Leichtgewichtsweltmeister Edwin Valero tot: Unter Mordverdacht stehender Boxer begeht im Gefängnis Selbstmord

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Leichtgewichtsweltmeister Edwin Valero, der zuletzt im Februar seinen Titel gegen Antonio DeMarco verteidigen konnte, hat laut Berichten der venezuelanischen Zeitung „El Universal“ Selbstmord begangen. Valero war am Tag davor auf Grund des dringenden Verdachts, seine Ehefrau Jennifer getötet zu haben, in der Valencia (Venezuela) verhaftet worden. Laut Zeitungsbericht wurde er gegen 1:30 Ortszeit tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden.

Schon am Sonntag schockierte die Nachricht vom Tod von Valeros Frau und seiner damit in Zusammenhang stehenden Verhaftung die gesamte Boxwelt. Jennifer Valero war tot in einem Hotel aufgefunden worden, ihrer Todesart ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar – es gibt unterschiedliche Berichte von Stich- oder Schusswunden. Valero wurde von der venezuelanischen Polizei sofort als Hauptverdächtiger verhaftet und hatte laut Medienberichten im Gefängnis seine Tat bereits gestanden.

Schon in der Vergangenheit sorgte die problematische Beziehung für Schlagzeilen: im März wurde Valeros Frau verletzt in ein Krankenhaus eingewiesen, sie sagte aber zu Gunsten ihres Mannes aus, der angab, seine Frau wäre die Treppen hinuntergefallen. Der als psychisch labil geltende Boxer, der bereits früher auf Grund von Alkohol- und Drogenproblemen in Behandlung war, war daraufhin zu einem sechsmonatigen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik verurteilt worden.

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3 Gedanken zu “Leichtgewichtsweltmeister Edwin Valero tot: Unter Mordverdacht stehender Boxer begeht im Gefängnis Selbstmord

  1. Ruhe in Frieden, Krieger!
    Als Mensch ein seltsamer Typ. Da er vermutlich psychisch krank und alkoholabhängig war möchte ich ihn einfach nicht als Monster einordnen. Im Grunde tut er mir leid. Aber er war ein genialer Boxer dessen früher Tod mit Sicherheit eine Legende aus ihm machen wird.

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