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Lemieuxs Trainer: David hat unsere Strategie nicht befolgt

David Lemieux ©Group Yvon Michel.

David Lemieux © Group Yvon Michel.

Die Niederlage David Lemieuxs gegen Marco Antonio Rubio vorigen Freitag war eine der größte Überraschungen die letzte Zeit. Nachdem es Lemieux nicht gelungen war, Rubio in den Anfangsrunden K.o. zu schlagen, schien der kanadische Nachwuchsstar etwas ratlos, woraufhin Rubio in der sechsten Runde das Kommando übernahm und Lemieux in der siebenten Runde so schwer zusetzte, dass sein Trainer Russ Anber das Handtuch warf.

Den frühen Knockout zu suchen sei aber keineswegs die vorgegebene Taktik gewesen, meinte Russ Anber im Gespräch mit BoxingScene. “Es war die Jugend. David wollte dem Publikum imponieren”, sagte Anber. “Das war aber nicht, was wir im Gym vorbereitet haben. Unsere Strategie war es, einen Marathon zu laufen, David hat sich aber für 200 Meter entschieden. Wir haben alle David gesagt, dass er einen Gang zurückschalten soll, das hielt aber nur 30 Sekunden und er suchte gleich wieder den Knockout. Man braucht zwar Selbstvertrauen, wenn man aber zu viel hat, ist man taub. Junge Leute sehen oft die Realität nicht, sie sehen ein Scheinbild.”

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11 Kommentare

  1. Ahmet
    13. April 2011 at 22:56 —

    Lemieux braucht erstmal einen richtigen Trainer der ihm mal eine anständige Defensivtaktik beibringt. Man kann nicht Kämpfe gewinnen, indem man Schläge des Gegners mit dem Kopf blockt.

  2. Albaner
    13. April 2011 at 23:03 —

    Lemieux ist noch sehr jung und ich glaube diese Niederlage wird ihm gut tun !
    Ich bin nach wie vor der Meinung das die Zukunft im MG Lemieux gehört .

  3. chris
    13. April 2011 at 23:40 —

    Sehe ich auch so, ich hoffe, er hat aus dieser Niederlage gelernt ! Wenn er die Tatik im Ring umsetzen kann, dann wird er auf jeden Fall seinen Weg machen und somit wird sich die Trainerfrage von selbst erledigen. Eine Niederlage zum jetzigen Zeitpunkt ist kein Beinbruch !

  4. Anatoli
    14. April 2011 at 09:57 —

    Ich bin der gleichen Meinung wie Albaner und Chris.

    Lemieux ist noch sehr jung und hat schon Erfolge gefeiert. Das hat ihm zu viel Selbstsicherheit gegeben, was nun zu seiner plötzlichen Ratlosigkeit geführt hat.

    Er wird aus dieser Niederlage viel gelernt haben, wird nun auch wieder genauer auf seinen Trainer hören.

    Wie schnell hier allerdings viele meinen, sofort den Trainer wechseln zu müssen, erstaunt mich und finde ich nicht richtig. Den sowas ist sehr schwer zu entscheiden Und bei der ersten Niederlage, wo der Trainer auch die richtige Antwort auf die Niederlage bringt, ist es meiner Meinung nach falsch.

    Jeder Boxer hat seine Stärken und Schwächen (das schon von der Natur aus) und es gibt dann keinen Trainer, der alles ergänzen und zum Perfektionismus ändern kann. Er kann nur beibringen, die Schwächen besser auszuspielen.

    Für Lemieux bleibt nur eins; Seine Stärken weiter auszubauen und auf seine Schwächen mehr zu achten. Den ein toller Fighter ist er!

  5. carlos2012
    14. April 2011 at 14:07 —

    Lemieux ist jung aber kann er Boxerisch sich weiterbilden.Viele Boxer bevorzugen ihr eigenes still.Da kann der trainer sagen was er will.Auch von der Körperlichen Statue her wird aus ihm kein guter Technicker.Er ist Körperlich stark.Die beweglichkeit wird dadurch vermindert.das einzige was er hat,ist seine schlagkraft.Nur was macht er wenn er einen gegner vor sich hat der schnell und einen gute Deckung hat.So leid es mir auch tut das zusagen aber Lemieux ist ein überschätzter boxer der nur durchschnittlich ist.Die Zukunft wird zeigen ob er boxerisch reift,ansonsten sehe ich für ihn schwarz…..

  6. Nico
    14. April 2011 at 18:36 —

    Carlos

    Ich sehe das nicht so du Ochse !Lemieux ist gute Boxer von Technik her fehlt ihm nichts was er braucht ist deiner blöde Kopf du penner !!!!Wieso redest du von Boxen wenn du noch nicht mal Arbeiten gehst du faule Sack !? Ganze Polen schämt sich für dich du Papagei

  7. HamburgBuam
    14. April 2011 at 19:09 —

    Technisch sehe ich kein Problem bei Lemieux. Er braucht nur Ringintelligenz. Wer mit 22 schon 5 Sprachen spricht (Englisch, Armenisch, Libanesisch, Französisch, Spanisch), der hat sicherlich genug im Kopf, um sich diese anzueignen. Jetzt ist Russ Anber gefragt. Die Beiden arbeiten zusammen, seit Lemieux 10 ist. Da kann man den Trainer nicht einfach wechseln. Und Anber ist einer der besten. Ist halt nur die Frage, ob er zu Lemieux durchdringen kann. Die Beiden kommen mir manchmal vor, die Wegner und Abraham…

  8. kevin22
    14. April 2011 at 19:31 —

    HamburgBuam sagt:

    “Er braucht nur Ringintelligenz. Wer mit 22 schon 5 Sprachen spricht (Englisch, Armenisch, Libanesisch, Französisch, Spanisch), der hat sicherlich genug im Kopf, um sich diese anzueignen.”

    Aber K.O. wird doch in allen Sprachen gleichermassen verstanden 😉

    Im Ring braucht er keine Intelligenz sondern “Ringintelligenz”, da gehört eine gute Portion “Killerinstinkt” dazu!

  9. HamburgBuam
    14. April 2011 at 19:49 —

    Generelle Intelligenz ist aber keine schlechte Grundlage. 😉

  10. carlos2012
    15. April 2011 at 00:27 —

    @nico
    woher willst du vogel wissen,das ich nicht arbeiten gehe?

  11. chris
    15. April 2011 at 22:33 —

    Leute,
    bleibt sachlich, hier kann jeder seine Meinung sagen, was sollen diese persönlichen Angriffe ? Wenn Carlos die Fähigkeiten von Lemieux so einschätzt, seine Sache, bei den nächsten Kämpfen werden wir sehen, wer recht behält !
    Jedenfalls glaube ich persönlichen weiter an Anber und Leumiex, ein Rematch gegen Rubio würde Klarheit bringen !

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