum lettzen bisschen zu qqälen).

          Ich finde hier den Rücktritt durchaus nachvollziehbar und nicht so schlimm, dass man ihn im nachhinein abwerten sollte. Lieber einen Boxer haben, der einen vernüftigen Abschied hat (und ein Sieg gegen Prime Vitali – wie auch immer der Zustande kam) ist durchaus ein vernüftiger Abschied, als das man so endet wie Briggs, Jones Jr.

          • 4. September 2015 at 01:34

            Edit: Unwürdiger Champ natürlich im Zusammenhang mit dem letzten Kampf

          • 4. September 2015 at 03:16

            Du hast ihn Kumpel genannt, du Widerling.
            Stehst du darauf Schellen zu kassieren?
            Ich könnte dir da auch einige Damen empfehlen…

            P.S. Im Nachhinein über fiktive Rematches, die hätten stattfinden müssen, zu diskutieren ist absolut hirnrissig:

            Vielleicht hätte es noch ein Gatti-Ward 4 geben müssen, um den wahren Sieger zu bestimmen, oder Hagler hätte Hearns noch eine Chance geben müssen, oder Ali Foreman ein Rematch.
            Oder ein Abraham-Stieglitz 5 oder Chudinov müsste Sturm ein Rematch geben…

          • 4. September 2015 at 10:42

            @ YoungHoff

            moin mein Bester 🙂

            Es war ja nicht so, dass der Kampf einseitig war, von daher gehe ich davon aus, dass das Rematch ähnlich umkämpft gewesen wäre..

            Mich hat gestört, dass Lennox Lewis im Interview nach dem Kampf die Leistung von Vitali nicht anerkannt hat und sich angeblich darin bestätigt fühlte, dass Vitali keine Skills hat?!

            Naja, dann hätte er ja auch im 2. Anlauf den Beweis eines deutlicheren Sieges nachliefern können…

            Aber Du hast Recht: wahrscheinlich hätte er dann noch schlechter ausgesehen!

          • 4. September 2015 at 18:37

            @ The Fan
            Ok, das verstehe ich natürlich. Was das betrifft gebe ich dir durchaus Recht und das hat Lewis Jahre später auch eingesehen (er hat selbst schonmal Vitali als seinen stärksten Gegner bezeichnet), aber zu beweisen hatte er aus oben genannten Gründen trotzdem nichts mehr.

  9. 3. September 2015 at 18:56 —

    @ reineckefuchs

    Ich finde deine Beiträge eigentlich immer recht interessant,aber speziell bei diesem Bericht,der 3. Absatz…das krankt gewaltig!

    Ist zwar schon eine Weile her,aber Tony Tucker war meines Wissens nie WBC-WM,somit konnte Lewis ihm diesen Titel auch nicht abnehmen!
    Tucker hatte mal für einen Kampf den IBF-Titel!

    Und zum 2. Kampf gegen McCall,der Kampf wurde zum einen wegen Inaktivität und zum anderen wegen eines Weinkrampfes von McCall abgebrochen!
    Und McCall stand auch nicht unter Verdacht wegen Drogenmissbrauchs bei diesem Kampf,sondern sein so “fürsorglicher” Promoter Don King hatte McCall in den Kampf geschickt obwohl dieser erst wenige Wochen vorher einen Drogenentzug in einer Klinik hinter sich hatte!

    MfG Tom

    • 3. September 2015 at 20:28 —

      Ja, du hast Recht. Ich habe mich von der Boxrec – Liste täuschen lassen. Nur oberflächlich gelesen. Hatte es selbst nicht mehr aus der Zeit auf dem Schirm. Ich hätte mich noichmal eigehender damit beschäftigen sollen.

      Lewis war Pflichtherausforderer. Bowe war der WBC-Champ, der den Gürtel aber nicht gegen Lewis verteidigen wollte. So wurde der Brite kampflos Weltmeister. Der Kampf gegen Tucker war die erste Titelverteidigung.

  10. 3. September 2015 at 19:03 —

    youtube.com/watch?v=alzu9t1CmRM

  11. 3. September 2015 at 20:19 —

    das ist der schlechteste bericht den ich jemals gelesen habe..die ersten runden waren nicht bei lewis.. die waren bei vitali… lewis wurde ab der dritten runde immer stärker….marvin hagler hat auch recht mit seinen argumenten… der bericht ist von vorne bis hinten der grösste bullshit ever

  12. 3. September 2015 at 20:20 —

    und dann noch der mist mit den 20 jahren gibt dem scheiss die krone

  13. 4. September 2015 at 02:54 —

    Ich habe mir das Video von dem Kampft gegen Vitali gerade angeschaut.Vitali hatte in seiner Primezeit selten ein Gegner ,der auch zurück schlug.Lewis(war 38) hat ihn das Gesicht vermascht.In der 6. Runde wäre Vjete KO gegangen, wenn er nicht ständig geklammert hätte.Lewis hatte nur zehn Tage Zeit, um sich auf Vitalis umzustellen.In Prinzip war er fett und lustlos.Trotzdem konnte Vitali ihn nicht das Wasser reichen.Ein blöder Vergleich : Vitali war in den Kämpfen gegen CHarr und Chisora ca genauso alt wie Lewis gegen Vitali.Was hätte Lewis in dem Alter mit den beiden gemacht ???

    • 4. September 2015 at 03:00 —

      Schau dir lieber mein Video an.
      youtube.com/watch?v=InsDJ47-pjM
      Was denkst du was der mit Chisora oder Charr in seiner Prime gemacht hätte…

    • 4. September 2015 at 20:19 —

      Da stimme ich dem Maxe voll und ganz zu!! Alle beide hatten sich auf andere Gegner vorbereitet… Lewis sollte gegen Kirk Johnson kämpfen und Klitschko gegen ist mir leider entfallen…:) Fakt ist der Kampf war gut aber Lewis hätte ihn noch ausgenockt!!!

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